Die fünf Trekkingbikes ONE, PRO, EXC, SLX und SLT im Vergleich

Test CUBE Kathmandu 2027

Mit den 2027er CUBE Kathmandu-Modellen bekommst du mit jeder Variante ein voll ausgestattetes Trekkingbike, das dich auf dem täglichen Arbeitsweg ebenso begleitet wie auf langen Radtouren und Radreisen mit Gepäck. Dafür kombiniert CUBE einen komplett neu entwickelten Aluminiumrahmen mit einer komfortablen Sitzposition, einer Federgabel und einem fest integrierten Gepäckträger. Schutzbleche, Lichtanlage und Seitenständer gehören bei allen fünf Modellen zur Serienausstattung.

Die CUBE Kathmandu Modellreihe 2027 umfasst fünf Ausstattungsvarianten: ONE, PRO, EXC, SLX und SLT. Alle nutzen denselben Rahmen, unterscheiden sich aber in der Ausstattung bei Schaltung, Federgabel, Bremsen und Gewicht. Das ONE bietet mit 849,00 Euro einen günstigen Einstieg. Das PRO ergänzt eine einstellbare Luftfedergabel, während das EXC mit einer 2×11-Schaltung und einer größeren vorderen Bremsscheibe stärker auf längere Touren zielt. Das SLX kombiniert eine Shimano XT 1×12-Schaltung mit geringem Gewicht. Beim Top-Modell SLT (1.999,00 €) übernimmt die elektronische Shimano CUES Q’AUTO Di2 sogar die Gangwechsel.

Wir zeigen dir, was die fünf CUBE Kathmandu 2027 Modelle unterscheidet und welches Kathmandu-Modell zu deinen Ansprüchen passt.

Was ist neu am CUBE Kathmandu 2027?

Für das Modelljahr 2027 hat CUBE den HPA-Aluminiumrahmen der Kathmandu-Modelle vollständig neu entwickelt. Dabei hat der bayerische Hersteller nicht nur das Rahmendesign verändert, sondern auch die Möglichkeiten erweitert, Taschen und weiteres Zubehör am Fahrrad zu befestigen.

Besonders auffällig sind die glatten Rohrübergänge. CUBE nutzt eine spezielle Schweißtechnik, um die Verbindungsstellen zwischen den Rahmenrohren optisch anzugleichen. Das sorgt für eine aufgeräumte Optik, die an einen Carbon-Rahmen erinnert. Tatsächlich bestehen die Kathmandu-Rahmen aber weiterhin aus Aluminium. Dank unterschiedlich starker Rohrwandungen spart CUBE an weniger beanspruchten Stellen Material und Gewicht.

Auch die innen verlegten Schalt- und Bremsleitungen tragen zur klaren Linienführung bei. Gleichzeitig schützt der Rahmen die Leitungen vor Schmutz und Witterung. Eine wichtige Rolle spielt weiterhin der Integrated Carrier 3.0 (IC 3.0). CUBE integriert den Gepäckträger direkt in den Rahmen und schafft damit eine stabile Grundlage für Gepäcktaschen und Tourenzubehör. Der Gepäckträger unterstützt kompatibles CUBE-Zubehör und nimmt auch den passenden, von CUBE freigegebenen Kindersitz auf. Zusätzliche Montagepunkte am Rahmen bieten weitere Möglichkeiten, Taschen, Flaschenhalter und Reiseausrüstung anzubringen.

Auch technisch bringt der neue Rahmen einige Veränderungen:

  • UDH-Schaltauge: Das Universal Derailleur Hanger-System nutzt einen einheitlichen Schaltaugenstandard. Das vereinfacht die Suche nach einem passenden Ersatzteil, etwa nach einem Sturz.
  • Flat-Mount-Aufnahmen: Die standardisierten Befestigungspunkte integrieren die hintere Scheibenbremse und den Seitenständer platzsparend in den Rahmen.
  • Zusätzliche Befestigungspunkte: Diese helfen dir, dein Kathmandu für längere Reisen oder Bikepacking-Touren mit passendem Zubehör zu erweitern.

