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Kaufberatung: E-Citybike

E-Citybikes sind der Inbegriff für größtmöglichen Komfort und Alltagstauglichkeit. Dank der wartungsarmen Nabenschaltung und der Ausstattung mit Schutzblechen, Gepäckträger und Beleuchtung bist du mit City-E-Bikes bei jeder Jahres- und Tageszeit sicher unterwegs. Das Auf- und Absteigen ist durch die meist tieferen Rahmen einfach und mit der Unterstützung des E-Motors kommst du schnell und mit wenig Kraftaufwand ans Ziel. Auch wenn ein Fahrrad mit Tretunterstützung ursprünglich als Pedelec bezeichnet wurde, hat sich der Begriff E-Bike durchgesetzt, weshalb wir diesen auch hier verwenden.

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Insbesondere für E-Bike-Einsteigerinnen und -einsteiger ist die Auswahl an unterschiedlichen Modellen oft nicht leicht zu durchschauen. Daher haben wir alle relevanten Fakten rund um den Kauf eines E-Citybikes zusammengefasst und gehen dabei detailliert auf häufige Fragen ein, wie zum Beispiel:
Für welche Strecken eignet sich ein E-Citybike, was sind die Besonderheiten, auf welche Ausstattungsmerkmale sollte ich beim Kauf achten und was wird mich mein neues E-Bike kosten?

Dein Ratgeber für E-Citybike: Einsatzbereich und Besonderheiten

Grundsätzlich zeichnet sich ein E-Citybike neben dem Komfort auch durch eine einfache Handhabung aus. Die Tretunterstützung ist eher sanft aber ausreichend kräftig, so dass du auch an Anstiegen zügig unterwegs bist. Dass die Unterstützung durch den Motor mit maximal 60 Newtonmeter Drehmoment nicht ganz so stark ausfällt wie bei E-Trekkingbikes liegt daran, dass die dort verbauten Kettenschaltungen etwas mehr Drehmoment vertragen. Ein E-Trekkingbike bietet sich also an, wenn du vermehrt in bergigem Gelände fahren möchtest und die größtmögliche Unterstützung von etwa 85 Newtonmetern wie beim Bosch Performance CX benötigst. Wenn du aber größtenteils in flachem oder leicht hügeligem Terrain unterwegs bist, sollte ein E-Citybike für deine Ansprüche völlig ausreichen.

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Dein neues E-Citybike: So triffst du die richtige Wahl

Auch wenn viele der City-E-Bikes auf den ersten Blick sehr ähnlich erscheinen, gibt es einige Unterschiede zwischen den Modellen und den Preisklassen. Um diese Komplexität zu reduzieren, gehen wir in unserer Kaufberatung schrittweise alle Bestandteile durch und erklären dir jeweils, auf welche Eigenschaften du achten solltest, um das richtige Rad für dich zu finden.

Rahmen-Ratgeber: Passform, Geometrie und Größe

Der Rahmen ist das Herzstück eines jeden Fahrrads und trägt maßgeblich dazu bei, dass du dich auf ihm wohlfühlst. Die Rahmengeometrie vieler E-Citybikes ist dabei absolut auf Bequemlichkeit ausgerichtet. Ein tiefer Rahmen in Trapez- oder Waveform (auch Tiefeinstieg genannt) erleichtert durch die Bewegungsfreiheit das Auf- und Absteigen für Damen und Herren gleichermaßen. Genauso wichtig ist es natürlich auch, die richtige Rahmengröße zu wählen. Diese wird bei E-Citybikes wie bei klassischen Fahrrädern über die Länge des Sattelrohrs bestimmt. Wenn du dir noch unsicher bist, welche Rahmengröße zu dir passt, kannst du entweder unseren Rahmenrechner verwenden oder dich digital sowie vor Ort durch unsere Lucky Guides beraten lassen.

