Test: TREK X-Caliber 7

Ein perfekter Cross Country Begleiter

Trek X Caliber 7 2019 Testbericht - Cross Country Mountainbike online kaufenDas ist gut:
+ Hollowtech II Tretlager
+ Direct Mount Umwerfer
+ tapered Gabel

Das ist nicht so gut:
– Auf diesem Preispunkt keinerlei Kritik

Preis zum Testzeitpunkt: 699 Euro

Unser Mitarbeiter Christian aus Düsseldorf hat das Trek X-Caliber 7 getestet. Seinen Eindruck findet ihr im Folgenden.

Der erste Eindruck des Trek X-Caliber 7 2019

Das X-Caliber 7 2019 von Trek macht optisch einen sehr sportlichen Eindruck. Es gibt eine schwarze (Matte Dnister Black) und eine blaue (Matte Royal) Ausführung. Vor mir steht das Mountainbike in schwarz. Das Trek X-Caliber 7 2019 ist ein klassisches Cross Country MTB – Sport geht dabei vor Komfort. Ein solches Bike ermöglicht Cross-Country Erfahrungen, vom rein sportlichen Einsatz über erste Rennen bis zu langen Offroadtouren.

Trek X Caliber 7 2019 Testbericht - Cross Country MTB online kaufen

Das X-Caliber 7 2019 basiert auf einem leichten Alpha Gold Aluminium Rahmen. Was mir sofort auffällt ist das konische Steuerrohr mit seiner tapered Gabel. Bei einer tapered Gabel ist der Umfang des Gabelschaftes im unteren Bereich breiter als oben. Das ist auch mehr als ein optisches Highlight. Mehr dazu gibt’s im nächsten Absatz.

Mit dieser Ausstattung kommt das Trek X-Caliber 7 2019

Das Trek MTB präsentiert sich mit einer wirklich hochwertigen Ausstattung. Den Alu Rahmen gibt es von 15,5 Zoll (als 27,5) bis 23 Zoll (17,5, 18,5, 19,5, 21,5 und 23 Zoll ist ein 29er). Ein Highlight ist wie oben erwähnt das Steuerrohr im Tapered Aufbau, was das MTB sehr steif, belastbar und lenkpräzise machen soll. Die interne Kabelführung vermittelt eine aufgeräumte Optik. Das Trek X-Caliber 7 hat ein Hollowtech II Tretlager, das neben dem geringen Gewicht eine hohe Steifigkeit garantiert.

Trek X Caliber 7 2019 Testbericht - Cross Country MTB - online kaufen

Das Trek X-Caliber 7 ist mit einer 2×9 Shimano Acera M3000 Shadow ausgestattet. Die Shimano Acera-Gruppe ist sicher kein Shimano-Highlight. Da die Acera-Gruppe mittlerweile aber auf einer älteren Deore-Gruppe aufbaut, ist dies kein großer Kritikpunkt.

Definitiv ein Pluspunkt ist der neue Shimano Side-Swing Umwerfer. Dieser schaltet präziser als ein Top Swing Umwerfer alter Bauart, was sich insbesondere in ungünstigen Situationen, beispielsweise unter Druck am Berg, bemerkbar macht.

Trek X Caliber 7 2019 Testbericht - Cross Country Mountainbike mit Shimano Schaltwerk online kaufen

Die Federgabel am X-Caliber 7 ist eine RockShox 30 Silver mit 100 mm Federweg, was für „normale“ Offroad Abenteuer definitiv ausreicht, außer der Fahrer bringt mehr als 110 Kilogramm auf die Waage. Die RockShox bietet an der Gabel selbst eine Kompression zum individuellen Einstellen der Federgabel bis hin zum Lockout. Die hydraulische Scheibenbremse Shimano MT200 mit 160’er Blättern ist State of the Art und verzögert und bremst im Test vollkommen zufriedenstellend.

Trek X Caliber 7 2019 Testbericht - Cross Country Mountainbike mit Scheibenbremse online kaufen

Erwähnenswert finde ich zwei weitere Ausstattungsmerkmale. Zum einen die Vorrüstung für eine Vario Sattelstütze, die eine interne Verlegung ermöglicht. Hier kann eine entsprechende Vorrichtung mit ein paar Handgriffen nachgerüstet werden. Wer viel bergauf und bergab unterwegs ist und die Vorteile einer Vario Sattelstütze erfahren durfte, wird diese Option wirklich zu schätzen wissen. Zum anderen die Bontrager XR1 Reifen, die eine relativ geringe Profilierung aufweisen. Mit dieser Profilierung rollt das MTB richtig nach vorne, bietet aber trotzdem noch ausreichend Profil für normale Cross Country Einsätze.

