Pendeln mit dem Fahrrad liegt im Trend - Doch welches soll es sein?

Welches Fahrrad brauche ich zum Pendeln?

Seit Jahren erlebt das Pendeln mit dem Fahrrad einen regelrechten Boom. Und das ist auch kein Wunder. Pendeln mit dem Rad ist in mehrfacher Hinsicht eine Win-Win-Situation. Da ist zum Beispiel deine Gesundheit, die du mit der tÀglichen Portion Radfahren auf Trab bringst. Auch dein Geldbeutel freut sich, wenn du durch eine weggefallene Fahrt mit dem Auto das Spritgeld sparst. Einen Aufschwung erlebt das Fahrrad als Pendelfahrzeug auch deshalb, weil es nachhaltig zum Klimaschutz beitrÀgt. Mit keinem anderen GefÀhrt kommst du so klimaneutral an dein Ziel wie mit dem Drahtesel.

Welches Fahrrad brauche ich zum Pendeln?

Mit dem Rad zur Arbeit: Welches Fahrrad benötigst du?

Wenn du bereits ein Fahrrad besitzt, ist die Botschaft klar: Aufsatteln und lospendeln. Alle ohne geeignetes Bike sollten sich ĂŒberlegen, welches Rad sich fĂŒr ihre Anforderungen am besten eignet. Damit du schnell erkennst, welches Fahrrad fĂŒr dich perfekt geeignet ist, klĂ€ren wir hier die wichtigsten Fragen und zeigen Vor- und Nachteile verschiedener Fahrradkategorien auf.

Die folgenden Fragen können dir dabei helfen, das richtige Pendelfahrrad zu finden:

  • Wie ist die Beschaffenheit und LĂ€nge der Strecke?
  • Kombinierst du dein Fahrrad mit anderen Verkehrsmitteln, z.B. der Bahn?
  • Wie viel Geld hast du zur VerfĂŒgung?
  • Kann ein E-Bike mit elektrischem Support dir das Pendeln erleichtern?
  • Benötigst du Zubehör wie Packtaschen oder Körbe?
  • Bringst du den Nachwuchs in die Kita?

Die Antworten auf diese Fragen können dich bei der Entscheidung fĂŒr ein Rad einen großen Schritt weiterbringen. Damit du einen guten Überblick bekommst, welche Fahrradkategorie zu deinen WĂŒnschen passt, haben wir im Folgenden verschiedene Kategorien unter die Lupe genommen und geben dir am Ende noch Tipps zu Leasing und AusrĂŒstung.

Pendeln mit dem Trekkingrad: ZuverlÀssig, robust und vielseitig

Das Trekkingbike ist wohl der vielseitige Klassiker, wenn es um alltagstaugliche und praktische FahrrĂ€der geht. Dass die Attribute ZuverlĂ€ssigkeit und Vielseitigkeit in jeder Beschreibung ĂŒber Trekkingbikes auftauchen, ist absolut kein Zufall. Genau diese Eigenschaften machen diese Fahrradkategorie zu einem beliebten Bike fĂŒr den Arbeitsweg. Je nach Ausstattung besitzen die FahrrĂ€der eine Federgabel und sind mit etwas dickeren Reifen ausgestattet. Somit bieten sie dir einen hohen Komfort – gerade fĂŒr lĂ€ngere Pendelstrecken ein Pluspunkt. Ein weiteres Pro-Argument ist die sportliche Kettenschaltung mit mehreren Ritzeln und KettenblĂ€ttern. HĂŒgeliges GelĂ€nde lĂ€sst sich somit gut bewĂ€ltigen wie auch lĂ€ngere Abschnitte, die zĂŒgig abgefahren werden können. Da GepĂ€cktrĂ€ger, Schutzbleche und Beleuchtung ab Werk installiert sind, sind Trekking-Bikes perfekt fĂŒr tĂ€gliche Touren gerĂŒstet.

Die Liste der negativen Aspekte ist denkbar kurz. Die von Werk angebrachte AusrĂŒstung macht das Bike natĂŒrlich etwas schwerer, allerdings fĂ€llt das im wahrsten Wortsinn nicht ins Gewicht, da die AusrĂŒstung sowieso ein Must-Have fĂŒrs Pendeln ist. Außerdem sollte sehr grobes GelĂ€nde fĂŒr Trekkingbikes eher gemieden werden.

Das ist gut

  • Sind bereits voll ausgestattet
  • Hoher Komfort
  • Robust und langlebig
  • FĂŒr lange Strecken geeignet

Das ist nicht so gut

  • relativ schwer
  • gröberes GelĂ€nde eher schwierig

Unsere Empfehlung: FĂŒr wen kommt das Trekkingbike in Frage?

Wenn es um das Pendeln geht, sind Trekkingbikes wahre Alleskönner. Daher geht unsere Empfehlung schlicht an alle Pendeltypen. Wenn du nur sehr kurze Strecken in der Stadt zurĂŒcklegen musst, das Bike mit anderen Verkehrsarten kombinieren willst oder einen höheren Style-Faktor bevorzugst, gibt es jedoch noch spannende Alternativen.

