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Gravelbikes

Du suchst das perfekte Rad für Asphalt, Schotter und Abenteuer? Ein Gravelbike ist der ultimative Allrounder für sportliche Touren, Bikepacking und den Pendler-Alltag. Entdecke bei Lucky Bike Top-Modelle, finde dein Traumrad online und profitiere von unserer Beratung, Probefahrten in der Filiale sowie attraktiven Fahrradleasing-Angeboten.

Gravelbike kaufen bei Lucky Bike

Ein Gravelbike ist die perfekte Wahl für alle, die sich nicht zwischen schnellem Asphalt (Rennrad) und abenteuerlichen Waldwegen (Mountainbike) entscheiden wollen. Diese sportlichen Allrounder verbinden die Effizienz eines Rennrads mit der Robustheit eines Offroad-Bikes. Sie eignen sich hervorragend für Schotterpisten, tägliches Pendeln, ausgedehnte Touren und anspruchsvolles Bikepacking.

Wenn du ein Gravelbike kaufen möchtest, bist du bei Lucky Bike genau richtig. Vergleiche unsere große Markenauswahl bequem online oder lass dich in einer unserer Filialen kompetent beraten. Bei uns kannst du dein Wunschrad je nach Verfügbarkeit Probe fahren und direkt passendes Zubehör auswählen. Zudem bieten wir dir umfassenden Werkstattservice sowie maßgeschneiderte Optionen für Fahrradleasing und Finanzierung. Finde jetzt das Gravel-Fahrrad, das perfekt zu deinem Fahrstil passt!

Was ist ein Gravelbike?

Ein Gravelbike ist ein vielseitiges Sportfahrrad, das die Eigenschaften von Rennrad, Cyclocrosser und Tourenrad verbindet.

  • Es verfügt typischerweise über einen Rennlenker, der jedoch oft nach außen gestellt ist (Flare), um im Gelände mehr Kontrolle zu bieten.
  • Im Vergleich zum klassischen Rennrad hat es eine komfortablere Rahmengeometrie und deutlich breitere, profilierte Reifen für mehr Grip auf unbefestigten Wegen.
  • Scheibenbremsen gehören zum Standard und sorgen für zuverlässige Bremskraft bei jedem Wetter.
  • Es eignet sich für eine breite Palette an Untergründen: Asphalt, Schotter, Waldwege, Feldwege und den städtischen Pendelverkehr.

Welches Gravelbike passt zu mir?

Gravelbike ist nicht gleich Gravelbike. Was vor ein paar Jahren als absolute Nische begann, hat sich mittlerweile enorm aufgefächert. Je nachdem, ob du bei einem Rennen auf Zeit fährst, tagelang durch die Alpen bikepackst oder einfach entspannt zur Arbeit pendelst, unterscheiden sich die Räder teils massiv voneinander.

Wenn man strikt nach dem Einsatzzweck kategorisiert, lassen sich aktuell sechs wesentliche Typen unterscheiden:

1. Race Gravel (Die Tempomacher)

Für den Wettkampf und absolute Geschwindigkeit konzipiert.

  • Geometrie: Sportlich, gestreckt und tief (ähnlich einem Aero-Rennrad). Der Radstand ist oft kürzer für ein direkteres Handling.
  • Merkmale: Aero-Rohrprofile, leichte Carbon-Komponenten für maximalen Vortrieb und vollintegrierte Kabel. Um Gewicht zu sparen, wird auf Ösen für Gepäckträger oder Schutzbleche meist komplett verzichtet.
  • Reifenfreiheit: Oft „nur" bis ca. 40 oder 42 mm.
  • Fokus: Direkte Kraftübertragung und Effizienz auf feinem Schotter und schlechtem Asphalt.

2. All-Road / Light Gravel (Die Vielseitigen)

Der fließende Übergang vom klassischen Endurance-Rennrad ins Gelände.

  • Geometrie: Ausgewogen und komfortabel für lange Tage im Sattel, aber agil genug für die Straße.
  • Merkmale: Ideal für alle, die das Prinzip „Ein-Bike-für-alles" suchen. Fühlt sich auf der Straße schnell an, steckt aber auch Feldwege problemlos weg.
  • Reifenfreiheit: Meist 35 bis 40 mm. Sie rollen oft auf Reifen mit sehr feinem Profil (Semi-Slicks).
  • Fokus: 50 % Asphalt, 50 % leichter Schotter.