CUBE bietet die fünf Kathmandu Modelle weiterhin als klassischen Diamantrahmen und als Trapezvariante an. Der Trapezrahmen senkt das Oberrohr ab und erleichtert dadurch das Auf- und Absteigen.

Was haben alle CUBE Kathmandu 2027 Modelle gemeinsam?

Alle fünf Modelle nutzen den Aluminium-Superlite-Rahmen mit Trekking-Comfort-Geometrie. CUBE stimmt ihn auf komfortorientiertes Fahren und kontrollierbares Handling ab. Damit eignet sich das Kathmandu für asphaltierte Straßen, Radwege und befestigte Wald- oder Schotterwege.

Jedes Kathmandu kommt als FE-Version (Fully Equipped). Das bedeutet: CUBE stattet die Kathmandus bereits ab Werk mit Schutzblechen, Gepäckträger, Lichtanlage und Seitenständer aus. Du musst diese Komponenten also nicht separat kaufen, wenn du dein Fahrrad täglich für den Arbeitsweg oder für Touren nutzen möchtest.

Auch hydraulische Scheibenbremsen gehören bei allen Varianten zur Grundausstattung. Sie übertragen die Bremskraft über Hydraulikflüssigkeit und ermöglichen eine gut dosierbare Verzögerung. Eine hydraulische Scheibenbremse spielt besonders bei Regen, Abfahrten und zusätzlichen Gepäcklasten ihre Vorteile aus.

Alle fünf Kathmandu-Modelle rollen auf 28-Zoll-Laufrädern mit 47 Millimeter breiten Schwalbe-Reifen. Diese Reifenbreite unterstützt den Komfort auf unebenen Wegen, ohne den Einsatz auf Asphalt aus dem Blick zu verlieren.

Was unterscheidet die CUBE Kathmandu Modelle 2027?

Die größten Unterschiede liegen bei den Schaltungen, Federgabeln und Bremsanlagen. Auch Gewicht und Preis variieren deutlich.

Die folgende Tabelle zeigt dir die wichtigsten technischen Daten.

Kathmandu 2027 ONE PRO EXC SLX SLT
Preis 849,00 € 999,00 € 1.299,00 € 1.499,00 € 1.999,00 €
Rahmenform Diamant, Trapez
Rahmen Aluminium Superlite, Trekking Comfort, Integrated Carrier 3.0, Double Butted
Gewicht 17,4 kg 17,3 kg 16,3 kg 15,7 kg 15,9 kg
Größen 46cm, 50cm, 54cm, 58cm, 62cm
Federgabel SR Suntour NEX HLO, 63mm SR Suntour NCX32 D LO Air, 63mm SR Suntour NCX32 E LO Air, 63mm RockShox Paragon Gold Air, Remote Lockout, 65mm
Bremse Shimano BR-MT200/UR300 (PM/FM), Hydr. Disc Brake, (160/160) Shimano BR-MT200/UR300 (PM/FM), Hydr. Disc Brake, (180/160) Shimano Cues BR-U8000/BR-U8010 (PM/FM), Hydr. Disc Brake, (180/160)
Schaltwerk Shimano Cues RD-U4020-SGS, 9-Speed Shimano Cues RD-U6020-SGS, 10-Speed Shimano Cues RD-U8020, 11-Speed Shimano XT RD-M8200, 12-Speed Shimano Cues Q`Auto Di2, 11-Speed
Kassette Shimano CS-LG300, 11-36T Shimano Cues CS-LG400, 11-43T Shimano Cues CS-LG700, 11-45T Shimano XT CS-M8100, 10-51T Shimano Cues CS-LG700, 11-50T

Die Tabelle zeigt bereits zwei wesentliche Unterschiede: Ab dem PRO erhältst du eine Luftfedergabel, ab dem SLX einen Antrieb mit nur einem Kettenblatt. Das SLT legt den Schwerpunkt dagegen auf elektronisches Schalten.