Das Trek X-Caliber 7 2019 im Einsatz

Meine Testfahrt ist recht kurz, da es leider in Strömen regnet. Ich fahre eine kleine Runde durch den Wald, die auch ein paar leichte Trails beinhaltet. Das Trek X-Caliber 7 2019 macht sich gut. Ich habe das Gefühl, auf einem deutlich teureren MTB unterwegs zu sein. Vermutlich liegt es an der Steifigkeit, die das X-Caliber 7 2019 mir durchweg vermittelt.
Die Runde bietet keine ganz extremen Steigungen. Fakt ist aber, dass unter diesen Bedingungen – die Trails sind durch den Regen recht flitschig – die Bontrager Reifen funktionieren! Wie vermutet reicht das Profil aus. Wären die Bedingungen noch extremer, könnte es aber sein, dass ich mir Reifen mit mehr Profil wünschen würde.

Trek X Caliber 7 2019 Testbericht - Cross Country Mountainbike mit Bontrager Reifen online kaufen

Die Zielgruppe des Trek x-Caliber 7 2019

Mit dem Kauf des Trek X-Caliber 7 2019 macht man für diesen Preis definitiv keinen Fehler! Das Bike eignet sich wirklich für alle, die ein Mountainbike für ihre ersten bzw. leicht fortgeschrittenen Mountainbike-Abenteuer suchen. Auch diejenigen, die schon mehr Erfahrung im Mountainbiken haben, aber preis-sensibel sind, werden mit diesem MTB glücklich.

Die etwas professionelleren Mountainbiker, die bereit sind mehr Geld auszugeben, sollten das Trek Procaliber 8 unter die Lupe nehmen.

Zum Trek X-Caliber 7 2019

Christian

Christian fährt Fahrrad seit er denken kann. Nach dem ersten Kinderfahrrad mussten seine Eltern ihm ein Bonanza Fahrrad schenken. Im jugendlichen Alter machte er mit seinem BMX die Wälder unsicher. Heutzutage fährt er am liebsten Mountainbike, egal ob über die Alpen oder durch die Stadt – für Christian funktioniert ein MTB überall und immer. Er arbeitet daher voller Überzeugung im Onlinemarketing für Lucky Bike. Hier findest du alle Beiträge von Christian.

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Testbericht zu einer älteren Version des Trek X-Caliber 7

Sportliches Hardtail für Einsteiger

TREK X-Caliber 7
TREK X-Caliber 7

+ Design
+ Rockshox Federgabel
+ durchdachte Rahmengeometrie

– günstige Schaltkomponenten
– Pedale bieten wenig Halt

Unser Lucky Bike Mitarbeiter Vladislav hat das TREK X-Caliber 7 (29er) getestet und schildert nachfolgend seine Eindrücke. Die 1976 in Wisconsin gegründete Bike-Schmiede TREK sollte jedem, der sich mit dem MTB-Sport befasst, ein Begriff sein. Vor allem bei hochklassigen Rädern setzen heute viele Fahrer auf den amerikanischen Branchenriesen. In diesem Test nehmen wir uns ein relativ preiswertes Hardtail von TREK vor: Das X-Caliber 7 – 29er.

Ausstattung

Wer sich das Bike ansieht, dem fällt als erstes die aufwändige und schicke Lackierung ins Auge. Der besonders leichte Aluminium-Rahmen, der auch bei den hochpreisigen TREK X-Caliber- 8 und 9 verwendet wird, strahlt in einem leuchtenden Cyan. Die „G2-Geometrie“, die auch bei den hochpreisigen Modellen Einsatz findet, verspricht Wendigkeit im Gelände. Die Besonderheit besteht darin, dass Rahmen- und Gabelgeometrie speziell an die großen 29er Laufräder angepasst wurden. Zusätzliche Features des X-Caliber 7 sind die teilweise im Rahmen verlaufenden Schaltzüge und Gepäckträgerösen.
Als Gabel kommt eine Rockshox XC30 Stahlfedergabel zum Einsatz. Die Federhärte lässt sich einstellen und wer kurzzeitig ganz auf die Federung verzichten will, kann sie per Lockout sperren.
Bei den Laufrädern verbaut TREK je nach Rahmengröße  27,5 Zoll (13,5 und 15,5 Zoll Rahmengröße) oder 29 Zoll (größere Rahmen) Laufräder. Das von uns getestete Modell in der Rahmengröße 18,5 Zoll hat 29er Laufräder bestehend aus preiswerten aber robusten Formula DC Naben und Bontrager AT-650 Felgen. Als Reifen sind die XR1 von TREKs Hausmarke Bontrager verbaut. Warum TREK vorne (2,2 Zoll) einen breiteren Reifen als hinten (2 Zoll) verbaut, bleibt uns ein Rätsel. Rahmen und Felge vertragen auch hinten breite Reifen, die bekanntlich mehr Traktion und Dämpfung bieten.
Der Antrieb des X-Caliber-7 stammt von Shimano und beinhaltet eine Mischung aus preiswerten Altus- und Acerakomponenten. MTB-Anfänger können sich freuen: Mit der vom Aussterben bedrohten 3-fach-Kurbel kommt man auch den steilsten Berg hoch. Insgesamt stehen dem Fahrer 27 Gänge zur Auswahl.
Beim Thema Bremsen setzt TREK auf eine hydraulische Scheibenbremse von Shimano (BR-M355). Anbauteile wie Lenker, Sattelstütze und Vorbau sind aus von der Hausmarke Bontrager und machen einen soliden Eindruck.

