Test: Cube Acid 29 Zoll

Unaufgeregtes, hochwertig ausgestattetes Touren-Hardtail

Cube Acid 29 Zoll
Cube Acid 29 Zoll

+ hochwertige Ausstattung
+ attraktiver Preis
+ für Touren und Alltag gut geeignet

Unser Lucky Bike Mitarbeiter Gabriel aus Leipzig hat das Cube Acid 29er getestet und schildert seine Eindrücke.

Die bereits 1993 in Waldershof in der Oberpfalz gegründete Marke Cube ist inzwischen jedem ein Begriff, der sich mit dem Thema Fahrrad intensiver auseinandersetzt. Zum einen, da sie breites Spektrum qualitativ hochwertiger Räder mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis anbietet, zum anderen durch die vielen Erfolge gerade im Mountainbike-, Rennrad- und Triathlonsport.

Aus der breit aufgestellten Produktpalette der Hardtail-Mountainbikes soll für diesen Test das Top-Modell der sogenannten CMPT-Serie herangezogen werden: das neue 2017er Cube Acid in der 29er Ausführung.


Die Räder der CMPT-Serie richten sich laut Cube vor allem an Freizeit- und Tourenfahrer, was sich in weniger aggressiven Geometrien und einem ausgewogenen und gutmütigen Handling niederschlägt. Dass dabei die Sportlichkeit nicht zwingend auf der Strecke bleiben muss, soll das Cube Acid beweisen. Ob das Rad diesen Vorgaben gerecht werden kann, darüber soll der nachfolgende Test Aufschluss bieten.

Den ersten Eindruck bestimmt natürlich die farbliche Gestaltung des Bikes. Hier hat es Cube erneut geschafft, dem Rad mit der Farbkombination aus dunklem Grau/Anthrazit mit neongelben Akzenten einen dynamischen, aber nicht aufdringlichen Anstrich zu geben.

Rahmen und Ausstattung

Schaut man sich Rahmen und Rahmenverarbeitung etwas genauer an, entdeckt man eine Fülle an sinnvollen Details, wie zum Beispiel die innen verlegten Züge oder die im Hinterbau integrierte Scheibenbremsaufnahme. Zudem bietet der Rahmen allerhand Aufnahmen für Zubehör, unter anderem für einen Gepäckträger. Somit wird auch deutlich, dass das Cube Acid nicht den waschechten Race-Hardtails zuzuordnen ist, es gehört eher zu den alltagstauglichen Tourern.

Die Ausstattung kann sich dennoch mit denen der Top-Hardtails messen. Insbesondere der 2×11-fach Antrieb ist auf der Höhe der Zeit. Mit einer Kettenblattabstufung von 36/26 Zähnen in Kombination mit einer 11-42er Kassette sollten alle Eventualitäten des Tourenalltags zu bewältigen sein. Die Schaltkomponenten sind auch durchgehend hochwertig. So bietet das Acid ein exquisites Shimano XT-Shadow Plus Schaltwerk, gruppenhierarchisch darunter angesiedelt, aber nicht minder hochwertig sind SLX-Umwerfer und SLX-Schalthebel. Die Federgabel stammt aus dem Hause RockShox, die verbaute Recon Silver Variante kommt als Luftfedergabel mit den üblichen 100 Millimetern Federweg und Lockout am Lenker. Die hydraulischen Scheibenbremsen sind ebenfalls aus dem Hause Shimano, die BR-M315 sind mit 180/160 Milllimeter Scheiben ausgestattet.

Das Cube Acid im Praxistest

Soviel zu den Fakten, aber was kann das Cube Acid auf der Strecke? Hier wird der erste Eindruck von der verhältnismäßig aufrechten Sitzposition geprägt. Man sitzt nicht wirklich sportlich auf dem Rad, es lädt eher zum entspannten Cruisen ein. Der 680 Millimeter breite Cube Rise Trail Lenker kommt dieser Position deutlich entgegen. Auch durch den komfortablen Sattel lässt sich ein eher genussorientiertes Radeln realisieren.

Die verbauten Komponenten lassen hingegen keine Wünsche übrig. Die Schaltgruppe wechselt knackig und präzise die Gänge, die Federgabel arbeitet sensibel und die Bremsen verzögern für den angestrebten Einsatzbereich optimal. Das dritte Kettenblatt wurde nicht vermisst, im Gegenteil: Auf den Touren, die ich mit dem Acid gefahren bin, hätte ich es ohnehin nicht genutzt. Demzufolge war das Übersetzungsspektrum des 2×11-fach Antriebs mehr als ausreichend. Die 29er Laufräder rollen unaufgeregt über Wald und Wiese, in Kombination mit der Schwalbe SmartSam Bereifung lassen sich aber auch befestigte Wege ohne Beeinträchtigungen bewältigen.

Wer also ein hochwertig ausgestattetes Hardtail für Touren und Alltag sucht und dabei auf eine hochwertige Ausstattung und eine entspannte Sitzposition Wert legt, dem kann ich eine Probefahrt mit dem 2017er Cube Acid nur wärmstens empfehlen – zumal der Preis mit 999 Euro durchaus attraktiv ist.

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Autor: Gabriel Eulitz, Lucky Bike Leipzig City

Gabriel

Gabriel liebt das sportliche Radfahren seit er in seiner Jugend mit dem Mountainbike die Wälder und Wiesen seiner Heimatregion erkundet hat. Dabei ging es weniger um rasante Action und wilde Abfahrten, sondern mehr um die Freiheit überall mit dem Fahrrad hinzukommen. Seit ca. 15 Jahren fährt er ambitioniert Rennrad, inklusive regelmäßiger erfolgloser Teilnahmen an Jedermannrennen. Auch Radmarathons und RTF nimmt Gabriel jede Saison aufs Neue unter die schmalen Rennradreifen. Trotz aller sportlichen Ansprüche zählt für Gabriel jedoch vor allem eines: Der Genuss der Freiheit auf 2 Rädern. Gabriel arbeitet in Leipzig und ist bei Lucky Bike im Bereich Werbung und Öffentlichkeitsarbeit beschäftigt. Hier findest du alle Beiträge von Gabriel.

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