Zur Kaufberatung Trekkingbike

Pendeln mit dem Faltrad: Klappt perfekt fĂŒrs Pendeln

Das Faltrad – oder meist auch Klapprad genannt – ist immer mehr im Kommen. Gerade im urbanen Raum, in dem Pendlerinnen und Pendler auf ihrem Weg zur Arbeit zwischen Öffis und Radweg wechseln, kommen ihre Vorteile zum Tragen. „Tragen“ ist dabei auch das richtige Stichwort. Einmal zusammengeklappt, lassen sich FaltrĂ€der wunderbar auch in die Wohnung oder ins BĂŒro tragen. Aber auch Autofahrerinnen und -fahrer, die fĂŒr die letzte Meile in der Stadt auf zwei RĂ€der setzen wollen, können kleinere FaltrĂ€der bequem im Kofferraum unterbringen. FaltrĂ€der sind fĂŒr lĂ€ngere Touren eher ungeeignet, dafĂŒr sind sie aufgrund der kleineren RĂ€der im urbanen Dickicht flott und agil unterwegs. Ein weiterer Vorteil: Einen besseren Diebstahlschutz als die gefalteten RĂ€der mit in die Wohnung oder ins BĂŒro zu nehmen, gibt es wohl kaum.

Was du allerdings beachten musst, ist, dass nicht alle FaltrĂ€der vollausgestattet sind. Wenn du dir Zubehör fĂŒr das Rad kaufst, z.B. Lichtanlagen oder Taschen, solltest du darauf achten, ob sich das Rad noch zusammenklappen lĂ€sst. Die kleinen RĂ€der sorgen zwar fĂŒr eine hohe AgilitĂ€t, allerdings wirst du dir bei langen Strecken wohl eher ein anderes Rad wĂŒnschen. Aber seien wir ehrlich: FĂŒr ausgedehnte Touren ist das Faltrad ohnehin nicht gedacht.  

Das ist gut

  • Fahren sich agil und flott
  • Kombinierbar mit Auto/ÖPNV
  • Durch Falten platzsparend  
  • Diebstahlschutz sehr hoch

Das ist nicht so gut

  • fĂŒr lĂ€ngere Strecken ungeeignet
  • bieten wenig Möglichkeiten fĂŒr Taschen
  • FaltrĂ€der sind schwerer als gedacht

Unsere Empfehlung: FĂŒr wen kommt das Faltrad in Frage?

Das Faltrad ist eine echte Empfehlung fĂŒr alle, die sich ĂŒberwiegend in einer Stadt bewegen mĂŒssen. Besonders stark ist das Faltrad in Kombination mit anderen Verkehrsmitteln, wie Bahn und Bus sowie dem Auto. Wenn du allerdings lĂ€ngere Distanzen zur Arbeit vor dir hast oder mit dem Rad auch mal was transportieren musst, kommen andere RĂ€der fĂŒr dich sicher eher in Frage.

Zu den Falt- und KlapprÀdern

Pendeln mit Gravelbike und Rennrad: Schneller geht’s nicht

Der grĂ¶ĂŸte Vorteil von RennrĂ€dern und Gravelbikes: Da sie besonders auf Effizienz getrimmt sind, kommst du schnell von A nach B. Alles am Rad ist genau fĂŒr dieses Ziel konzipiert. Durch den Rahmen und Lenker ist die Sitzposition sportlicher, die KraftĂŒbertragung ist optimal und auf „unnötige“ Anbauteile wie Schutzbleche, Lichtanlage und Co wird verzichtet. Nur mit der Kategorie der E-Bikes und S-Pedelecs wirst du Ă€hnlich schnell vorankommen.

In den letzten Jahren sind dabei einige Innovationen wie der Einsatz von Scheibenbremsen, E-RennrĂ€der und sogar Offroad-taugliche Modelle dazugekommen. Zu letzteren gehören die sehr in Mode gekommenen Gravelbikes. Mit ihnen lassen sich durch ihre andere Bereifung auch Strecken mit losem Untergrund perfekt meistern, ohne die Vorteile eines Rennrads zu verlieren. Mittlerweile bieten viele Hersteller auch speziell fĂŒr die Zielgruppe Pendler konzipierte Gravelbikes an, die meist noch ĂŒber Schutzbleche, Lichtanlage und GepĂ€cktrĂ€ger verfĂŒgen. Damit verbinden sie auf perfekte Weise Schnelligkeit, OffroadfĂ€higkeit und Alltagstauglichkeit. Nur der fehlende Komfort sollte erwĂ€hnt werden, da Fahren ĂŒber Unebenheiten direkt an den Fahrer oder die Fahrerin weitergegeben werden. Außerdem brauchen klassische RennrĂ€der zusĂ€tzlich einiges an Anbauteilen, wie z.B. eine Beleuchtung.

Das ist gut

  • Superschnell
  • FĂŒr lange Distanzen perfekt
  • Agiles Fahrverhalten
  • Perfekte KraftĂŒbertragung

Das ist nicht so gut

  • Bei RennrĂ€dern fehlen wichtige Komponenten
  • StraßenrennrĂ€der schlecht fĂŒr Offroad-Fahrten
  • bieten wenig Komfort

Unsere Empfehlung: FĂŒr wen kommt ein Rennrad oder Gravelbike in Frage?