3. Adventure & Bikepacking Gravel (Die Packesel)

Die extrem robusten Maschinen für autarke, mehrtägige Touren.

  • Geometrie: Aufrechteres Sitzen, ein längerer Radstand und flachere Lenkwinkel sorgen für maximale Laufruhe – extrem wichtig, wenn das Rad schwer beladen ist.
  • Merkmale: Anschraubpunkte (Ösen) im Überfluss. An der Gabel, auf dem Oberrohr, unterm Unterrohr. Sie sind so gebaut, dass du problemlos das gesamte Rahmendreieck mit Taschen vollpacken kannst.
  • Reifenfreiheit: Großzügig (45 bis 50 mm), häufig gibt es auch Platz für kleinere 650B-Laufräder mit sehr breiten Reifen.
  • Fokus: Autarkes Reisen, Komfort und volle Kontrolle auf rauem Untergrund. Gewicht ist hier sekundär.

4. Trail / Extreme Gravel (Die Fast-Mountainbikes)

Die Drop-Bar-Bikes für das Grobe.

  • Geometrie: Sehr flache Lenkwinkel und ein kurzes Sitzrohr.
  • Merkmale: Hier verschwimmen die Grenzen zu den Mountainbikes der 90er-Jahre. Sie sind häufig mit speziellen Gravel-Federgabeln (wie der RockShox Rudy mit 30-40 mm Federweg), gefederten Vorbauten und versenkbaren Sattelstützen (Dropper Posts) ausgestattet.
  • Reifenfreiheit: 50 mm und aufwärts.
  • Fokus: Anspruchsvolle Single-Trails, verblocktes Gelände und steile Abfahrten.

5. Commuter & Randonneur (Die Alltagstauglichen)

Die Schlechtwetter-Helden für den täglichen Weg.

  • Geometrie: Entspannt und verkehrsübersichtlich.
  • Merkmale: Werden oft direkt mit „Vollausstattung" verkauft. Dazu gehören fest montierte Schutzbleche, ein Nabendynamo, fest installierte LED-Beleuchtung und ein stabiler Gepäckträger für die Packtaschen.
  • Fokus: Tägliches Pendeln bei Wind und Wetter, absolute Zuverlässigkeit und Wartungsarmut im Alltag.

6. E-Gravel (Mit eingebautem Rückenwind)

  • Merkmale: Optisch durch extrem kompakte und leichte Motoren (z. B. dem Bosch SX) oft kaum noch von unmotorisierten Rädern zu unterscheiden.
  • Fokus: Ideal, um den eigenen Aktionsradius massiv zu erweitern, Leistungsspitzen an steilen Rampen zu kappen oder Fitnessunterschiede in einer Gruppe auszugleichen.

Tatsache ist, dass dies nur eine erste Orientierung ist, da sich die Gravelbike-Typen der verschiedenen Kategorien in der Praxis oft stark überschneiden.

Um die wesentlichen Merkmale direkt miteinander zu vergleichen:

Typ Einsatzbereich Typische Reifenbreite Sitzposition Gepäckösen
Race Tempo, Wettkampf 35–42 mm Sportlich gestreckt Kaum vorhanden
All-Road Asphalt & leichter Schotter 35–40 mm Ausgewogen Wenige
Adventure Bikepacking, lange Reisen 45–50+ mm Aufrecht & stabil An Rahmen & Gabel
Trail Grobes Gelände, Singletrails 50+ mm Sehr aufrecht Mittel
Commuter Alltag, Pendeln 35–45 mm Bequem Für Träger und Schutzbleche

Was du wissen solltest: Ein Gravelbike ist kein vollwertiger Ersatz für ein Mountainbike auf technischen Trails voller Wurzeln und Steine, aber es ist wesentlich geländetauglicher und vielseitiger als ein reines Straßenrennrad.

Gravelbike, Rennrad, Cyclocross oder Mountainbike – was passt besser?

Wer vor der Kaufentscheidung steht, fragt sich oft, wie sich das Gravelbike von anderen Fahrradtypen unterscheidet.

