Das perfekte Trekkingbike für unter 1.000 Euro?

Cube Kathmandu Pro 2021

Vor mir steht ein Trekkingbike, das auf den ersten Blick nichts wirklich Besonderes zu haben scheint – außer der Tatsache, dass es richtig schick aussieht. Was mir nach meiner Testfahrt auf dem Cube Kathmandu Pro 2021 aber klar geworden ist, ist das es genau das ist, was das Kathmandu besonders macht.

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Das ist gut

  • Doppelt konifizierter Aluminiumrahmen mit integriertem Gepäckträger
  • 3×10-Shimano-Antrieb mit Shimano-XT-Schaltwerk
  • Hochwertige SR Suntour NCX D LO Luftfedergabel

Das ist nicht so gut

  • Schutzblechbefestigung hinten nicht ideal
Zum Cube Kathmandu Pro 2021

Preis zum Testzeitpunkt: 999,00 €

Der Bike-Guide zum Cube Kathmandu Pro 2021

Einsatz
  • Alltag
  • Touren
  • Sport
Terrain
  • Straße
  • Feldwege
  • Gelände
Ausstattung
  • Einstieg
  • Mittelklasse
  • Spitzenklasse

Der erste Eindruck des Cube Kathmandu Pro 2021

Dieses Trekkingbike will nicht laut sein, es schreit nicht nach Aufmerksamkeit, nein, es kommt ohne Schnickschnack daher und überzeugt durch seine Solidität und Ausstattung!

Aber fangen wir von vorne an.

Das klassische Trekkingbike Cube Kathmandu Pro 2021 gibt es in zwei Farben, in iridium´n´black und blue´n´red. Es ist sowohl als Diamant- als auch als Trapezrahmen erhältlich. Diamantrahmen haben ein klassisches Oberrohr, Trapezrahmen einen Tiefeinstieg.

Vor mir steht das Kathmandu in der sehr edel wirkenden Farbe iridium´n´black in Größe L, die für meine Größe von 1,84 Meter passen sollte. Hinsichtlich der Größenbezeichnungen ist auch Cube mittlerweile dazu übergegangen, diese in Konfektionsgrößen zu benennen. Als Diamantrahmen ist es in den Größen XS (46cm), S (50cm), M (54cm), L (58cm) und XL (62cm) verfügbar, als Trapezrahmen in XS (46cm), S (50cm), M (54cm).

Die Ausstattung am Cube Kathmandu Pro

Ein Highlight des Kathmandu ist sicher der leichte Aluminiumrahmen mit integriertem Gepäckträger, der viel Robustheit und ordentlich Steifigkeit verspricht. 2021 sind nun alle Züge im Rahmen verlegt. Das sieht nicht nur schick aus, es vermindert jegliche Optionen für Dreck sich am Rad festzusetzen und erleichtert die Reinigung. Insgesamt bringt das Kathmandu 15,8 Kilogramm auf die Waage.

Ein weiteres Highlight am Cube Kathmandu ist das Shimano Schaltwerk aus der XT-Reihe mit 11 – 34 Zähnen. In Kombination mit den anderen Shimano-Komponenten (Umwerfer und Schalthebel) aus der Deore-Reihe weist die Schaltung zwar kein Champions-League- aber doch mindestens Bundesliga-Niveau auf. Das ist nicht High-End, für die meisten Fahrerinnen und Fahrer absolut ausreichend und in der Preisklasse unter 1.000 Euro richtig gut. Die Bandbreite der Schaltung mit seinen 30 Gängen ist so groß, dass man hier in jeder Situation den richtigen Gang zu Verfügung haben sollte. Das am Kathmandu verbaute Hollowtech II Tretlager unterstützt die Steifigkeit des Rahmens perfekt.

Die etablierten hydraulischen Shimano-Scheibenbremsen (BR-MT 200) verzögern die Fahrt auf 160’er Scheiben an Vorder- und Hinterrad. Beide Laufräder sind mit einer Shimano Nabe ausgestattet. Die Reifen des Kathmandu kommen von Schwalbe und eignen sich perfekt für die Einsatzzwecke eines Trekkingbikes.

Die am Kathmandu verbaute SR Suntour NCX D LO Air Federgabel bietet Trekkingbike-typische 63 Millimeter Federweg mit einer Lockout Funktion. Eine etablierte und sehr gute Federgabel für diese Fahrradkategorie, insbesondere im Hinblick auf den Preis.