Wenn du das Pendeln direkt mit einer sportlichen Einheit zur Arbeit, Uni oder Schule verbinden willst, ist ein Straßenrennrad oder auch Gravelbike – je nach Streckenbeschaffenheit – perfekt fĂŒr dich. Auch wenn der Komfort etwas leidet, sind auch lĂ€ngere Strecken um die 20 Kilometer kein Problem.

Zur Kaufberatung Rennrad

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Pendeln mit dem Cityrad: Bequem & stylisch durch die Stadt

Der Name ist Programm. CityrĂ€der sind vorrangig fĂŒr den Einsatz in der Stadt konzipiert und sind daher – wie TrekkingrĂ€der – in der Regel mit Schutzblech, Beleuchtung und GepĂ€cktrĂ€ger komplett ausgestattet. HĂ€ufig verbaute Komponenten, wie die Nabenschaltung, gelten dabei als wartungsarm. Positiv ist die ausgesprochen komfortable Sitzposition. Auch lĂ€ngere Strecken auf ebenen Straßen kannst du mit einem Cityrad bestens zurĂŒcklegen. Wenn du allerdings hĂ€ufiger außerhalb der Stadt und zudem auf unbefestigten UntergrĂŒnden unterwegs bist, solltest du dir auch Trekkingbikes genauer anschauen, da sie ein anderes Reifenprofil haben und ĂŒber mehr GĂ€nge verfĂŒgen.

In die Kategorie der CityrĂ€der fallen zwei weitere Fahrradkategorien. Zum einen die sehr bekannten und beliebten HollandrĂ€der, die aus unseren StĂ€dten kaum mehr wegzudenken sind. Auf diesen RĂ€dern machst du einfach eine gute Figur. Allerdings sind sie durch das hohe Gewicht und die aufrechte Sitzposition fĂŒr lĂ€ngere Strecken eher ungeeignet. Zudem bietet die Rollenbremse oftmals eine geringere Bremsleistung. Ebenso stylisch und trendy sind Urbanbikes. Hier entscheidet oftmals der Look ĂŒber den Kauf. Sie sind eher minimalistisch gestaltet und punkten daher in den Kategorien Gewicht und Optik.

Das ist gut

  • Komfort
  • Voll ausgestattet
  • Perfekt fĂŒr die City
  • Wartungsarme Komponenten
  • Style-Faktor bei Urban Bikes

Das ist nicht so gut

  • fĂŒr lĂ€ngere Touren eher ungeeignet
  • fĂŒr unbefestigte Wege ungeeignet
  • HollandrĂ€der sind meist schwer

Unsere Empfehlung: FĂŒr wen ist das Pendeln mit einem Cityrad geeignet?

Wenn du dich beim Pendeln innerhalb einer Stadt bewegen musst, bekommst du mit CityrĂ€dern ein schnörkelloses und zuverlĂ€ssiges Fahrrad. Ab Werk sind die allermeisten Citybikes bereits voll ausgestattet. Wer auf Style und Look beim Pendeln achtet, wird bei HollandrĂ€dern und Urbanbikes fĂŒndig.

Zur Kaufberatung Citybike

Pendeln mit E-Bike und S-Pedelec: Pendler unter Strom

FahrrĂ€der mit Elektromotor haben in den vergangenen Jahren einen riesigen Aufschwung erlebt. Die Absatzzahlen steigen und steigen. Das liegt nicht nur daran, dass die Technik immer besser wird, auch das Image ist deutlich positiver als noch vor einigen Jahren. Das E-Bike löst sehr viele Probleme auf einmal: Durch den Motor unterstĂŒtzt kannst du lange Distanzen von 20 Kilometer und mehr zurĂŒcklegen, egal ob dabei Wind oder hĂŒgeliges Terrain die Route erschweren. Außerdem fĂ€llt weg, dass du bei den ausgedehnten Touren schweißgebadet eine Dusche brauchst. Motor sei Dank.

NatĂŒrlich kommen so viele Vorteile nicht ganz ohne ein paar negative Aspekte. Das liegt vor allem an der verbauten Technik. Durch Akku und Motor sind E-Bikes in der Regel deutlich schwerer als normale FahrrĂ€der. Außerdem hat so viel Technik ihren Preis. Gute E-Bikes kosten mindestens 2.000 Euro. Je nach Fahrradkategorie können die Preise noch deutlich höher sein, weshalb E-Bikes bei Dieben sehr beliebt sind.

Wenn du beim Radfahren noch ein bisschen mehr Power und Geschwindigkeit möchtest, ist vielleicht ein S-Pedelec das richtige fĂŒr dich. Der Motor ist deutlich stĂ€rker und unterstĂŒtzt den Fahrer oder die Fahrerin bis zu 45km/h. Allerdings fallen S-Pedelecs unter die KleinkraftrĂ€der. Wenn du ein S-Pedelec nutzen möchtest, brauchst du neben einem Versicherungskennzeichen auch eine Fahrerlaubnis der Klasse AM. Außerdem besteht eine Helmpflicht und Radwege sind tabu.