Der direkte Vergleich hilft:

Kriterium Gravelbike Rennrad Cyclocross-Bike Mountainbike Trekking-/Fitnessbike
Untergrund Asphalt, Schotter, Waldwege Fast ausschließlich Asphalt Matsch, Wiese, Sand, kurzer Asphalt Grobes Gelände, Trails, Berge Asphalt, befestigte Radwege
Sitzposition Ausgewogen bis komfortabel Sportlich, gestreckt, aerodynamisch Sehr sportlich, aggressiv Aufrecht bis sportlich (je nach Typ) Aufrecht und komfortabel
Reifen Breit (ca. 35–50 mm), oft profiliert Schmal (ca. 25–30 mm), Slicks Mittelbreit (UCI-Norm max. 33 mm), grob Sehr breit, grobes Profil Mittelbreit, straßenorientiert
Komfort Hoch (durch Rahmen & Reifen) Geringer (Fokus auf Speed) Gering (Fokus auf kurze Rennen) Sehr hoch (dank Federung) Hoch (teilweise mit Federgabel)
Tempo Hoch Sehr hoch Hoch (auf kurzen Distanzen) Moderat bis langsam auf Asphalt Moderat
Alltagstauglichkeit Sehr gut (oft mit Montagepunkten) Gering Gering Befriedigend Sehr gut (meist vollausgestattet)
Gepäck & Zubehör Vielfältige Ösen für Taschen Kaum bis keine Kaum bis keine Je nach Modell, eher Rucksack Sehr gut (Gepäckträger ab Werk)
Typischer Einsatz Touren, Bikepacking, Pendeln Straßentraining, Rennen Cross-Rennen (Winter) Trails, Downhill, Alpenüberquerung Radreisen, Stadt, Alltag

Warum Gravelbikes besonders vielseitig sind

Der wichtigste Unterschied zwischen einem Gravelbike und anderen sportlichen Rädern ist seine Anpassungsfähigkeit. Ein Gravelbike schließt die Lücke zwischen schnellem Straßenradsport und leichtem Gelände. Du rollst auf der Straße schnell voran und kannst jederzeit spontan auf den Feldweg abbiegen, ohne Angst um deine Reifen haben zu müssen.

Wann andere Räder die bessere Wahl sind

  • Ein Rennrad ist die bessere Wahl, wenn du ausschließlich auf glattem Asphalt fahren willst, in Gruppen trainierst und Wert auf absolute Höchstgeschwindigkeit und Aerodynamik legst.
  • Ein Cyclocross-Bike ist besser für dich geeignet, wenn du an intensiven, kurzen Querfeldein-Rennen teilnehmen möchtest – hier zählt Agilität mehr als Langstreckenkomfort.
  • Ein Mountainbike passt besser, wenn du vorrangig auf technischen Trails mit vielen Wurzeln, Steinen und Sprüngen unterwegs sein willst.
  • Geht es dir primär um ein gemütliches, voll ausgestattetes Rad für die Stadt und leichte Wochenendausflüge, bei dem du eher aufrecht sitzen möchtest, passt ein Trekkingbike in der Regel besser.

Gravelbikes nach Rahmenmaterial unterscheiden

Carbon-Gravelbike

Dank des geringen Gewichts und der hohen Steifigkeit bieten Carbon-Modelle eine erstklassige sportliche Performance bei gleichzeitig guter Vibrationsdämpfung. Oft mit hochwertigster Ausstattung versehen, richten sie sich an eher ambitionierte und sportliche Fahrerinnen und Fahrer. Carbon-Gravelbikes

Aluminium-Gravelbike

Robust, pflegeleicht und preislich attraktiv. Moderne Aluminiumrahmen sind leicht und extrem vielseitig. Sie sind die erste Wahl für Einsteiger, tägliche Pendler und Alltagsfahrer, die ein strapazierfähiges Rad suchen. Aluminium-Gravelbikes

Stahl-Gravelbike

Stahl ist langlebig, stark belastbar und bietet von Natur aus einen spürbaren Flex, der den Fahrkomfort erhöht. Wer das klassische, puristische Fahrgefühl schätzt und ausgedehnte Touren oder Radreisen plant, findet in einem Stahl-Gravelbike einen treuen Begleiter.