Komplettiert wird das Cube Kathmandu Pro 2021 durch starke Vor- und Rücklichter, Schutzbleche, einem Seitenständer und einem fest am Rahmen verschweißten Gepäckträger – also allem was ein Trekkingbike braucht. Der Gepäckträger ist zudem mit dem Snap-it-System von Racktime kompatibel, sodass du kompatible Taschen mit dem cleveren Klicksystem befestigen kannst.

Negativ fällt mir lediglich die Befestigung des hinteren Schutzblechs auf. Hier hätte Cube ruhig noch in eine zusätzliche Strebe investieren können. Das ist allerdings meckern auf hohem Niveau.

Das Cube Kathmandu im Praxistest

Meine Testfahrt auf dem Kathmandu startet an der Dortmunder Filiale und führt mich am Phönixsee vorbei Richtung Schwerte. Anfangs besteht der Untergrund aus Asphalt. Durch den steifen Rahmen wird all meine Tretenergie optimal in die Vorwärtsbewegung umgesetzt. Die Schaltung reagiert direkt und schaltet zuverlässig. Es ist nicht verwunderlich, dass die Shimano Scheibenbremsen meine Fahrt jederzeit perfekt verzögern.

Nach einigen Kilometern erreiche ich erste Waldwege. Auf diesen etwas ruppigerem Untergrund übernimmt die SR Suntour Federgabel ihre ihr zugewiesene Aufgabe. Obwohl ich die Federgabel vor meiner Testfahrt nicht speziell auf meine Anforderungen angepasst habe, garantiert sie mir Bodenhaftung und federt alle Unebenheiten geschmeidig weg. Probehalber teste ich die Lichtanlage. Die LED-Beleuchtung wird von einem bewährten Shimano-Nabendynamo mit Strom versorgt. Cube bietet mit dem Scheinwerfer der Hausmarke ACID hier bereits großzügige 50 Lux Lichtstärke, die ich tagsüber natürlich nicht testen kann. Dennoch bin ich mir sicher, dass man mit dem Kathmandu Pro auch in der Dunkelheit gut und sicher unterwegs ist.

Das Cube Kathmandu Pro 2021 überzeugt mich auf meiner Testfahrt auf ganzer Linie. Und obwohl ich nur circa 15 Kilometer auf dem Kathmandu unterwegs war, bin ich davon überzeugt, dass es sich auch auf großen Ausfahrten mehr als gut macht.

Für wen eignet sich das Cube Kathmandu Pro 2021?

Das Kathmandu eignet sich für alle Fahrerinnen und Fahrer, die einen Begleiter suchen, mit dem sie sowohl ihre täglichen Pendelfahrten als auch längere Wochenendtouren mit Leichtigkeit bewältigen können. Für weniger als 1.000 Euro erhält man ein sehr solides Trekkingbike, das unauffällig seinen Job macht – mit wenig Schnickschnack und einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Weitere Trekkingräder unter 1.000 Euro findest du bei den ENDEAVOUR-Modellen von Kalkhoff oder bei den KTM-Saragossa-Trekkingbikes.

Zum Trek Fuel EX 2021

TESTBERICHT ZUR ÄLTEREN VERSION DES CUBE KATHMANDU PRO

Test: Cube Kathmandu Pro 2019

Das ist gut

  • Shimano XT Schaltwerk
  • SR Suntour Luftfedergabel
  • Vollintegrierter Gepäckträger

Das ist nicht so gut

  • Nur Shimano XT Schaltwerk, ansonsten Deore Mix

Preis zum Testzeitpunkt: 999 €

Unser Lucky Bike Mitarbeiter Jan aus Düsseldorf hat das Cube Kathmandu Pro 2019 getestet.

Der erste Eindruck vom Cube Kathmandu Pro 2019

Vor mir steht ein solides Trekkingbike. Anders kann man es kaum beschreiben. Optisch geht Cube hier gewohnte Wege. Wer schon einmal ein Cube Bike vor sich hatte, dem offenbart sich das Kathmandu Pro 2019 direkt als Teil der Familie. Kantige Rahmenteile mischen sich mit klassischen Rundungen. Top!

Wer auf ausgefallene Farbvariationen steht, wird hier nicht fündig. Cube setzt zum einen auf die grau-schwarze-Lackierung Iridium’n’black, zum anderen ist die Version Blue’n’blue mit zwei verschiedenen dezenten Blautönen im Angebot.

