Lastenrad Förderung

Das E-Lastenrad - Ideal für die Verkehrswende

Wer sich nachhaltig in der Stadt bewegt und dabei nicht auf das Ladevolumen und die Stabilität seines Autos verzichten möchte, der landet früher oder später bei den Lastenrädern. Anders als ein normales Fahrrad sind die robust konstruierten Cargo Bikes mit ihren Transportkörben und -boxen ideal für den Wocheneinkauf, den Kindertransport und den gewerblichen Einsatz geeignet. Dabei sind sie außerdem wendiger und schmaler als ein Auto und sparen so Platz und Schadstoffe ein. Lastenfahrräder sind also das ideale Verkehrsmittel, um das Klima zu schützen und die Verkehrswende hin zu einem umweltfreundlicheren Straßenverkehr aktiv mitzugestalten.

Das Design der Lastenräder kann an ein klassisches Fahrrad mit einem robusten Gepäckträger angelehnt sein. Manche Cargo Bikes bieten auch eine Transportfläche vor dem Lenker. Besonders beliebt sind vor allem Dreiräder, wie die Räder von Babboe. Sie sieht man immer häufiger auf den Straßen. Durch ihre Bauweise ist ein Umkippen der dreirädigen Lastenfahrräder nahezu ausgeschlossen. So ist die Sicherheit bei Volllast, zum Beispiel mit Kindern oder Waren, auch in hektischeren Situationen gewährt.

E-Lastenräder bei Lucky Bike

Bei Lucky Bike bekommst du E-Lastenräder verschiedener Anbieter. Darunter bekannte Marken wie Babboe und Gazelle. Aber auch die faltbaren Transporter von Tern erfüllen die Ansprüche an die Cargo Bikes. Hier geht es zu den Übersichtsseiten:

Förderung für Lastenfahrräder

Seitdem immer mehr Städte mit Grenzwertüberschreitungen von Schadstoffen und Fahrverboten konfrontiert sind, hat auch die Politik die Möglichkeiten der Lastenräder erkannt. Entsprechend wachsen die Förderprogramme für die robusten Transportbikes. Mit ihrem für Fahrräder hohen Ladevolumen und dem platzsparenden Design sind sie gerade in Städten eine Alternative zum Auto und leisten so einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz.

Als Fördermaßnahme für die Verkehrswende bezuschusst der Bund und vereinzelt auch Bundesländer und Städte seit dem Frühjahr 2018 den Kauf von Lastenfahrrädern. Hier erfährst du, welche Fahrräder vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) im Rahmen der sogenannten Kleinserien-Richtlinie gefördert werden und welche Bedingungen dafür erfüllt werden müssen. In unserer Übersicht zeigen wir außerdem auf, wo die Unterschiede zwischen den einzelnen Förderprogrammen der Bundesländer und Städte liegen und ob es sich für dich lohnt, einen Antrag zu stellen.

Kann ich beim Bund einen Antrag auf Förderung meines neuen Lastenfahrrads stellen?

Der Fokus liegt bei der Kleinserienförderung des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) auf gewerblichen Nutzern. Privatpersonen sind daher bei diesem Programm leider ausgeschlossen. Anträge können von Unternehmen, Genossenschaften und Freiberuflern gestellt werden. Aber auch Hochschulen, Krankenhäuser und Kommunen haben Anspruch auf die Fördersumme beim Kauf eines Schwerlastenrads mit Elektromotor.

Bei den Förderprogrammen der Städte und Bundesländer liegt der Fokus etwas anders. Nordrhein-Westfalen beispielsweise fördert neben Unternehmen auch Privatpersonen aus Städten, in denen die Grenzwerte für Stickstoffmonoxid und Stickstoffidoxid überschritten wurden. Dazu gehören zum Beispiel Bielefeld, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Mönchengladbach und Paderborn. Eine genaue Liste der Städte, die Förderberechtigt sind erhältst du HIER von der Bezirksregierung Arnsberg. Welche weiteren Förderprogramme für Lastenräder auch für die private Nutzung gelten, siehst du in unserer Liste weiter unten.

Welche Lastenfahrräder werden gefördert?

Das Förderungsprogramm des BAFA fördert Lastenräder mit einer Zuladungskapazität von mindestens 150 Kilogramm und einem Ladevolumen von einem Kubikmeter. Hier können auch unmotorisierte Lastenräder mit Anhängern mit Elektromotor kombiniert werden. Ausgeschlossen sind jedoch Lastenfahrräder mit Sitzbank-Einbauten und Anschnallgurten, die hauptsächlich für den Personentransport gebaut sind.

Die meisten Städte bezuschussen vor allem Lastenfahrräder mit Elektromotor. In Einzelfällen können aber auch Lastenräder ohne Elektromotor gefördert werden. In unserer Übersicht findest du zu jedem Programm die geförderte Antriebsart.