E-Gravelbike

Mit unauffälliger Motorunterstützung nehmen E-Gravelbikes steilen Anstiegen, starkem Gegenwind und langen Distanzen ihren Schrecken. Eine großartige Alternative für alle, die das echte Gravel-Feeling erleben, sich aber eine zusätzliche Kraftreserve wünschen. E-Gravelbikes

Worauf sollte man beim Gravelbike-Kauf achten?

Welches Rahmenmaterial am Gravelbike passt zu mir?

Das beste Material gibt es nicht, es hängt von deinem Einsatzbereich, Budget und dem gewünschten Fahrgefühl ab:

  • Aluminium: Robust, pflegeleicht und preislich sehr attraktiv. Ideal für Einsteiger, Pendler und den täglichen Einsatz.
  • Carbon: Sehr leicht, steif für guten Vortrieb und gleichzeitig in der Lage, Erschütterungen zu dämpfen. Optisch durch nahtlose Übergänge oft sehr edel, jedoch höherpreisig.
  • Stahl: Langlebig und äußerst komfortorientiert durch die Eigendämpfung des Materials. Bietet ein klassisches Fahrgefühl und ist stark belastbar – perfekt für schwere Fahrer oder Bikepacking.

Welche Geometrie und Sitzposition am Gravelbike wünsche ich mir?

Ein Gravelbike sitzt sich in der Regel komfortabler und fahrstabiler als ein klassisches Rennrad. Sportliche Modelle sind gestreckter und aerodynamischer, während Adventure-Modelle laufruhiger und aufrechter konstruiert sind. Die richtige Rahmengröße ist absolut entscheidend für deinen Komfort, die Kontrolle im Gelände und ermüdungsfreies Fahren auf langen Strecken.

Nutze gerne unseren Bike-Finder oder unseren Rahmengrößen-Berater, um erste Anhaltspunkte zu finden, oder besuche uns für eine persönliche Beratung und Probefahrt in einer unserer Filialen.

Welche Reifenbreiten und Profile bieten Gravelbikes?

Man kann Gravelbikes auch anhand der Reifenbreite und dem Profil unterscheiden.

  • Breitere Reifen (z. B. 45 mm) bieten deutlich mehr Komfort, Traktion und Sicherheit auf lockerem Schotter und Wurzeln.
  • Schmalere Reifen (z. B. 35 mm) rollen effizienter und schneller auf Asphalt.
  • Das Profil wählst du nach Untergrund: Slick oder Semi-Slick für harten Boden, stärkeres Profil für Matsch und Waldwege.
  • Tubeless-Systeme (Fahren ohne Schlauch) bieten Vorteile beim Pannenschutz, mehr Komfort durch niedrigeren Reifendruck und weniger Rollwiderstand.

Welche Schaltungen sind an Gravelbikes verbaut?

Moderne Gravelbikes sind entweder mit 1-fach- oder 2-fach-Schaltungen ausgestattet.

  • 1-fach-Schaltungen (ein Kettenblatt vorne, z. B. spezielle Gravel-Gruppen wie Shimano GRX oder SRAM Apex 1) sind intuitiv zu bedienen, wartungsarm und weniger anfällig für Schmutz. Beliebt im Gelände und beim Bikepacking.
  • 2-fach-Schaltungen bieten feinere Gangabstufungen und eine höhere Gesamtbandbreite. Ideal für Fahrer, die das Gravelbike auch als Rennrad auf der Straße nutzen und immer die perfekte Trittfrequenz finden wollen.

Welche Bremssysteme haben Gravelbikes?

Hydraulische Scheibenbremsen sind bei modernen, höherwertigen Gravelbikes der Standard und empfehlenswert. Sie bieten eine sehr hohe, verlässliche Bremsleistung und eine hervorragende Dosierbarkeit – gerade bei Nässe, Matsch, langen Abfahrten oder wenn das Rad mit Gepäck beladen ist. Mechanische Scheibenbremsen finden sich oft an günstigeren Einsteigermodellen; sie sind etwas wartungsaufwändiger in der Nachjustierung, aber eine gute preisliche Alternative.

Wann sollte ich auf Montagepunkte und die Alltagstauglichkeit achten?