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Beratung für das E-Bike-System: Die Einheit aus Motor, Akku und Display

Die meisten Hersteller von E-Bikes setzen mittlerweile auf das Antriebskonzept des Mittelmotors. Hierbei sitzt der Motor, wie der Name schon sagt, nicht im Vorder- oder Hinterrad, sondern mittig am Tretlager der E-Bikes. Diese Art des Antriebs gilt als die zuverlässigste Variante, die am meisten Fahrspaß und -sicherheit bietet. Zudem gibt es einige Motoren, wie den Bosch Active Line oder Active Line Plus, die mit einer Rücktrittbremse kompatibel sind.

Im folgenden Beitrag findest du weitere grundlegende Informationen rund um die Antriebe von Pedelecs beziehungsweise E-Bikes.

Ein Großteil der bei uns erhältlichen E-Citybikes besitzt einen Antrieb von etablierten Herstellern wie Bosch eBike Systems oder Shimano. Die verschiedenen Akkus sind dabei entweder auf dem Gepäckträger, am Rahmen unterhalb des Sattels oder sogar innerhalb des Rahmens verbaut.

Wenn du noch mehr über die Akku-Varianten von Bosch wissen willst, empfehlen wir dir unseren Beitrag über Akkus für E-Bikes.

Bosch bietet als Marktführer im Bereich der E-Bike-Antriebe mittlerweile eine große Auswahl an Akkus, Motoren und Displays an. Die Displays, auch Bordcomputer genannt, sind dafür verantwortlich, dass du alle wichtigen Informationen wie etwa die aktuelle Geschwindigkeit, die ausgewählte Unterstützungsstufe oder die verbleibende Reichweite im Blick hast. Zusätzlich bietet dir das Display eine Fernbedienung, mit der du die aktuelle Anzeige und Unterstützungsstufe bequem vom Lenker aus wählen kannst.

Im folgenden Beitrag findest du weitere Informationen zu den aktuellen Bosch-E-Bike-Displays.

Beratung zu Rädern und Reifen: Rollwiderstand und Pannenschutz

Die Bereifung eines E-Citybikes ist auf den Einsatzbereich auf Straßen und Radwegen ausgerichtet. Daher kommt an Citybikes größtenteils ein flaches Profil zum Einsatz, das für viel Halt auf Asphalt und in Kombination mit der 28-Zoll-Radgröße für ein schnelles Vorankommen sorgt. Alternativ gibt es aber auch Modelle mit einer 27.5-Zoll-Bereifung, die mit ihrem größeren Volumen etwas mehr Dämpfung bei Unebenheiten und mehr Grip gewährleistet. Bei einer Nabenschaltung ist der Ausbau des Hinterrads etwas aufwändiger, weshalb es sich lohnen kann, beim Kauf auf einen möglichst pannensicheren Reifen zu achten. Glücklicherweise verbauen so gut wie alle bei uns erhältlichen Hersteller von E-Citybikes bereits Reifen, die ein Mindestmaß an Pannenschutz bieten, wie etwa die Bereifung mit Kevlar-Verstärkung (K-Guard) der Marke Schwalbe.

Die Front: Federgabel oder Starrgabel?

Genau wie die anderen Bauteile ist auch die Gabel eines E-Citybikes auf Komfort ausgerichtet. Aus diesem Grund kommt an vielen Modellen eine Federgabel zum Einsatz, die insbesondere bei schlechten Straßen und Wegen das Fahrgefühl deutlich angenehmer gestaltet. Die Alternative hierzu ist die ungefederte Starrgabel. Diese wird meist mit einem voluminösen Reifen kombiniert, der dann die Dämpfung übernimmt. Zudem gibt eine wartungsfreie, starre Gabel dem Rad eine klassische Optik, weshalb sie häufig bei E-Bikes im Hollandrad- oder Urbanlook eingesetzt wird.