Die fünf CUBE Kathmandu-Modelle im Detail

CUBE Kathmandu ONE 2027: Voll ausgestatteter Einstieg für Alltag und Touren

Das CUBE Kathmandu ONE ist die günstigste Variante der Modellreihe. Für 849,00 Euro erhältst du ein Trekkingrad mit vollständiger Alltagsausstattung, hydraulischen Shimano-Scheibenbremsen und einer Shimano CUES 2×9-Schaltung.

Die Schaltung kombiniert zwei Kettenblätter mit neun Ritzeln am Hinterrad. Damit kannst du zwischen kleineren Gängen für Anstiege und größeren Übersetzungen für flache Strecken wechseln. Die Kassette mit 11 bis 36 Zähnen deckt typische Alltags- und Tourensituationen ab. Wenn du häufig längere oder steilere Anstiege fährst, bietet das PRO mit seiner 11–43-Kassette eine größere Übersetzungsbandbreite.

Für den Fahrkomfort sorgt eine SR Suntour NEX HLO Federgabel mit 63 Millimetern Federweg. Sie gleicht kleinere Unebenheiten auf Radwegen, Kopfsteinpflaster und befestigten Waldwegen aus. Die mechanische Stahlfederkonstruktion bietet allerdings weniger Möglichkeiten, das Federverhalten individuell auf dein Gewicht abzustimmen, als die Luftfedergabeln der teureren Modelle.

Shimano MT200/UR300 Scheibenbremsen mit 160 Millimeter großen Bremsscheiben vorn und hinten ergänzen die Ausstattung. Dazu kommen 47 Millimeter breite Schwalbe Marathon Green Reifen.

Für wen eignet sich das Kathmandu ONE?

Wenn du regelmäßig zur Arbeit fährst, am Wochenende Ausflüge unternimmst oder ein klassisches Trekkingrad für gelegentliche Radreisen suchst, bietet das ONE eine solide Grundlage für einen sensationellen Preis.

CUBE bietet das ONE in den Farben „blackforest’n’chrome“ und „glintsand’n’black“ an.

CUBE Kathmandu PRO 2027: Mehr Komfort durch eine Luftfedergabel und 2×10-Schaltung

Das CUBE Kathmandu PRO kostet mit 999,00 Euro etwa 150,00 Euro mehr als das ONE und ergänzt die Ausstattung an zwei entscheidenden Stellen: bei der Federgabel und beim Antrieb.

CUBE verbaut eine SR Suntour NCX32 D LO Air mit ebenfalls 63 Millimetern Federweg. Im Gegensatz zur Stahlfedergabel des ONE nutzt sie Luft als Federelement. Über den Luftdruck kannst du die Federung passend zu deinem Körpergewicht und deiner bevorzugten Fahrweise einstellen. Das lohnt sich besonders, wenn du häufig mehrere Stunden im Sattel sitzt oder regelmäßig unebene Strecken fährst.

Auch die Shimano CUES Schaltung bietet etwas mehr Spielraum. Zwei Kettenblätter und zehn Ritzel ergeben eine 2×10-Konfiguration. Die Kassette mit 11 bis 43 Zähnen bietet gegenüber dem ONE einen leichteren Berggang bei gleicher Kettenblattkombination. Das hilft dir vor allem bei hügeligen Touren oder zusätzlichen Gepäcklasten.

Einen weiteren Unterschied bilden die Schwalbe Marathon Mondial Pro Reifen. CUBE entwickelt diesen Tourenreifen für lange Strecken und wechselnde Untergründe. Dadurch passt er besonders gut zu Fahrten, die Asphalt und befestigte Naturwege kombinieren. Die hydraulischen Shimano-Scheibenbremsen mit 160-Millimeter-Bremsscheiben bleiben gegenüber dem ONE unverändert.