Wie und wo stelle ich meinen Antrag auf Förderung meines Lastenfahrrads?

Der Förderantrag kann ausschließlich online auf der Webseite des BAFA über das elektronische Antragsformular gestellt werden. Neben dem Formular muss außerdem ein Nachweis über die Erfüllung der Fördervoraussetzung in Form eines Produktdatenblattes (zum Beispiel vom Hersteller oder Händler) eingereicht werden, welches belegt, dass das Transportvolumen (ein Kubikmeter) und die Nutzlast (mindestens 150 Kilogramm) des Lastenrads den Bedingungen entsprechen.

Ist der Antrag erfolgreich geprüft und bewilligt worden, stellt das Bundesamt einen positiven Bescheid über die Höhe der maximalen Zuwendung aus. Die Basis hierfür bilden die im Antrag gemachten Angaben sowie die erwarteten Ausgaben.

Im Anschluss muss noch ein Verwendungsnachweisformular inklusive einer Aufstellung aller getätigten Ausgaben eingereicht werden. Wurde dieses erfolgreich geprüft, erfolgt die Auszahlung der Fördersumme.

GUT ZU WISSEN: Für den Antrag selbst müssen die Lastenfahrräder noch nicht gekauft worden sein. Erst wenn der Verwendungsnachweis eingefordert wird, muss auch eine Rechnung vorgelegt werden.

Wie sieht die Förderung bei Lastenrädern aus?

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle erstattet 30 Prozent des Kaufpreises. Maximal bekommt man 2500 Euro pro Lastenfahrrad.

Bei anderen Förderprogrammen, wie zum Beispiel dem der Stadt Köln, können auch Privatpersonen einen Zuschuss von bis zu 3000 Euro erhalten.

Wer fördert was? Die Übersicht der Lastenfahrrad Förderprogramme

Nicht nur der Bund beziehungsweise das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle fördert die Anschaffung von Lastenrädern. Auch Städte und Bundesländer stellen Fördergelder und Zuschüsse für den Erwerb der motorisierten Transportbikes zur Verfügung. Wir haben für dich eine Übersicht erstellt, die dir zeigt, welche Stellen hier aktiv sind, wie hoch die Unterstützung ausfallen kann und ob du antragsberechtigt bist.

Um die Tabelle für dich übersichtlicher zu gestalten, findest du zuerst eine Auflistung aller Förderprogramme, die sowohl Lastenräder mit E-Motor, als auch unmotorisierte Cargobikes fördern. Dann folgen die Zuschüsse, die nur für E-Lastenräder verfügbar sind:

Förderung von Lastenrädern mit und ohne E-Motor


Wer fördertAntrieb
Wer wird gefördert?
Höhe der Förderung

Wichtige Links

BerlinMit und ohne E-MotorGewerbliche, freiberufliche und private Nutzung
maximal 500 Euro für Lastenräder ohne E-Motor
maximal 1.000 Euro für Lastenräder mit E-Motor
Weitere Informationen
Bamberg (Stadt)Mit und ohne E-Motor
Unternehmen, Freiberufler, Vereine, Körperschaften des öffentlichen Rechts
maximal 500 Euro für Lastenräder ohne E-Motor, maximal 1.000 Euro für Lastenräder mit E-Motor

Weitere Informationen

Zum Antrag

DachauMit und ohne E-Motor
Privatpersonen und gewerbliche NutzerInnen
maximal 500 Euro für Lastenräder ohne E-Motor, maximal 1000 Euro für Lastenräder mit E-Motor

Weitere Informationen und zum Antrag

Region HannoverMit und ohne E-Motor
Firmen, Freiberufler, Genossenschaften, Stiftungen, Vereine
maximal 500 Euro für Lastenräder ohne E-Motor, maximal 1000 Euro für Lastenräder mit E-Motor (Budget Neuauflage 25.000 Euro)

Aktuell keine Förderung möglich: 

Weitere Informationen

Heidelberg 
Nur mit E-Motor
Privatpersonen
maximal 500 Euro für Lastenräder mit E-Motor, maximal 300 Euro für Lastenräder ohne E-Motor

Weitere Informationen 

Zum Antrag

KölnMit und ohne E-Motor
Kleine Unternehmen (bis 9 Mitarbeiter), Vereine und Verbände, Zusammenschlüsse von Privatpersonen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Schulen, Krankenhäuser und Kitas
maximal 2500 Euro für Lastenräder mit und ohne E-Motor
maximal 3000 Euro für Gespanne aus Lastenrädern mit und ohne E-Motor plus Anhänger

Weitere Informationen

LahrMit und ohne E-Motor
Privatpersonen
maximal 300 Euro für Lastenräder ohne E-Motor
maximal 500 Euro mit E-Motor