Wenn du pendeln oder auf Radreise gehen willst, solltest du auf ausreichende Ösen (Befestigungspunkte) an Rahmen und Gabel achten. Diese ermöglichen die saubere Montage von Schutzblechen, festen Gepäckträgern, mehreren Flaschenhaltern oder „Anything-Cages" (Halterungen für kleine Taschen an der Gabel).

Was ist das Besondere am Lenker eines Gravelbike?

Gravel-Lenker fallen durch ihren sogenannten „Flare" auf – die nach außen ausgestellten Unterlenkerenden. Mehr Flare sorgt für einen breiteren Griff und damit für deutlich mehr Kontrolle und Hebelwirkung in ruppigen Abfahrten. Den Komfort auf langen Touren kannst du zudem über ein dickeres Lenkerband, den passenden Sattel und vor allem den richtigen Reifendruck steuern.

Welche Rolle spielt das Gewicht eines Gravelbikes?

Das Gewicht eines Gravelbikes spielt eine Rolle, aber meist weniger als viele denken. Es hängt stark davon ab, wofür du das Rad nutzt. Bei einem Gravelbike ist nicht nur das nackte Rahmengewicht wichtig, sondern das Gesamtsystem: Rad, Fahrer:in, Gepäck, Reifen, Laufräder, Flüssigkeit und Zubehör.

Wann ein geringes Gewicht wichtig ist:

  • Anstiege: Weniger Gewicht spart Kraft, besonders auf langen oder steilen Climbs.
  • Beschleunigung: Ein leichteres Rad fühlt sich spritziger an, etwa beim Antritt aus Kurven oder nach kurzen Wellen.
  • Rennen und sportliche Ausfahrten: Bei Race-Gravel zählt jedes Kilo eher, weil Tempo und Effizienz im Vordergrund stehen.
  • Tragen / Handling: Wenn du das Rad über Hindernisse, Treppen oder kurze Schiebepassagen tragen musst, merkst du Gewicht deutlich.

Wann Gewicht weniger wichtig ist:

  • Bikepacking: Mit Taschen, Schlafsack, Wasser und Werkzeug relativieren sich 1–2 kg Radgewicht schnell.
  • Alltag und Pendeln: Robustheit, Schutzbleche, Licht, Gepäckträger und Zuverlässigkeit sind oft wichtiger.
  • Grobe Wege: Ein etwas schwereres, stabileres Rad kann angenehmer und sicherer sein als ein superleichtes, nervöses Rad.
  • Lange Touren: Komfort, Reifenwahl und Sitzposition beeinflussen die Ermüdung oft stärker als ein Kilogramm mehr oder weniger.

Für Rennen, viele Höhenmeter und sportliches Fahren ist ein niedriges Gewicht relevant. Für Touren, Bikepacking, Alltag und gemischtes Gelände sind Komfort, Reifen, Stabilität und Ausstattung meist wichtiger.

Welches Zubehör ist wichtig?

Damit das Gravel-Abenteuer starten kann, brauchst du das richtige Equipment. Sinnvolles Zubehör umfasst einen sicheren Fahrradhelm, Klick- oder Flat-Pedale, Flaschenhalter, eine Minipumpe, ein Multitool sowie Ersatzschläuche oder ein Tubeless-Reparaturset.

Für Pendler sind Beleuchtung, ein hochwertiges Fahrradschloss und fest verbaute Schutzbleche sinnvoll. Bikepacker benötigen clevere Taschenlösungen (Satteltasche, Rahmentasche, Lenkertasche) aus dem Bereich des Bikepacking-Zubehörs.

Was kostet ein gutes Gravelbike?

Der Preis eines Gravelbikes variiert je nach Material, Schaltgruppe, Bremsen, Laufrädern und dem allgemeinen Ausstattungsniveau:

  • Einsteiger-Gravelbikes: Bieten einen soliden Alurahmen und mechanische oder einfache hydraulische Bremsen. Ideal für erste Offroad-Erfahrungen und den Alltag. Einsteiger-Gravelbikes liegen preislich meist unter 1.500,00 €.
  • Mittelklasse-Gravelbikes: Kommen oft mit sehr guten Aluminium- oder ersten Carbonrahmen, hochwertigen hydraulischen Bremsen und spezifischen Gravel-Schaltgruppen (z. B. Shimano GRX). Mittelklasse-Gravelbikes starten ab 1.500,00 €.
  • Premium- und Carbon-Gravelbikes: Richten sich an Performance-orientierte Fahrer. Hier dominieren leichte Carbonrahmen, leichte Systemlaufräder und teils elektronische Schaltungen. Diese Gravelbikes starten ab 2.000,00 – 2.500,00 €.
  • E-Gravelbikes: Liegen preislich meist etwas höher, da hier Motoren- und Akkutechnologie integriert sind.