Das ist gut

  • Der Motor unterstĂŒtzt bei Wind und Steigung
  • Jede Kategorie bietet mittlerweile E-Bikes
  • Lasten sind kein Problem mehr
  • Nicht-Sportler schaffen große Distanzen
  • Sie machen Spaß!

Das ist nicht so gut

  • auch Einsteigermodelle hochpreisig
  • hohes Diebstahlrisiko
  • hohes Gewicht
  • S-Pedelec erfordert Fahrerlaubnis

Unsere Empfehlung: FĂŒr wen ist das Pendeln mit E-Bike oder S-Pedelec geeignet?

Da E-Bike-Fahren unheimlich Spaß macht, empfehlen wir sowieso allen, es mal auszuprobieren. Eine besondere Empfehlung geht raus an alle Pendler, denen die Strecke zur Arbeit zu lang, zu windig oder zu hĂŒgelig ist.

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Pendeln mit dem Lastenrad: Der Drahtesel als Packesel

Neben den E-Bikes erleben auch LastenrĂ€der einen deutlichen Aufschwung. Das liegt neben der immer vielfĂ€ltigeren Palette an verschiedenen LastenrĂ€der mit immer besserer Technik auch an staatlichen Förderungen, die die Anschaffung erschwinglicher machen. Ihr Vorteil ist schnell erzĂ€hlt: Du kannst mit ihnen grĂ¶ĂŸere und schwere Lasten bewegen, wofĂŒr du sonst ein Auto benötigst. Bei vielen LastenrĂ€der hilft dabei ein starker Motor, weshalb auch Anstiege mit mehr GepĂ€ck oder Kindern kein Problem sind.

Doch eignen sich LastenrĂ€der als PendelfahrrĂ€der? Das kommt ganz drauf an, was neben der Strecke zur Arbeit noch erledigt werden muss. Wenn du zum Beispiel deine Kinder zur Kita bringen oder nach dem Feierabend einen grĂ¶ĂŸeren Einkauf tĂ€tigen willst, sind LastenrĂ€der unheimlich praktisch. Mit einem Lastenrad lassen sich alltĂ€gliche Besorgungen, die mit einem normalen Rad schwer zu bewerkstelligen sind, praktisch mit der Pendelstrecke verbinden. Somit kann ein Lastenrad auch als Zweitfahrrad durchaus sinnvoll sein.

Wichtig: Das Handling der LastenrĂ€der ist durch GrĂ¶ĂŸe und Aufbau oft etwas anders als beim normalen Fahrrad. Wer einmal auf einer kleinen Verkehrsinsel mit so einem langen Fahrrad „strandete“, weiß ziemlich genau, dass Fahren mit LastenrĂ€dern geĂŒbt sein will. Aber keine Sorge, Übung macht den Meister!

Das ist gut

  • Jede Menge Stauraum
  • Super fĂŒr den Kindertransport
  • Oft mit E-Motor ausgestattet
  • Förderungen sind möglich

Das ist nicht so gut

  • sehr teuer
  • schwer
  • erfordert etwas Übung

Unsere Empfehlung: FĂŒr wen ist das Pendeln mit einem Lastenrad geeignet?

Das Lastenrad ist nicht klassisch fĂŒrs Pendeln konzipiert. Trotzdem lassen sich alltĂ€gliche Dinge wie EinkĂ€ufe und Kindertransport zur Kita und Schule mit der Fahrt zur Arbeit verbinden. Gerade fĂŒr Familien ist das Lastenrad ein toller Begleiter.

Zu den LastenrÀdern

Zu den E-LastenrÀdern

MTB, Liegerad und Co: Welche RĂ€der zum Pendeln außerdem in Frage kommen

Wahrscheinlich wirst du die ein oder andere Kategorie in unserer Auflistung vermissen, zum Beispiel das Mountainbike. NatĂŒrlich kannst du auch mit einem Mountainbike super zur Arbeit oder zur Uni fahren. Das gilt im Prinzip fĂŒr so gut wie alle FahrrĂ€der. Mountainbikes sind speziell fĂŒr den Einsatz in sehr unwegsamem GelĂ€nde gedacht. Sie sind sehr robust, ihre Reifen haben ein besonders dickes Profil und sind ausreichend gefedert. Wer im Feierabend eine Tour durch den Wald unternehmen möchte, ist bei MTBs natĂŒrlich bestens aufgehoben.

Das gleiche gilt fĂŒr LiegerĂ€der, Fat-Bikes und viele weitere Varianten. Prinzipiell eignet sich alles, was Reifen, Lenker und Pedale hat. Wer mit einem Fahrrad pendelt, macht sowieso schon vieles richtig.

Nutze unseren Bike-Finder

Thema Leasing: Kann ich mein Fahrrad ĂŒber den Arbeitgeber finanzieren?

