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Leichte Kinderfahrräder

Auf der Suche nach einem neuen Kinderfahrrad stolpert man zwangsläufig über den Hinweis, dass man beim Kauf auf ein möglichst geringes Gewicht achten sollte. Was es damit auf sich hat, erklären wir auf dieser Seite. Dank des Einsatzes von hochwertigen Materialien wie Aluminium sowie verbesserten Konstruktionen und Fertigungen werden Fahrräder insgesamt immer leichter. Das gilt natürlich auch für Kinderfahrräder.

Leichtes Kinderfahrrad: 12 Zoll bis 18 Zoll


Im Anschluss an Laufrad oder Rutscher können ab etwa drei bis vier Jahren und einer Größe von 95 Zentimetern die ersten Erfahrungen mit dem Fahrrad gesammelt werden. Besonders preisgünstige Kinderräder in dieser Kategorie besitzen oft einen Stahlrahmen, der gegenüber einem Rahmen aus Aluminium das Gewicht erhöhen kann. Bei 12-Zoll-Kinderrädern geht es gewichtstechnisch ab etwa fünf Kilogramm los. Beliebte Modelle sind zum Beispiel das Puky LS-Pro in 16 oder 18 Zoll oder das Cube Cubie, das in der Größe 12-, 16- und 18-Zoll erhältlich ist.


Leichtes Kinderfahrrad: 20 Zoll


Kinderfahrräder ab einer Größe von 20 Zoll besitzen häufig schon eine großzügige Ausstattung wie Schutzbleche, Beleuchtung oder Gepäckträger. Die gewichtsreduzierten Modelle erinnern dabei häufig an klassische Mountainbikes und verzichten auf diese Anbauteile. In dieser Kategorie bekommst du bei uns das Cube Acid 200, die Puky LS-Pro-Serie oder entsprechende Modelle von KTM und SCool.


Leichtes Kinderfahrrad: 24 Zoll


Ab einer Radgröße von 24 Zoll stehen viele der Kinderräder ihren großen Vorbildern in nichts nach. Neben einer Straßenausstattung sind komplexe Kettenschaltungen mit bis zu 24 Gängen oder Nabenschaltungen mit bis zu sieben Gängen schon fast der Standard. Dadurch ist es nicht unüblich, dass viele der 24-Zoll-Räder gewichtstechnisch denen eines Erwachsenenfahrrads gleichen. Um das Gewicht zu senken, orientieren sich die Hersteller an Mountainbikes und reduzieren die Ausstattung auf das Wesentliche.


Leichtes Kinderfahrrad: 26 Zoll


Kinderräder ab 26 Zoll und aufwärts werden größtenteils als Jugendfahrräder bezeichnet. Viele der Modelle verfügen über eine Straßenausstattung, was wiederum für ein erhöhtes Gewicht sorgt. Sollte dein Kind schon 1,40 m oder größer sein, kann man auf der Suche nach einem leichten Fahrrad durchaus schon „normale“ Fahrräder ins Auge fassen. Beliebte Hersteller wie Cube oder Trek bieten Mountainbikes mit 27.5-Zoll-Bereifung in der besonders kleinen Rahmengröße XS beziehungsweise 13.5 Zoll an.


Weniger Gewicht = mehr Fahrspaß

Die Tatsache, dass Kinder nicht nur kleiner, sondern auch deutlich leichter als ihre Eltern sind, ist nicht besonders überraschend. Wenn man aber gleichzeitig das Gewicht der meisten Kinderräder im Verhältnis zu den Kindern betrachtet, fällt ein gravierender Unterschied auf. Ein Fahrrad für Erwachsene wiegt in der Regel maximal ein Viertel des Körpergewichts (oder deutlich weniger). Im Gegensatz dazu wiegt ein klassisches Kinderrad häufig mehr als die Hälfte des Gewichts des Kindes in der entsprechenden Altersklasse. Versuch dir einmal vorzustellen, wie es wäre, wenn dein eigenes Fahrrad doppelt so schwer wäre. In dem Falle machte Radfahren wohl nur halb so viel Spaß! Das Gewicht eines Rades spielt eine, wenn nicht sogar die entscheidende Rolle, wenn es um das Handling geht. Wenn man sich jetzt noch überlegt, dass ein Großteil der Kinder ihr Fahrrad noch nicht so versiert beherrschen, fällt es leicht zu verstehen, warum weniger Gewicht mehr Fahrspaß garantiert. Insofern spielt das Gewicht eines Kinderfahrrads eine entscheidende Rolle. Wann aber ist ein Kinderfahrrad leicht?

Kinderfahrrad: Wer rechnen kann, ist klar im Vorteil

Um ein Kinderrad auf einen schnellen Blick als „leicht“ einordnen zu können, kann man prüfen, ob das Gewicht (in kg) des Fahrrads in etwa die Hälfte des Raddurchmessers (in Zoll) beträgt. In der Praxis bedeutet das: Ein leichtes 12-Zoll-Kinderrad sollte beispielsweise nicht viel mehr als sechs Kilogramm wiegen. 20-Zoll-Kinderräder gelten unterhalb von zehn Kilogramm als leicht. Dennoch gilt die Devise: (Noch) weniger ist mehr. Um ein möglichst geringes Gewicht zu erreichen, wird bei vielen leichten Kinderrädern auf eine „Straßenausstattung“, also auf eine fest verbaute Beleuchtung und Anbauteile – wie Gepäckträger, Ständer und Schutzbleche – verzichtet. Natürlich können die Bikes aber auch im Nachhinein an die Bedürfnisse des Kindes angepasst werden, indem man Zubehör wie etwa eine Akkubeleuchtung nachrüstet.

Warum kosten leichte Kinderräder so viel mehr?

Neben der Reduzierung auf die wirklich wichtigen Elemente, ist das Gewicht eines Kinderrads vor allem vom eingesetzten (Rahmen-) Material und der Qualität der Verarbeitung abhängig. Hierbei entsteht der Preis hauptsächlich durch die vielen Produktionsschritte, die einiges an Handarbeit benötigen. Ein weiterer Grund ist, dass Kinderräder in niedrigeren Stückzahlen als Fahrräder für Erwachsene gefertigt werden. Somit kann sich ein hochwertiges Kinderrad schnell im Preisbereich von mehreren hundert Euro bewegen. Was beim Kauf nachteilig ist, zahlt sich beim späteren Verkauf allerdings aus: Hochwertige Kinderräder von bekannten Marken wie Puky oder Cube sind sehr preisstabil und können nach Gebrauch insofern gut weiterverkauft werden.