Tipp: Denke daran, dass du dein hochwertiges Gravelbike bei Lucky Bike bequem finanzieren oder über deinen Arbeitgeber per Fahrradleasing beziehen kannst, was den Kaufpreis steuerlich attraktiv auf monatliche Raten verteilt.

Gravelbike online kaufen oder in der Filiale testen?

Bei Lucky Bike genießt du das Beste aus beiden Welten.

  • Online: Du kannst unsere riesige Auswahl an Top-Marken bequem von der Couch aus durchstöbern. Nutze unsere Filter für Marke, Rahmenmaterial, Größe, Schaltung, Preis und Verfügbarkeit, um dein Rad schnell einzugrenzen. Hast du dein Traumbike gefunden, kannst du es direkt bestellen oder zur Abholung reservieren (sofern verfügbar).
  • In der Filiale: Wenn du unsicher bist, welche Geometrie oder Größe zu dir passt, besuche eine unserer Filialen. Dort profitierst du von der persönlichen Beratung unserer Experten, kannst die Räder je nach Verfügbarkeit Probe fahren und das Fahrgefühl direkt vergleichen. Zudem stehen dir unsere Werkstatt-Teams für zukünftige Serviceleistungen immer zur Verfügung.

Pflege und Wartung von Gravelbikes

Ein Gravelbike wird schmutzig – das gehört dazu! Damit es lange einwandfrei funktioniert, solltest du einige Pflegetipps beachten:

  • Antrieb reinigen: Befreie Kette, Kassette und Kettenblätter nach Schotter- und Matschfahrten von Schmutz und schmiere die Kette regelmäßig mit einem geeigneten Kettenöl oder Wachs.
  • Reifen-Check: Prüfe regelmäßig den Luftdruck und untersuche die Reifen auf kleine Schnitte oder eingefahrene Steinchen.
  • Bremsen: Kontrolliere die Bremsbeläge auf Verschleiß und halte die Bremsscheiben öl- und fettfrei.
  • Schrauben: Wenn du Taschen und Gepäck montierst, prüfe regelmäßig den festen Sitz der Schrauben an allen Anbauteilen.
  • Tubeless: Fährst du schlauchlos, fülle die Dichtmilch alle paar Monate auf, da sie mit der Zeit eintrocknet.

Für aufwendigere Arbeiten wie das Entlüften der Bremsen oder das Zentrieren der Laufräder empfehlen wir dir unseren professionellen Werkstattservice in den Lucky Bike Filialen.

Häufige Fragen zum Gravelbike-Kauf

Was ist ein Gravelbike?

Ein Gravelbike ist ein sportliches Fahrrad mit Rennradlenker, das durch eine komfortable Geometrie, breite, profilierte Reifen und Scheibenbremsen für den Einsatz auf Schotter, Waldwegen und Asphalt optimiert ist.

Für wen lohnt sich ein Gravelbike?

Ein Gravelbike lohnt sich für jeden, der sportlich unterwegs sein möchte, aber Flexibilität bei der Routenwahl sucht. Es ist ideal für Tourenfahrer, Pendler, Bikepacker und Rennradfahrer, die auch abseits befestigter Straßen fahren wollen.

Was ist der Unterschied zwischen Gravelbike und Rennrad?

Der wichtigste Unterschied zwischen Gravelbike und Rennrad ist die Reifenbreite und Geometrie. Ein Gravelbike hat viel breitere, profilierte Reifen, eine aufrechtere, komfortablere Sitzposition und einen robusteren Rahmen.

Was ist der Unterschied zwischen Gravelbike und Cyclocross-Bike?

Ein Cyclocross-Bike ist ein reinrassiges, aggressives Wettkampfrad für kurze Querfeldein-Rennen. Ein Gravelbike hingegen ist laufruhiger, komfortabler, hat mehr Reifenfreiheit und bietet oft zahlreiche Ösen für die Gepäckmitnahme.