Für wen eignet sich das Kathmandu PRO?

Das PRO passt zu dir, wenn du regelmäßig längere Touren fährst und mehr Komfort sowie eine größere Gangbandbreite möchtest. Der Aufpreis von 150,00 Euro gegenüber dem ONE bringt vor allem bei der Luftfedergabel einen spürbaren Ausstattungsunterschied.

Das PRO gibt es in „slabgrey’n’chrome“ und „metallicwhite’n’chrome“.

CUBE Kathmandu EXC 2027: 2×11-Schaltung und stärkere Bremsausstattung für längere Touren

Das CUBE Kathmandu EXC richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig längere Strecken zurücklegen und dabei Wert auf eine feinere Gangabstufung und zusätzliche Bremsreserven legen. Mit 1.299,00 Euro liegt es 300,00 Euro über dem PRO.

Den Antrieb übernimmt am EXC eine Shimano CUES 2×11-Schaltung mit einer 11–45-Kassette. Die elf Ritzel bieten dir eine feinere Gangwahl als beim PRO. Das hilft dir besonders auf langen Strecken mit wechselnden Steigungen, wenn du deine Trittfrequenz möglichst gleichmäßig halten möchtest.

Allerdings bedeutet die größere Zahl an Gängen nicht automatisch einen leichteren Berggang: CUBE kombiniert beim EXC vorne 46 und 32 Zähne, beim PRO dagegen 46 und 30 Zähne. Deshalb lohnt sich bei häufigen steilen Anstiegen auch ein Blick auf die vollständige Übersetzung. Für den Komfort nutzt das EXC die SR Suntour NCX32 E LO Air Luftfedergabel mit 63 Millimetern Federweg. Wie beim PRO kannst du den Luftdruck auf dein Fahrergewicht abstimmen.

Ein wichtiger Unterschied betrifft die Bremsanlage. CUBE kombiniert die hydraulischen Shimano MT200/UR300 Bremsen beim EXC mit einer 180-Millimeter-Bremsscheibe vorne. Die größere Scheibe schafft gegenüber den 160 Millimetern des PRO mehr mechanischen Hebel und bessere Voraussetzungen für die Wärmeabfuhr bei längeren Bremsvorgängen. Gerade auf Abfahrten mit Gepäck bringt das zusätzliche Reserven. Das EXC wiegt 16,3 Kilogramm und spart damit gegenüber dem PRO rund ein Kilogramm.

Für wen eignet sich das Kathmandu EXC?

Das EXC passt besonders zu Tourenfahrern, die regelmäßig längere Etappen, hügelige Strecken und wechselnde Untergründe kombinieren. Wer vor allem die einstellbare Luftfedergabel möchte, findet diese bereits im günstigeren PRO. Das EXC lohnt sich vor allem dann, wenn du zusätzlich die 2×11-Schaltung, die größere vordere Bremsscheibe und das niedrigere Gewicht nutzen möchtest.

CUBE bietet das EXC in „darkcosmos’n’reflex“ und „metallicpetrol’n’sea“ an.

CUBE Kathmandu SLX 2027: Shimano XT 1×12 und das niedrigste Gewicht der Serie

Mit dem CUBE Kathmandu SLX verändert sich das Schaltungskonzept grundlegend. Statt einer Zweifach-Kurbel setzt CUBE auf eine Shimano XT 1×12-Schaltung, d. h., du schaltest nur über das Kettenritzel hinten. Das SLX kostet 1.499,00 Euro und bringt 15,7 Kilogramm auf die Waage. Damit ist es das leichteste Kathmandu des Modelljahres 2027.