Ja! Es bringt dir sogar viele Vorteile, wenn du dich fĂŒr ein Dienstfahrrad interessierst. Du hast die freie Wahl, was Modelle und Marken angeht. Du brauchst auch keine Angst vor der Anschaffung von hochwertigen und damit teureren Modellen zu haben. Die Leasingrate und ergĂ€nzende Versicherungs- und Inspektionspakete finanzierst du monatlich aus deinem Bruttolohn. Dein zu versteuerndes Einkommen und SozialversicherungsbeitrĂ€ge werden gesenkt. Dadurch kann dein Wunschrad im Vergleich zum Privatkauf bis zu 40 Prozent gĂŒnstiger sein. Leasinggesellschaften bieten darĂŒber hinaus noch Diebstahlschutz und Inspektionen an.

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Tipps zum Pendeln: Welches Equipment brauche ich?

Beleuchtung

Gesehen und gesehen werden ist hier das Stichwort. Viele FahrrĂ€der verfĂŒgen bereits ĂŒber genĂŒgend Leuchtkraft. Wenn du dich fĂŒr ein Gravelbike, Rennrad oder MTB entscheidest, besorge dir auf alle FĂ€lle akkubetriebene Leuchten fĂŒr vorne und hinten, die ĂŒber genĂŒgend Leuchtkraft verfĂŒgen. Besonders wenn es Richtung Winter geht und die Tage kĂŒrzer werden, muss der Arbeitsweg im Dunkeln bewĂ€ltigt werden.

Wichtige Anbauteile

Neben der Beleuchtung sollte ein Pendelrad unbedingt ĂŒber Schutzbleche verfĂŒgen. Diese können bei leicht nasser Fahrbahn und verschmutztem Untergrund die Kleidung sauber halten. Außerdem ist ein GepĂ€cktrĂ€ger von Vorteil, allerdings kein Muss.

Pedale

Wenn du dir zum Pendeln ein sportliches Bike aussuchst, z.B. ein Gravelbike, und damit lĂ€ngere Strecken fahren möchtest, sind Klickpedale sicher eine Überlegung wert. Mit Klickpedalen hast du einen runderen Tritt und eine bessere KraftĂŒbertragung. Außerdem erhöht es bei schwierigem Untergrund die Kontrolle ĂŒber dein Rad, weil du im wahrsten Sinne „eins“ mit dem Rad bist.

Zum Fahrradzubehör

Taschen

Die einfachste Methode auch auf dem Fahrrad GepĂ€ck zu transportieren ist ein Rucksack. Bei deutlich lĂ€ngeren Touren sind RucksĂ€cke allerdings weniger bequem. DafĂŒr gibt es mittlerweile eine HĂŒlle und FĂŒlle an Varianten, um sein Hab und Gut zu verstauen. Seien es grĂ¶ĂŸere Taschen am GepĂ€cktrĂ€ger oder kleinere Versionen fĂŒr den Lenker oder das Oberrohr. Auch ein Korb vorne wie hinten ist fĂŒr einige sicher praktisch.

Zu den Taschen und Körben

Bekleidung

Eine wichtige Empfehlung gleich vorweg: Kaufe einen Helm! Gerade im wuseligen Berufsverkehr ist das eine besonders sinnige Anschaffung. Ansonsten ist die Wahl der Bekleidung immer sehr subjektiv. Was andere empfehlen, könnte dir eventuell schon wieder zu warm oder zu kalt sein. Es richtet sich ebenfalls nach LĂ€nge und Beschaffenheit der Strecke sowie dem GefĂ€hrt, auf dem du unterwegs bist, ob es dich beim Treten unterstĂŒtzt oder du selbst ins Schwitzen gerĂ€tst. Allgemein gilt, das Wetter im Auge zu behalten. Wenn die Sonne scheint und die Temperaturen stimmen, ist die Klamottenfrage recht einfach zu beantworten. Oftmals reichen dann zwei Schichten, wovon gerade die erste Schicht atmungsaktiv sein sollte.

An schlechteren und vor allem kĂ€lteren Tagen, besonders im Winter, dĂŒrfen mehrere Lagen zum Zwiebel-Look sowie Handschuhe und MĂŒtzen nicht fehlen. Auch sogenannte SchlauchtĂŒcher sind vielseitig einsetzbar und schĂŒtzen vor KĂ€lte. Wichtig ist außerdem regenfeste Kleidung – am besten vom Kopf bis zu den FĂŒĂŸen. In der dunklen Jahreszeit solltest du selbst nicht zu dunkel gekleidet sein und zusĂ€tzliche Reflektoren tragen.

Zur Fahrradbekleidung

Zu den Fahrradhelmen

Werk- und Flickzeug

Es kann vorkommen, dass du dir auf deinen Touren einen Platten fĂ€hrst oder dich ein anderes technisches Problem aufhĂ€lt. Daher ist es praktisch, handliches Fahrrad- und Flickwerkzeug dabei zu haben. HierfĂŒr gibt es handliche Multitools, die in jede Satteltasche passen. Ebenfalls solltest du mindestens einen Ersatzschlauch sowie eine kleine Handpumpe mit dir fĂŒhren. Bevor etwas am Fahrrad kaputtgehen kann, empfehlen wir dir, einmal im Monat alle wichtigen Komponenten zu checken und dein Rad zu pflegen. Wie das geht, zeigen wir dir mit unseren Tipps.

