Test: Focus Mares AL 105 2018

Der Cyclocrosser fürs Auge

Focus Mares AL 105 2018
Focus Mares AL 105 2018

+ zuverlässige Ausstattung

+ Lackierung im coole Design

+ hochwertige Carbongabel

+ Steckachsen mit Schnellspanner

 

– trotz Basisausstattung gehobener Preis

 

Unsere Lucky Bike Mitarbeiterin Manuela aus Leipzig hat das Focus Mares AL 105 2018 getestet und schildert ihre Eindrücke.

Der erste Eindruck des Focus Mares AL 105 2018

Der deutsche Hersteller Focus hat sich in den letzten Jahren in der Szene einen Namen gemacht sowohl mit Rennrädern und dem gezielten Sponsoring von Profi-Radsport-Teams, als eben auch vermehrt im Bereich der Cyclocrosser. Der Modellname „Mares“ steht für langjährige Erfahrung und Qualität. Mit diesem gut ausgestatteten Basismodell richtet sich Focus nun nicht nur an Kenner, sondern auch an ambitionierte Hobby- und Freizeitsportler. Im folgenden Bericht wird auf die Stärken und Schwächen des Focus Mares AL 105 2018 eingegangen.

Die Ausstattung

Das Focus Mares AL 105 2018 punktet mit einem robusten Aluminium Rahmen und einer modernen Gabel aus Carbon. Rahmen und Gabel sind in einem sehr ansprechenden Design in Magicblack lackiert und auf Hochglanz poliert. Die 12mm Steckachsen mit Center-Lock-Aufnahme für Scheibenbremsen überzeugen mit seinen Schnellspannern. Bei einem Defekt kann hier im Handumdrehen das Laufrad aus- und eingebaut werden. Auch erleichtert dies die Montage auf dem Autodachträger. Wie auch beim Mountainbike ist beim Cyclocrosser die hydraulische Scheibenbremse (Disc) in 105er-Qualität obligatorisch. Die innenverlegten Schaltzüge und Bremskabel geben dem Rahmen neben der besonderen Lackierung zusätzlich eine aufgeräumte Optik. Das Modell ist mit der Shimano 105 Schaltgruppe solide ausgestattet. Im Vergleich zu anderen Marken und den Cross Bikes mit dieser Ausstattung liegt Focus mit dem Preis von 1.699€ jedoch etwas über deren Angebot. Die Kurbelgarnitur von Shimano sieht hochwertig aus und wird beim Cyclocross in der Übersetzung von 46-36 Zähnen geliefert. Die 105er Kassette mit der Abstufung 11-28T hätte allerdings ein klein wenig mehr Spielraum für steile Anstiege vertragen können. Focus stellt das Mares AL 105 2018 auf den Shimano Aluminium Laufradsatz WH-RS170 in matt schwarz. Die Continental Race King CX Reifen mit 35mm Breite sind mit einem guten Profil für alle Untergründe und somit auch den richtigen Cross geeignet.

Der Praxistest

Im Test wurde die Rahmenhöhe L (56cm) bei einer Körpergröße von 179cm gewählt. Der Lenker fällt recht breit aus, dennoch sitzt man sehr sportlich, wie bei einem Rennrad auf dem Focus Mares AL 105. Der Aluminium Rahmen ist agil und wendig, und trotz hoher Steifigkeit bei Antritten auch nach einem langen Training noch sehr komfortabel. Die Laufräder setzen das angenehm sportliche Fahrgefühl fort und bringen mit den Continental-Reifen die Leistung sicher auf Asphalt und Kies. Die Übersetzung kommt mit dem kleinen 36er Kettenblatt und dem größten Ritzel mit 28 Zähnen leider schnell an seine Grenzen, wenn es an die richtig knackigen Anstiege angeht. Hier wäre eine Kassette mit bis 32 Zähnen die bessere Wahl. Trotzdem reichen die 22 Gänge für Fahrspaß auf dem Cross rund um die Großstadt. Die hydraulischen Scheibenbremsen agieren zusammen mit den Griffen der Shimano 105 sehr harmonisch, wobei gefühlvolles dosiertes Bremsen, als auch abrupte Vollbremsmanöver auf den Punkt sind möglich. Dabei kommt die Shimano Disc sowohl im Trockenen als auch bei Nässe nie an ihre Grenzen. Mit Vollgas durch die Kurven heizen und jederzeit rechtzeitig korrigieren. Dank der angesprochenen innenverlegten Züge kann das Rad problemlos auch mal bei einem Querfeldeinrennen (CX) geschultert werden, ohne um den Lack am Oberrohr fürchten zu müssen. Die Pedalwahl überlässt Focus (wie auch bei ihren Rennrädern) den Kunden. Mit einem 15er Pedalschlüssel sind diese sekundenschnell und sicher montiert.

Focus Mares AL 105 2018 im Praxisstest

Die Besonderheiten

Das schon erwähnte Hochglanz-Design Magicblack ist ein Grund für den Kauf dieses Cyclocross. Farblich passend gibt es ein rotes Lenkerband dazu. Wenn dieses Bike in der Garage oder im Wohnzimmer steht, bekommt man direkt Lust auf eine Tour querfeldein.

Die schnell de- und montierbaren Laufräder bei Panne oder Transport sind ein weiterer Grund sich für das Focus Mares AL 105 zu entscheiden.

 

Das Test-Fazit

Dieser gut aussehende Geländegänger ist mit einem sehr sportlichen Rahmen, einer hochwertigen Scheibenbremse und ausgereiften 105er Komponenten ein treuer Begleiter als Cyclocross und Gravel Bike, wobei es auch auf der Straße mächtig Spaß macht. Wer es beim Rennrad eher sportlich mag und auch mal einen Wettkampf abseits der Wege bestreiten will, ist mit dem Mares AL 105 2018 als Crosser sehr gut beraten. Hier kauft man Qualität mit viel Know-How des deutschen Herstellers Focus. Der Cyclocross ist erhältlich in den Rahmengrößen XS (48), S (51), M (54), L (56), XL (58) und XXL (60) zum Preis von 1699,- €

 

Hier geht’s zum Focus Mares AL 105 2018 im Lucky Bike Online Shop.

Lucky Bike / Radlbauer Redaktion

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