Die Rahmengrößen des Cube Kathmandu Pro 2019 reichen bei der Herren-Variante von 46 bis 62 Zentimeter, während man beim Trapezrahmen die Wahl zwischen 46, 50 und 54 Zentimeter hat. Damit sollte jeder die für sich passende Größe finden. Meine Testfahrten habe ich auf einem Cube Kathmandu Pro Trapez durchgeführt.

Lucky Bike Testbericht - Cube Kathmandu Pro 2019 - Aluminiumrahmen

Praxistest des Cube Kathmandu Pro 2019

Was ich auf meinen Fahrten schnell gemerkt habe: Trekkingfahrer, die Wert auf einen ausgewogenen Materialmix legen, sind hier genau richtig. Der leichte Rahmen aus Aluminium, der aus zweifach konifizierten Alurohren besteht und so schön steif daherkommt, ist in Kombination mit der Shimano XT Schaltung ein absolutes Highlight. Leider zieht Cube hier zugunsten des Preises die Bremse und setzt ansonsten auf einen Deore-Mix aus der soliden Mittelklasse. Da hätte ich mir ein wenig mehr Konsequenz gewünscht. Aber auch so braucht sich die Ausstattung nicht zu verstecken und dürfte sowohl Kurz- als auch Langstreckenpendler überzeugen.

Lucky Bike Testbericht - Cube Kathmandu Pro 2019 - Shimano Deore Mix

Die dürfen sich auch über eine komfortable Sitzposition auf dem Selle Royal Nuvola Sattel freuen. Der ist auf einer 27.2 Millimeter Cube Performance Post Sattelstütze montiert. Auch wenn hier keine separate Federung zum Einsatz kommt, sitzt man durchweg bequem. Damit zum Beispiel Einkäufe sicher transportiert werden können, ist ein vollintegrierter Gepäckträger mit an Bord des Kathmandu Pro. Der verspricht dank der Verschweißung auch bei voller Beladung durchweg einen sicheren und stabilen Sitz am Rahmen.

AXA LED Lichtanlage sorgt für Sichtbarkeit und Sicherheit

Lucky Bike Testbericht - Cube Kathmandu Pro 2019 - AXA LED Lichtanlage

Für die nötige Sicherheit sorgen die hydraulische Scheibenbremse von Shimano (BR-MT200) und die 35 Lux starke AXA LED Lichtanlage. Letztere wird durch einen Nabendynamo von Shimano mit Strom versorgt. Für den Kontakt mit der Straße sitzt von Werk an eine Spicer Active Bereifung von Schwalbe auf den Felgen. Diese bringt euch laufruhig und stabil von A nach B und sorgt für eine ruhige Fahrt.

Apropos ruhig: Die Suntour NCX Luftfedergabel ist ein weiteres Highlight an diesem Fahrrad für den aufgerufenen Preis. Sie schluckt Stöße locker weg und bringt mit ihrem Federweg von 63 Millimetern ein weiteres Plus an Komfort auf unebenen Wegen.

Fazit zum Cube Kathmandu Pro 2019

Hier kommt alles zusammen. Die starke Ausstattung gepaart mit einem bewährten Design und dem Preis von unter 1.000 Euro machen das Cube Kathmandu Pro 2019 zu einem Rad, bei dem man bedenkenlos zuschlagen kann. Gerade anspruchsvolle Vielfahrer, die auf Trekking stehen, gelegentlich auf Schotter und Feldwegen unterwegs sind und auf ihr Budget achten, werden mit diesem Fahrrad sicher glücklich.

Wer Wert auf eine volle Shimano XT-Ausstattung legt und eine noch bessere Gesamtausstattung wünscht, dem ist das Cube Kathmandu SL ans Herz zu legen. Hier liegt der Preis allerdings aktuell bei 1.699 Euro.

Veröffentlicht am 13. Januar 2021
Christian

Christian

Christian fährt Fahrrad seit er denken kann. Nach dem ersten Kinderfahrrad mussten seine Eltern ihm ein Bonanza Fahrrad schenken. Im jugendlichen Alter machte er mit seinem BMX die Wälder unsicher.
Heutzutage fährt er am liebsten Mountainbike, egal ob über die Alpen oder durch die Stadt – für Christian funktioniert ein MTB überall und immer. Er arbeitet daher voller Überzeugung im Onlinemarketing für Lucky Bike.

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