Zu Werkzeug und Pflege

Du bist an der Reihe – Werde zum Fahrradpendler

Egal ob es die Nachhaltigkeit, deine Gesundheit oder der Geldbeutel ist – das Pendeln mit dem Fahrrad bietet dir unheimlich viele Vorteile. Mit unseren VorschlĂ€gen und Tipps steht einer erfolgreichen Pendlerkarriere nichts mehr im Wege. Schaue auch auf den Seiten unserer Kaufberatung vorbei und nutze den Bike-Finder, um fĂŒr die Strecke zur Arbeit, Uni oder Schule einfach das richtige Rad zu finden.


Mit dem E-Bike zur Arbeit pendeln

Ein Erfahrungsbericht von einem Pedelec-Einsteiger

Mit dem Rad zur Arbeit zu pendeln ist auf den ersten Blick vor allem ökologisch vorteilhaft. Schließlich spart man fossile Brennstoffe in Form von Benzin oder Diesel. Außerdem steht im Idealfall am Ende des Tages auch ein Kraftfahrzeug weniger auf der Straße im Stau. Im Hinblick auf die geringen Betriebskosten, sieht man von den vergleichsweise hohen Anschaffungskosten ab, ist es auch ökonomisch sinnvoll. Und je nach der ĂŒblichen Verkehrslage auf den Wegstrecken ist man per Velo auch noch schneller am Ziel, als mit dem schon erwĂ€hnten Auto oder Bus und Bahn.
Hinzu kommt ein weiterer guter Grund, der auch ausschlaggebend fĂŒr die Entstehung dieses Erfahrungsberichts ist: Der Sport- und Fitness-Aspekt!

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Nach der Arbeit noch ins Fitnessstudio? Vor der Arbeit noch ins Hallenbad? Das kommt bei der meist knapp bemessenen Zeit oft nicht in Frage und der viel beschworene innere Schweinehund stöhnt bei den meisten von uns schon im Vorfeld.

Dabei bietet es sich doch förmlich an, die ohnehin anfallende Fahrtzeit zur Arbeit direkt fĂŒr die körperliche BetĂ€tigung zu nutzen. Eine Win-Win-Situation fĂŒr die Umwelt, den Verkehr und die eigene Gesundheit.

30 Kilometer mit dem Fahrrad? Danke E-Bikes

Ich wohne in Duisburg und arbeite in DĂŒsseldorf. Mein tĂ€glicher Radweg zum BĂŒro belĂ€uft sich etwa auf 30 Kilometer. Nun gut, eine Wegstrecke dieser LĂ€nge hört sich fĂŒr nicht-trainierte Fahrerinnen und Fahrer wie mich nach echtem Sport an! Daher ist es fĂŒr mich klar, dass bei dieser Entfernung nur ein Rad mit elektrischer UnterstĂŒtzung in Frage kommt. Schließlich soll das Pendeln mit dem Fahrrad keine Eintagsfliege bleiben.

Pendeln mit dem E-Bike - Erfahrungsbericht Einsteiger - In guter Gesellschaft

In der Recherche nach einem geeigneten Bike muss ich zuerst die Wahl zwischen einem Pedelec (wie die „E-Bikes“ mit TretunterstĂŒtzung korrekterweise bezeichnet werden) und einem sogenannten S-Pedelec treffen. WĂ€hrend Pedelecs dem Fahrer bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h beim Strampeln behilflich sind, stellen die Speed-Pedelecs theoretisch erst bei 45 km/h ihre UnterstĂŒtzung ein. Bei den Speed-Bikes wird allerdings ein FĂŒhrerschein und ein Versicherungskennzeichen benötigt, wie man es von einem Mofa kennt. Da ich durchschnittlich mit 25 bis 30 Stundenkilometern unterwegs sein möchte, fĂ€llt meine Wahl auf ein Pedelec.

Die schnellen FahrrĂ€der mit Elektroantrieb (egal ob S-Pedelec oder Pedelec) sind schon lange ihren Kinderschuhen entwachsen und sind aus dem Alltag vieler Biker nicht mehr weg zu denken. Preislich lohnt sich die Investition von mindestens 1.800 Euro fĂŒr ein E-Bike. Die FahrrĂ€der dieser Preisklasse glĂ€nzen durch hochwertige Technik und Komponenten, zum Beispiel von Bosch und Shimano.

Finanzieren oder direkt kaufen? Pendlerbikes mit Jobrad

Gerade bei E-Bikes liegt der Kostenpunkt ja nicht sehr niedrig. Doch auch, wenn der Kaufpreis fĂŒr ein Pedelec nicht direkt bezahlt werden kann, gibt es verschiedene Maßnahmen, um trotzdem in den Genuss der flotten Flitzer zu kommen. Entweder gibt es die klassische Finanzierung per Finanzkauf (hier bekommst du weitere Informationen zum Ratenkauf) oder du nutzt einen Anbieter wie Jobrad.