Kann man mit einem Gravelbike im Gelände fahren?

Ja, Waldwege, Schotterpisten und leichte Trails sind das Spezialgebiet des Gravelbikes. Für sehr grobes, verblocktes Gelände mit großen Wurzeln und Steinen fehlt jedoch die Federung eines Mountainbikes.

Ist ein Gravelbike für den Alltag geeignet?

Absolut. Mit den entsprechenden Anbauteilen wie Licht, Schutzblechen und Schloss ist es ein schnelles, sicheres und sehr robustes Alltagsrad.

Kann man ein Gravelbike zum Pendeln nutzen?

Ja, das Gravelbike ist eines der beliebtesten Pendler-Räder, da es schnell auf Asphalt ist, aber problemlos Bordsteinkanten und Parkwege meistert.

Eignet sich ein Gravelbike für Bikepacking?

Ja, durch die zahlreichen Befestigungspunkte für spezielle Taschen und die hohe Zuladungskapazität ist es das optimale Rad für das Bikepacking.

Welche Reifenbreite ist beim Gravelbike sinnvoll?

Für einen guten Mix aus Straße und Schotter sind 38 bis 42 mm optimal. Wer viel im groben Gelände fährt, wählt 45 bis 50 mm. Wer hauptsächlich auf Asphalt unterwegs ist, fährt mit 32 bis 35 mm sehr gut.

Was ist besser: 1-fach- oder 2-fach-Schaltung?

Eine 1-fach-Schaltung ist wartungsarm, intuitiv und ideal fürs Gelände. Eine 2-fach-Schaltung bietet feinere Gangabstufungen, was bei schnellen Fahrten auf der Straße und wechselndem Profil von Vorteil ist.

Aluminium oder Carbon: Welches Gravelbike ist besser?

Das hängt vom Einsatz ab. Carbon ist leichter, steifer und sportlicher, aber teurer. Aluminium ist sehr robust, unempfindlicher gegenüber Stößen (z. B. beim Pendeln) und bietet ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis.

Welche Rahmengröße brauche ich beim Gravelbike?

Die Rahmengröße richtet sich primär nach deiner Körpergröße und Schrittlänge. Nutze unseren Online-Rechner zur Orientierung oder lass dich für die feine ergonomische Abstimmung in der Filiale beraten.

Was kostet ein gutes Gravelbike?

Gute, zuverlässige Einsteiger-Gravelbikes mit Alurahmen starten häufig im unteren vierstelligen Bereich. Für sportliche Mittelklasse- und hochwertige Carbon-Modelle kann der Preis entsprechend höher ausfallen.

Kann ich ein Gravelbike leasen?

Ja, bei Lucky Bike arbeiten wir mit allen großen Leasing-Anbietern zusammen. So kannst du dein Traum-Gravelbike günstig und steuerlich vorteilhaft über deinen Arbeitgeber finanzieren.

Sollte ich ein Gravelbike online kaufen oder vorher Probe fahren?

Wenn du deine Maße und Präferenzen genau kennst, ist der Online-Kauf schnell und bequem. Bist du unsicher bei der Größe oder willst das Fahrgefühl von Alu vs. Carbon spüren, empfehlen wir eine Probefahrt in der Filiale.

Welches Zubehör brauche ich für ein Gravelbike?

Die wichtigsten Basics sind ein Fahrradhelm, Pedale (Flat oder Klick), Flaschenhalter, eine Minipumpe, ein Multitool und ein Ersatzschlauch oder Tubeless-Flickzeug.

Ist ein Gravelbike schneller als ein Trekkingbike?

Ja. Durch die sportlichere, aerodynamischere Sitzposition, das geringere Gewicht und den geringeren Rollwiderstand der Reifen bist du mit einem Gravelbike spürbar schneller unterwegs.

Ist ein Gravelbike eine Alternative zum Mountainbike?

Auf Schotter, Feld- und einfachen Waldwegen ist das Gravelbike die schnellere und effizientere Alternative. Auf wurzeligen, stark verblockten Singletrails und in schwerem Berggelände ist das Mountainbike klar im Vorteil.

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