Test: Cube Acid 2015

Das Einsteiger-Hardtail, das eigentlich keines mehr ist

Cube Acid 29 2015
Cube Acid 29 2015

Unser Lucky Bike Mitarbeiter Jan hat das Cube Acid 2015 getestet und schildert nachfolgend seine Eindrücke. Das Cube Acid ist das hochwertigste Einsteiger-Hardtail aus dem Hause Cube. Die Ausstattung lässt allerdings kaum noch darauf schließen, dass es sich hier um ein Einsteiger-Mountainbike handelt. Denn Cube beseitigt konsequent alle Schwächen die sich beim Cube Attention noch bemängeln ließen. So versteht es sich von selbst, dass sich das Cube Acid auch an eine andere Zielgruppe richtet. Mit simplen Straßenfahrten ist das Cube Acid unterfordert, es gehört in den Wald, wo es seine Performance unter Beweis stellen kann. Ein günstiges Rad für ernsthafte Mountainbiker.

Die Optik

Die Optik des Cube Mountainbikes ist nicht unbedingt jedermanns Sache. Die zwei Farben hat Cube black’n’grey’n’red und blue’n’flashred  getauft. An ersterer Farbe dürften die meisten Gefallen finden, letztere ist durchaus spezieller – aber Geschmäcker sind ja durchaus unterschiedlich. Die Rahmengeometrie gleicht den sonstigen Modellen aus Cubes Einsteigerserie.

Die Ausstattung

Die Ausstattung des Cube Acid ist durchweg hochwertig, die Federgabel kommt aus dem Hause Manitou. Es ist die M30 Air, eine Luftgabel mit 100mm Federweg und einer Top Performance. Der Antrieb lässt sich gut mit dem des Attention vergleichen. Es kommen eine XT Schaltung, eine Deore Kurbel und Deore Rapidfire Schalthebel zum Einsatz. Der Antrieb bietet 30 Gänge, wodurch sich eine ausreichende Bandbreite für alle Einsatzzwecke ergibt.
Ein weiterer Unterschied zum Cube Attention bilden die Naben, diese stammen beim Acid aus Shimanos SLX Serie. An der Ausstattung lässt sich bereits gut festmachen für was das Cube Acid gedacht ist: den Einsatz im Wald, auf dem Trail. Dabei soll der Cube Rise Trail Bar mit 700 mm Breite für einwandfreie Kontrolle sorgen.
Zu diesen unglaublich hochwertigen Produktdetails gesellt sich noch das sehr geringe Gewicht von nur 13 kg.

Das Cube Acid 2015 im Testeinsat

Im Test kann das Cube MTB voll und ganz überzeugen. Die Fahreigenschaften gleichen zwar denen des Attention, jedoch bemerkt man deutlich die hochwertigen Komponenten und das geringere Gewicht.
Mit weniger Masse lässt sich die Kurvenfahrt vereinfachen und das Handling kann verbessert werden. Eben dieser Unterschied ist beim Cube Acid 2015 spürbar, es bewegt sich agiler und fühlt sich sportlicher an als seine günstigeren Geschwister. Die Gabel arbeitet ebenfalls deutlich besser und bietet vor allem im Gelände mehr Reserven. Außerdem ist die Abstimmung der Federhärte dank der Luftfeder deutlich einfacher. Die hydraulischen Scheibenbremsen von Shimano zeigen sich wie gewohnt zuverlässig und wartungsarm. Der Antrieb schaltet nahezu perfekt, die XT Schaltung ist selbstverständlich ein Highlight des Cube Acid. Bei so einer sportlichen Ausstattung darf man sich allerdings einen ebenso sportlichen Rahmen wünschen. Der Rahmen des Cube Bikes bietet zwar viel Komfort, dies geht aber auf Kosten der Sportlichkeit. An dieser Stelle ist der persönliche Geschmack gefragt, welche Arten von Rahmen man eben bevorzugt.

Unser Fazit

Das Cube Acid 2015 ist ein tolles Rad mit echten Cross Country Ambitionen, die verbauten Teile sind ausgesprochen hochwertig und das Konzept durchdacht. Mit dem Cube Acid macht man nichts falsch, in erster Linie richtet es sich aber an sportliche MTB Einsteiger, die ihr erstes Mountainbike gerne eine Weile behalten möchten, ohne in teure Upgrades investieren zu müssen.

Pro:

Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, hochwertige Komponenten, gut für ambitionierte Sportler, geringes Gewicht

Das ginge besser:

Der Rahmen könnte bei dieser Komponentenwahl ein wenig sportlicher sein, bietet auf diesem Wege allerdings viel Komfort.

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Autor: Jan Thielbeer (Lucky Bike Filiale Leipzig)

Lucky Bike / Radlbauer Redaktion

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