Jobrad bietet die Möglichkeit, ĂŒber den Arbeitgeber ein Pendlerbike deiner Wahl zu gĂŒnstigen Konditionen zu leasen. Im Endeffekt ist es Ă€hnlich wie bei einem Dienstwagen. Von deinem Bruttogehalt wird ein Ratenbetrag einbehalten und zum Schluss des dreijĂ€hrigen Abzahlungszeitraums kannst du das Fahrrad entweder ĂŒber eine Schlussrate kaufen, oder du steigst auf ein neueres Modell um. Bei Lucky Bike findest du HIER alle Informationen rund um das Jobrad-Leasing deines Pendler-Wunschbikes.

Ab aufs Bike und die Fahrt zur Arbeit genießen

Nach der Recherche will ich möglichst schnell aufs Rad und so folgt der Theorie die Praxis. Ab zu Lucky Bike und mit den Mitarbeitern in der Filiale ein passendes Fahrrad aussuchen und eine erste Runde drehen. Die erste Probefahrt mit einem Pedelec lÀsst sich dann auch leicht beschreiben: Wow!

Pendeln mit dem E-Bike - Erfahrungsbericht Einsteiger - Bosch Motor

Im Testrad ist ein Bosch CX Motor verbaut und der drĂŒckt das Pedelec mit der geballten Akku-Power von 500 Wh auf der höchsten UnterstĂŒtzungsstufe ordentlich nach vorne. Es ist ein recht eigenartiges, aber durch und durch gutes GefĂŒhl, wenn die eigene Kraftanstrengung derart verstĂ€rkt wird. Das Fahren macht richtig Spaß und selbst bei Geschwindigkeiten jenseits der 25 km/h fĂŒhlt sich das Rad sehr sicher und fahrstabil an. Also die Sache ist beschlossen: Ich steige um aufs E-Bike und lasse das Auto erst einmal stehen!
Der Anschaffungspreis um die 2.000 Euro ist zwar hoch und das Konto beklagt sich, aber die Vorteile und langfristigen Ersparnisse (Sprit, Zeit, Fitnessstudio) sprechen ganz klar fĂŒr diese Anschaffung.

Einfache Bedienung macht das Pendeln zum Kinderspiel

Nachdem ich das Rad in Empfang genommen habe, erfolgt der erste Test am Objekt. Die Bedienung ist recht simpel und es bedarf keiner großen ErklĂ€rung oder Eingewöhnungszeit. Das ĂŒbersichtliche Intuvia Display von Bosch zeigt mir nach dem Einschalten den gewĂ€hlten Fahrmodus, den Akkustand und wie ein Tacho die aktuelle Geschwindigkeit. So simpel ist das also: Einschalten, UnterstĂŒtzungsmodus wĂ€hlen, losfahren.

Mehr Informationen zu den Displays von Bosch

Vor der ersten Fahrt als E-Bike-Pendler kommen mir nun doch noch ein paar leise Zweifel. War der Entschluss, kĂŒnftig jeden Werktag rund zwei Stunden auf einem Fahrrad zu verbringen, wirklich eine gute Idee? Ist das nicht doch Plackerei, UnterstĂŒtzung hin oder her? Aber jetzt steht das Rad hier und ich muss langsam starten. Also Helm aufgesetzt und los geradelt.

Nach meinem ersten Arbeitstag bin ich aber vollkommen vom Pendeln mit dem Pedelec ĂŒberzeugt und eines Besseren belehrt. Die Strecke lĂ€sst sich ohne erschöpfende Kraftanstrengung und durchgeschwitzte Klamotten zurĂŒcklegen. Ganz anders sĂ€he das wahrscheinlich aus, wenn ich die Strecke mit einem „normalen“ Fahrrad zurĂŒckgelegt hĂ€tte. Die Pendelfahrt auf dem Pedelec bietet sogar insbesondere auf Wegen außerhalb der viel befahrenen Verkehrsstraßen echten Genuss. Frische Luft, freie Fahrt und wenn einem danach ist, kann man, gerade auf dem Nachhauseweg, auch mal neugierig in die ein oder andere Seitenstraße abbiegen, um hinter der nĂ€chsten Kurve wieder auf Kurs zu gehen – mit dem Auto macht man das eher nicht!

Mich fĂŒhrt mein Weg tĂ€glich auch noch nahezu vollstĂ€ndig ĂŒber Allee-Straßen mit dichtem, altem Baumbestand – nicht schlecht und etwas, das ich auf dem Weg mit dem Auto gar nicht wirklich zu schĂ€tzen gewusst habe.

Pendeln mit dem E-Bike - Erfahrungsbericht Einsteiger

Um auch noch einmal aufs Sportliche zu kommen. Bei einer moderaten Fahrradfahrt verbraucht der Körper je nach Voraussetzung (Körpergewicht, Fitnessstand, Alter und Geschlecht) zwischen 120 und 300 Kcal pro Stunde. Auf einem normalen Rad entspricht das etwa 15 bis 19 Stundenkilometern. Mein E-Bike-Motor unterstĂŒtzt mich in diesem Geschwindigkeitsbereich und bringt mich mit dem elektrischen RĂŒckenwind auf die 25 Stundenkilometer. So kann ich entspannt radeln und verbrauche ohne große Anstrengung Kalorien. Sehr motivierend.