Weitere Informationen

MünsterMit und ohne E-Motor
Privatpersonen, Unternehmen, Selbstständige und private Nutzungsgemeinschaften
30 % der Anschaffungskosten, maximal 500 Euro für Lastenräder ohne E-Motor, maximal 1.000 Euro für Lastenräder mit E-Motor
Aktuell keine Informationen verfügbar
RegensburgMit und ohne E-Motor
Privatpersonen, Gewerbetreibende
maximal 400 Euro für Lastenräder ohne E-Motor, maximal 1.000 Euro für Lastenräder mit E-Motor

Weitere Informationen und zum Antrag

SonthofenMit und ohne E-Motor
Privatpersonen, Gewerbetreibende
maximal 400 für Lastenräder ohne E-Motor, maximal 800 für Lastenräder mit E-Motor
(Anträge können bis 15. März 2019 abgegeben werden)

Weitere Informationen

Wolfratshausen
Mit und ohne E-Motor
Privatpersonen, Gewerbetreibende
maximal 1.500 Euro für Lastenräder mit und ohne E-Motor, (zusätzlich 500 Euro Abwrackprämie für das eigene Auto)

Weitere Informationen 

Noch mehr Informationen

Förderung von Lastenrädern ausschließlich mit E-Motor


Wer fördert?AntriebWer wird gefördert?Höhe der FörderungWichtige Links
Der BundNur mit E-MotorUnternehmen, Kommunen
Maximal 2.500 Euro für Lastenräder, Lastenanhänger und Gespanne mit E-Motor und Mindest-Transportvolumen von 1m³ (bei Gespannen auch Lastenräder ohne Pedelec-Antrieb förderfähig, wenn der Anhänger mit E-Motor ausgestattet ist)

Weitere Informationen

Zum Antrag

Baden-Württemberg
Nur mit E-Motor
Unternehmen, gemeinnützige Organisationen, Körperschaften des privaten Rechts
30 % der Anschaffungskosten maximal 3.000 Euro pro Lastenrad

Weitere Informationen

Zum Antrag

Nordrhein-Westfalen
Nur mit E-Motor

Privatpersonen, Unternehmen, Kommunen

Mit Wohnsitz in Städten mit NOx-Grenswertüberschreitung (zum Beispiel Bielefeld, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Mönchengladbach, Paderborn)  

Privatpersonen: bis zu 30 % des Kaufpreises (maximal 1.000 Euro) Kommunen: bis zu 60 % des Kaufpreises (maximal 4.200 Euro)

Weitere Informationen

Zum Antrag

Saarland
Nur mit E-Motor
Gebietskörperschaften, kommunale Unternehmen
maximal 1.500 Euro

Weitere Informationen

Städte



Aachen
Nur mit E-Motor
Unternehmen, Freiberufler, Vereine, Körperschaften des öffentlichen Rechts
25 % der Anschaffungskosten, maximal 2.000 Euro pro Lastenrad mit E-Motor
Weitere Informationen
Bamberg (Landkreis)
Nur mit E-Motor
Privatpersonen
Maximal 300 Euro
Weitere Informationen
Celle
Nur mit E-Motor
Firmen, Institutionen, Privatpersonen
und Vereine
10 % der Anschaffungskosten
maximal 500 Euro pro Rad sowie maximal 1.000 Euro je Antragsteller
Weitere Informationen
Landkreis Grafschaft Bentheim
Nur mit E-Motor
Gewerbetreibende
500 Euro Kaufzuschuss
Weitere Informationen
Limburg
Nur mit E-Motor
Privatpersonen und gewerbliche NutzerInnen
600 Euro (zusätzlich 100 bis 500 Euro Abwrackprämie für das eigene Auto)

Weitere Informationen

Zum Antrag

Mainz
Nur mit E-Motor
Ökostrom-Kunden der Mainzer Stadtwerke -
Privatpersonen und Gewerbetreibende
600 Euro für ein für Lastenräder mit E-Motor

Weitere Informationen


München
Nur mit E-Motor
Privatpersonen, Unternehmen, gemeinnützige Organisationen
maximal 1.000 Euro (zusätzlich 1000 Euro Abwrackprämie für das eigene Auto)

Weitere Informationen

Zum Antrag

Passau
Keine Information verfügbarGewerbetreibende
400 EuroAktuell keine weiteren Informationen verfügbar
Stuttgart
Nur mit E-Motor
Familien mit mindestens einem Kind und Alleinerziehende
maximal 50 % des Kaufpreises (maximal 2000 Euro)

Quellen: Babboe, cargobike.jetzt

Wir bemühen uns, die Tabellen aktuell zu halten, übernehmen jedoch keine Verantwortung für Abweichungen. Aktuelle Informationen erhältst du immer direkt bei den zuständigen Behörden.