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Ratgeber zur Schaltung: 5-, 7-, oder 8-Gang-Nabenschaltung

Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zwischen E-Trekking- und E-Citybikes ist die verbaute Schaltung. Auch wenn es ein paar Ausnahmen gibt, werden bei den E-Citybikes hauptsächlich Nabenschaltungen verbaut. Im Vergleich zur Kettenschaltung, die bei E-Trekkingbikes verwendet wird, bietet die Nabenschaltung in der Regel weniger Gänge, was aber in Kombination mit der Tretunterstützung kein Problem darstellt. Erfahrungsgemäß überspringen E-Bikerinnen und E-Biker beim Anfahren sogar häufig Gänge, so dass eine Reduzierung der Ganganzahl sogar für eine einfachere Handhabung sorgt.

Die Nabenschaltung funktioniert über ein Getriebe innerhalb der Hinterradnabe und ist bis auf die vom jeweiligen Hersteller empfohlenen Wartungsintervalle nahezu wartungsfrei. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, auch im Stand schalten zu können, was insbesondere bei häufigem Stop-and-go im Stadtverkehr sinnvoll ist, um unkompliziert anzufahren. Der einzige Nachteil in Verbindung mit E-Bikes ist, dass die Motoren nicht ihr größtmögliches Drehmoment entfalten können, da bei den Getriebenaben maximal 50 Newtonmeter (Nexus 7- und 8-Gang) beziehungsweise 60 Newtonmeter (Nexus-5-Gang-Getriebenabe) zulässig sind.

Bremsen: Rücktritt, Felgen- oder Scheibenbremse?

Ein City-E-Bike soll bequem, komfortabel und auch für E-Bike-Neulinge attraktiv sein. Daher gibt es auch weiterhin einige Modelle, die zusätzlich zu der Bremsanlage mit einer klassischen Rücktrittbremse ausgestattet sind. Da diese Art der Bremse jedoch nur für das langsame Verzögern ausgelegt ist und nicht für echte Bremsmanöver ausreicht, setzen die Hersteller zusätzlich auf hydraulische Felgen- oder Scheibenbremsen von Magura beziehungsweise Shimano. Beide Systeme haben sich im alltäglichen Einsatz und bei jedem Wetter bewährt. Selbst wenn du dich auf einem E-Bike mit Rücktrittbremse sicherer fühlst, empfehlen wir dir dennoch, dich auch mit der normalen Bremsanlage zu beschäftigen.

Beleuchtung: Sicherheit und Sichtbarkeit

Die modernen E-Bike-Systeme ermöglichen neben der angenehmen Tretunterstützung auch die permanente Stromversorgung der Lichtanlage. Die LED-Beleuchtung ist dabei hell und effizient, so dass sie problemlos auch tagsüber als Tagfahrlicht genutzt werden kann, ohne dass die Reichweichte des E-Bike-Akkus spürbar sinkt. Damit du nicht nur gesehen wirst, sondern auch selbst eine gute Sicht hast, verbauen so gut wie alle E-Bike-Hersteller mittlerweile Scheinwerfer mit mindestens 15 Lux Beleuchtungsstärke.

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Ratgeber für Kontaktpunkte und Ergonomie: Passen Lenker, Vorbau und Sattel?

Damit du auch langfristig mit deinem neuen E-Bike glücklich und zufrieden bist, sollte die Sitzposition des E-Citybikes auf dich abgestimmt sein. Neben der Rahmenform und -größe sind dabei auch die Lenk- und Sitzzonen von großer Bedeutung. Viele E-Citybikes besitzen bereits einen verstellbaren Vorbau, wodurch die Position des Lenkers verändert werden kann. Im Sitzbereich verfügen die E-Citybikes häufig über großzügig gepolsterte Sättel oder sogar eine Federung unter dem Sattel, welche auf dich eingestellt werden kann.

Solltest du weitere Fragen zu E-Citybikes haben, helfen dir unsere Lucky Guides digital und vor Ort in einer unserer deutschlandweiten Filialen gerne weiter. Gemeinsam finden wir sicher das richtige E-Citybike für dich.