Bei der 1×12-Schaltung übernimmt ein einzelnes Kettenblatt mit 40 Zähnen vorne den Antrieb. Die Shimano XT Kassette mit 10 bis 51 Zähnen bietet eine große Übersetzungsbandbreite. Weil kein Umwerfer mehr am vorderen Kettenblatt arbeitet, benötigst du für die Gangwahl nur noch einen Schalthebel. Das vereinfacht die Bedienung und reduziert die Zahl der Schaltkomponenten. Besonders bei häufigen Tempowechseln oder wechselnden Steigungen kannst du dich dadurch stärker auf die Strecke konzentrieren.

Allerdings zählt nicht nur die Anzahl der Gänge. Für besonders steile Anstiege bieten die Zweifach-Antriebe von PRO und EXC aufgrund ihrer kleineren vorderen Kettenblätter sogar eine leichtere kleinste Übersetzung. Wer oft mit viel Reisegepäck bergauf fährt, sollte diesen Unterschied bei der Wahl berücksichtigen.

Auch bei der Federgabel legt CUBE nach. Eine RockShox Paragon Gold Air mit 65 Millimetern Federweg übernimmt die Federung. Über den Remote Lockout am Lenker kannst du die Federung für glatte Strecken blockieren, ohne die Hand zur Gabel bewegen zu müssen. Auf holprigen Wegen öffnest du sie wieder. Für das Bremsen nutzt das SLX hydraulische Shimano CUES U8000/U8010 Scheibenbremsen mit 180 Millimetern vorne und 160 Millimetern hinten.

Für wen eignet sich das Kathmandu SLX?

Das SLX richtet sich an Vielfahrer, die einen einfach zu bedienenden Antrieb, eine RockShox-Luftfedergabel und ein möglichst geringes Fahrradgewicht bevorzugen. Für den Weg zur Arbeit allein brauchst du diese Ausstattung nicht zwingend. Wenn du hingegen regelmäßig lange Touren fährst oder dein Fahrrad häufiger tragen musst, profitierst du stärker vom niedrigeren Gewicht.

Das SLX gibt es in der Farbe „mysticgraphite’n’reflex“.

CUBE Kathmandu SLT 2027: Elektrisch schalten mit Shimano CUES Q’AUTO Di2

Das CUBE Kathmandu SLT bildet mit 1.999,00 Euro das Spitzenmodell der Reihe. Sein größter Unterschied zu allen anderen Kathmandu Modellen ist die elektronische, automatische Shimano CUES Q’AUTO Di2 Schaltung. Das System kombiniert einen 1×11-Kettenantrieb mit einer automatischen Gangwahl. Sensoren erfassen unter anderem Geschwindigkeit, Trittfrequenz und Steigung. Daraufhin wählt die Elektronik einen passenden Gang. Du musst also nicht bei jeder Veränderung der Strecke selbst schalten.

Besonders im Stadtverkehr mit häufigen Stopps oder auf Touren mit wechselndem Streckenprofil kann das deinen Fahrkomfort erhöhen. Natürlich kannst du jederzeit zwischen automatischem und manuellem Schalten wechseln. Über einen Schalter kannst du außerdem in die Gangwahl eingreifen. Übrigens benötigt die Shimano Q’AUTO keinen externen Akku und keinen Ladevorgang. Ein Dynamo in der Hinterradnabe erzeugt während der Fahrt die Energie für das elektronische Schaltsystem. Anders als bei einer elektronischen E-Bike-Schaltung brauchst du dafür keinen Elektromotor.

Die Shimano CUES Kassette mit 11 bis 50 Zähnen bietet elf Gänge. Als Federung nutzt CUBE wie beim SLX eine RockShox Paragon Gold Air mit 65 Millimetern Federweg und Remote Lockout. Auch die hydraulischen Shimano CUES Scheibenbremsen mit 180-Millimeter-Scheibe vorne und 160 Millimetern hinten übernimmt das SLT vom SLX. Mit 15,9 Kilogramm wiegt das SLT nur 200 Gramm mehr als das SLX.