Fahreindruck

Eins vorweg: Auf breiten Forstwegen, Schotterstraßen und asphaltierten Radwegen macht das Rad eine gute Figur. Es bietet einen guten Geradeauslauf und die wenig profilierten Reifen rollen leicht und leise. Die günstige Federgabel schluckt willig kleinere Unebenheiten oder einen Bordstein und die Schaltung funktioniert sanft und zuverlässig.
Im Gelände ist der Fahreindruck insgesamt positiv. Wie auch bei den höherwertigen Hardtails von TREK ist der Rahmen sehr steif und verwindet sich auch bei starker Belastung nicht. Durch die „G2-Geometrie“ sitzt man mittig zwischen den Rädern auf dem Bike. Das Fahrergewicht verteilt sich so gleichmäßig auf beide Räder und das Rad zeigt sich sehr kletterwillig. Bei technischen Passagen und Serpentinen fehlt dem 29er leider die Wendigkeit. Grund dafür sind die großen Laufrädern und der lange Radstand. Das Bike richtet sich damit eher an Langstreckenfahrer als an Trailsurfer.
Die Federgabel verrichtet ihren Dienst gut und zeigt sich bei einem Fahrergewicht von 80 kg ausreichend steif. Die Shimano Schaltung arbeitet sanft und zuverlässig. Die geringe Kettenspannung des Schaltwerks führt bei holprigen Passagen zum Schlagen des Schaltwerks. Bessere Schaltperformance bieten SRAM X5- bzw. Shimano XT-Schaltwerke (vergleiche Tests: X-Caliber-8 und X-Caliber-9). Durch das relativ hohe Gesamtgewicht tut man sich auf steilen Anstiegen trotz hoher Übersetzungsbandbreite etwas schwer. Wenn das TREK aber erst einmal rollt, dann beeindruckt es durch Spurtreue.

Die XR1-Reifen von Bontrager offenbaren im Gelände ihre Schwächen. Insbesondere der hintere, schmalere Reifen neigt zum Driften bei hohen Geschwindigkeiten. Die relativ günstigen Shimano-Bremsen werden gerne auch bei höherwertigen Rädern verbaut. Sie bieten in den meisten Fällen ausreichende Bremsleistung. Die ab Werk verbauten Kunststoff-Pedale bieten kaum Halt und wurden für den Test mit Klickpedalen von Shimano ausgetauscht. Wer sich das Trek X-Caliber 7 kauft, sollte am besten direkt in ein paar Alu-Plattformpedale oder Klickpedale investieren.

Fazit

Das Trek X-Caliber-7 bietet einen preiswerten Einstieg in die Welt der Mountainbikes. Das schicke Design ist ein echter Eyecatcher und der hochwertige Aluminium-Rahmen bietet dank relativ langem Oberrohr eine sportliche Sitzposition. Wer auf Forstwegen und Schotter fahren möchte, kann hier getrost zugreifen. Für sportlicheren Einsatz bieten sich eher die teureren Modelle X-Caliber-8 und 9 an. Dort sind höherwertige Gabeln und Schaltkomponenten verbaut. Einsteigern bietet das Trek X-Caliber 7 eine solide Basis. Wer zunächst ein wenig testen und später hochwertigere Komponenten aufrüsten möchte, hat mit dem Rahmen des X-Caliber 7 eine sehr gute Ausgangsbasis gewählt.

Hier geht es zu allen Trek Fahrrädern im Lucky Bike Online Shop.

Autor: Vladislav Shenker (Lucky Bike Filiale Würzburg)

Christian

Christian fährt Fahrrad seit er denken kann. Nach dem ersten Kinderfahrrad mussten seine Eltern ihm ein Bonanza Fahrrad schenken. Im jugendlichen Alter machte er mit seinem BMX die Wälder unsicher. Heutzutage fährt er am liebsten Mountainbike, egal ob über die Alpen oder durch die Stadt – für Christian funktioniert ein MTB überall und immer. Er arbeitet daher voller Überzeugung im Onlinemarketing für Lucky Bike. Hier findest du alle Beiträge von Christian.

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