Pendeln mit dem E-Bike: Schnell im BĂŒro – schnell wieder zu Hause

Doch wie ist es mit der Fahrtzeit? Spare ich da wirklich im Vergleich zum Auto? Schließlich sollte das Pendeln mit dem E-Bike nicht lĂ€nger dauern. Und auch hier bestĂ€tigen sich meine Erwartungen, die ich vor dem Kauf definiert habe. Dank der im Rheinland und dem Ruhrgebiet vorherrschenden allmorgendlichen Verkehrslagen bin ich mit dem Rad fast genauso schnell wie mit dem Auto. Auch wenn die Straßen und Radwege dank kaputter StraßenbelĂ€ge oder Schlaglöchern, nicht immer ideal zu befahren sind, bin ich flott unterwegs. Und das Beste: Ich komme dank der MotorunterstĂŒtzung entspannt im BĂŒro an.

Apropos Radwege. Solltest du dich fĂŒr ein S-Pedelec entscheiden, musst du beachten, dass diese in Deutschland verkehrsrechtlich den Mofas/Mopeds gleichgestellt sind. Das heißt: Fahrradwege sind tabu. Wenn du dort mit einem S-Pedelec fĂ€hrst, ist das eine Ordnungswidrigkeit und im Falle eines Unfalls zahlt die Versicherung nicht.

Generell ist mit einem E-Bike im Straßenverkehr vor allem in der Stadt eine erhöhte Aufmerksamkeit gefordert. Die meisten Verkehrsteilnehmer schĂ€tzen die Geschwindigkeit falsch ein. WĂ€hrend FußgĂ€nger hier noch ein besseres GespĂŒr haben, muss ich mich wohl daran gewöhnen, dass mir die Vorfahrt von Autofahren sehr oft genommen wird. Schließlich sehen sie nicht, dass ich mit MotorunterstĂŒtzung unterwegs bin und behandeln mich, als kĂ€me ich auf meinem Drahtesel deutlich langsamer voran.

Sicher abstellen. Akku und Fahrrad schĂŒtzen

Wenn ich am Ziel meiner Pendelstrecke ankomme, kann ich mein E-Bike sicher im Hof vor dem BĂŒro abstellen und festschließen. Da der Akku bei nahezu allen Pedelecs abnehmbar ist, kann er in der Arbeitszeit sicherheitshalber mit an den Arbeitsplatz genommen werden. Außerdem lĂ€sst er sich so auch bequem wĂ€hrend der Arbeitszeit laden und der RĂŒckweg kann dann mit voller Power angetreten werden.

Ich kann nur empfehlen, auf Nummer sicher zu gehen und in ein starkes Fahrradschloss zu investieren. Hier gibt es im Lucky Bike Online-Shop eine breite Auswahl. Solltest du das E-Bike ĂŒber einen Anbieter wie Jobrad finanzieren, ist ein gutes und starkes Schloss ohnehin Pflicht!

Fazit zum Pendeln mit dem E-Bike. Lohnt es sich?

Ist ein E-Bike ein geeignetes Vehikel fĂŒr Berufspendler? Meiner Erfahrung nach ein ganz klares: Ja! E-Bike fahren macht Spaß, du bist schnell und relativ unabhĂ€ngig vom ĂŒbrigen Verkehrsaufkommen unterwegs. Außerdem tust du etwas fĂŒr die Umwelt und die eigene Gesundheit.

Ich kann mir gut vorstellen, dass das E-Bike mittel- bis langfristig eine sehr weit verbreitete Alternative zum PKW und den öffentlichen Verkehrsmitteln wird. Gerade in Ballungsgebieten besteht ein enormes Potential. Politische Entscheidungen können hierfĂŒr sicherlich förderliche Impulse setzen, um diese Entwicklung schneller und in grĂ¶ĂŸerem Umfang voranzubringen.

Die steuerliche Gleichsetzung des Firmen-Fahrrads mit dem Firmen-Wagen ist dafĂŒr ein gutes Beispiel. Noch wesentlich entscheidender wird jedoch sein, entsprechende Verkehrswege zu entwickeln. Sprich: Ein wesentlich konsequenterer Ausbau von Radwegen, die auch von E-Bikes genutzt werden dĂŒrfen. Auch dafĂŒr gibt es bereits ein gutes Beispiel: Der geplante Radschnellweg Ruhr quer durchs Ruhrgebiet.

Im Hinblick auf die in den Rush-Hours nervtötend mit Autos verstopften InnenstĂ€dte wĂ€re eine Entwicklung hin zu mehr E-Bike– und Fahrrad-MobilitĂ€t sowohl fĂŒr die Anwohner als auch fĂŒr die Pendler eine wohltuende Entwicklung.

Veröffentlicht am 29. April 2021
Matthias

Matthias

Schon als Kind im flachen Ostfriesland war das Rad das Fortbewegungsmittel Nr. 1.
Mittlerweile hat es ihn ins Rheinland in den Großstadtdschungel DĂŒsseldorf verschlagen, aber auch hier hat sich eines nicht geĂ€ndert: Das Bike ist immer dabei. Neben den alltĂ€glichen Touren fĂ€hrt er regelmĂ€ĂŸig mit dem Rennrad in den niederrheinischen Weiten.