Für wen eignet sich das Kathmandu SLT?

Das SLT passt zu Fahrerinnen und Fahrern, die Wert auf Komfort legen und ihre Gangwahl möglichst selten selbst steuern möchten. Besonders auf wechselnden Strecken bietet die Automatik einen konkreten Komfortvorteil. Wenn du dagegen ohnehin gerne manuell schaltest, ist das 500,00 Euro günstigere SLX mit seiner Shimano XT 1×12-Schaltung aus meiner Sicht die interessantere Alternative.

CUBE bietet das SLT in „flashgrey’n’chrome“ an.

Fazit: Welches CUBE Kathmandu 2027 passt zu dir?

Alle fünf CUBE Kathmandu Modelle verbinden eine komfortorientierte Trekking-Geometrie mit einem integrierten Gepäckträger und vollständiger Alltagsausstattung. Deshalb entscheidet weniger das grundsätzliche Einsatzgebiet als vielmehr die Frage, welche Anforderungen du an Schaltung, Federung, Bremsen und Gewicht stellst – und natürlich an den Preis! Fakt ist, dass CUBE grundsätzlich ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.

Für deine individuelle Wahl helfen diese Unterschiede:

  • Kathmandu ONE: Für alltägliche Wege, Freizeitfahrten und gelegentliche Touren. Die vollständige Ausstattung und der Einstiegspreis von 849,00 Euro sprechen vor allem preisbewusste Fahrer an.
  • Kathmandu PRO: Für regelmäßige Touren und hügelige Strecken. Die Luftfedergabel und die 2×10-Schaltung bieten für 150,00 Euro Aufpreis gegenüber dem ONE zusätzlichen Komfort und mehr Übersetzungsbandbreite.
  • Kathmandu EXC: Für längere und abwechslungsreiche Touren mit höheren Ansprüchen an Gangabstufung, Bremsreserven und Gewicht. Die 2×11-Schaltung, die 180-Millimeter-Bremsscheibe vorne und das geringere Gewicht sind die wesentlichen Unterschiede zum PRO.
  • Kathmandu SLX: Für (sportliche) Vielfahrer, die eine einfach bedienbare 1×12-Schaltung, eine RockShox-Luftfedergabel und geringes Gewicht bevorzugen. Mit 15,7 Kilogramm bietet es das niedrigste Gewicht der Serie.
  • Kathmandu SLT: Für alle, die den Komfort einer automatischen Schaltung möchten. Shimano Q’AUTO Di2 übernimmt die Gangwahl, während die übrige Ausstattung weitgehend dem des SLX entspricht.

Besuche uns gern in einer unserer deutschlandweiten Filialen und vergleiche die Kathmandu-Modelle auf einer Probefahrt oder lass dich von einem unserer Lucky Guides kompetent beraten.

Du kannst die Modelle auch direkt online vergleichen. Bei Lucky Bike findest du die CUBE Kathmandu Trekkingbikes mit ihren technischen Daten und den jeweiligen Rahmenvarianten. Auf den Produktseiten kannst du außerdem prüfen, welche Größen online und in den Filialen zur Auswahl stehen.

Häufige Fragen zu den CUBE Kathmandu 2027 Modellen

Ist das CUBE Kathmandu 2027 ein E-Bike?

Nein. Alle fünf hier vorgestellten Kathmandu Modelle sind klassische Trekkingfahrräder ohne Motorunterstützung. Das gilt auch für das SLT mit elektronischer Shimano Q’AUTO Di2 Schaltung. Die Elektronik übernimmt dort ausschließlich das Schalten. Wenn du elektrische Tretunterstützung möchtest, findest du diese in der separaten CUBE Kathmandu Hybrid Modellreihe.

Für regelmäßige Radreisen bieten sich vor allem das PRO, EXC, SLX und SLT an. Bereits das PRO kombiniert eine einstellbare Luftfedergabel mit einer breiten Zweifach-Übersetzung und tourentauglichen Schwalbe Marathon Mondial Pro Reifen. Das EXC ergänzt eine feinere Gangabstufung und eine größere vordere Bremsscheibe. Das SLX reduziert das Gewicht und vereinfacht die Gangwahl, während das SLT zusätzlich automatisch schaltet. Entscheidend sind dabei deine Strecken, dein Gepäck und deine bevorzugte Schaltungsart.

Ja, CUBE entwickelt das Kathmandu für asphaltierte Straßen und befestigte Naturwege. Die 47 Millimeter breiten Reifen und die Federgabel unterstützen den Komfort auf unebenen Untergründen. Für technisch anspruchsvolle Mountainbike-Trails mit großen Hindernissen oder Sprüngen eignet sich dagegen ein entsprechend ausgelegtes Mountainbike besser.

Die Antwort auf diese Frage hängt von deinem geplanten Einsatz ab. Die 1×12-Schaltung des Kathmandu SLX nutzt nur ein Kettenblatt. Dadurch steuerst du alle Gänge mit einem Schalthebel und musst keinen Umwerfer bedienen. Die 2×11-Schaltung des EXC kombiniert zwei Kettenblätter vorne mit elf Ritzeln hinten und bietet andere Übersetzungsmöglichkeiten. Wenn du besonders steile Anstiege mit viel Gepäck fährst, lohnt sich der Vergleich des jeweils kleinsten Gangs. Wenn du einfache Bedienung bevorzugst, spricht mehr für die 1×12-Schaltung.

Eine Luftfedergabel lohnt sich vor allem, wenn du regelmäßig lange Strecken oder unebene Wege fährst. Du stellst ihren Luftdruck passend zu deinem Körpergewicht ein und kannst damit das Federverhalten beeinflussen. Bereits das Kathmandu PRO bietet diese Möglichkeit. Wenn du hauptsächlich kurze Strecken auf glattem Asphalt fährst, kann die Stahlfedergabel des ONE ausreichen.

Ja, CUBE bietet alle fünf Ausstattungsvarianten des Kathmandu sowohl als Diamant- und Trapezrahmen an. Der klassische Diamantrahmen besitzt ein hoch verlaufendes Oberrohr. Beim Trapezrahmen verläuft das Oberrohr deutlich tiefer und erleichtert damit das Auf- und Absteigen. Welche Rahmenform sich für dich besser eignet, hängt vor allem von deinen persönlichen Vorlieben ab.

Ja, der integrierte IC 3.0 Gepäckträger unterstützt kompatible Gepäcktaschen und Zubehörsysteme. CUBE gibt ihn außerdem für einen passenden CUBE-Kindersitz frei. Zusätzliche Montagepunkte am Rahmen erweitern die Möglichkeiten für Bikepacking- und Reiseausrüstung. Achte bei der Auswahl auf die Kompatibilität des Zubehörs und die zulässigen Belastungsgrenzen.

CUBE bietet die Kathmandu Diamantrahmen in den Größen 46, 50, 54, 58 und 62 Zentimetern an. Bei den Trapezvarianten unterscheidet sich die Größenauswahl. Die passende Rahmengröße hängt nicht allein von deiner Körpergröße ab, sondern auch von deiner Schrittlänge und deiner bevorzugten Sitzposition. Prüfe deshalb die Geometriedaten des jeweiligen Modells und probiere die passende Größe nach Möglichkeit aus.

Christian fährt Fahrrad, seit er denken kann. Nach dem ersten Kinderfahrrad mussten seine Eltern ihm ein Bonanza Fahrrad schenken. Im jugendlichen Alter machte er mit seinem BMX die Wälder unsicher. Heutzutage fährt er am liebsten Mountain- und Gravelbike, egal ob über die Alpen oder durch die Stadt. Er arbeitet daher voller Überzeugung im Onlinemarketing für Lucky Bike.

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