Laura Müller zeigt, wie Führung bei Lucky Bike funktioniert
Die junge Frau leitet seit April 2026 die Lucky Bike Filiale in ihrer Heimatstadt Hildesheim und steht damit für eine neue Generation von Führungskräften. Wie sie vom Leasingbereich zur Filialleitung aufstieg, was Lucky Bike als Arbeitgeber auszeichnet und welche Chancen sie für Frauen in der Fahrradbranche sieht, erzählt sie im Interview.
Mit 24 Jahren an der Spitze – das ist für Laura Müller Ausdruck von Vertrauen und Verantwortung. Die Hildesheimerin absolvierte eine Ausbildung im Einzelhandel und kehrte fest entschlossen in ihre Heimatstadt zurück. Als sie die neue Lucky Bike‑Filiale entdeckte, war klar: Das ist ihr Weg in eine Branche, die sie begeistert und in der sie sich persönlich wie beruflich entfalten kann.
Wie war dein Weg zur Filialleitung?
Ich habe im Leasingbereich begonnen und den Bereich nach kurzer Einarbeitung eigenständig ausgebaut – das war eine große Chance. Schon nach einem halben Jahr wurde ich gefragt, ob ich mir die stellvertretende Filialleitung vorstellen kann. Wir waren ein neues, junges Team, viele Quereinsteiger und ich habe einfach zugesagt. Ab Mitte 2025 habe ich dann den Filialleiter aus gesundheitlichen Gründen vertreten, seit April 2026 bin ich offiziell Filialleiterin.
Was bedeutet dir dieser Schritt persönlich?
Vor allen Dingen ist das eine spannende Herausforderung: ich übernehme die Verantwortung für den wirtschaftlichen Erfolg und ein Team mit rund 25 Mitarbeitenden. Ich lege Wert auf Menschlichkeit, habe immer ein offenes Ohr für alle und möchte, dass sich alle wohlfühlen. Gleichzeitig liebe ich den Überblick über Zahlen – das ist für mich eine gelungene Mischung aus Herz und Struktur.
Was ist deine größte Aufgabe in der Filialleitung?
Das Team zusammenzuhalten. Zahlen sind wichtig, aber ohne Teamgeist bringt das nichts. Lucky Bike lebt vom Miteinander und genau das will ich als Führungskraft bewahren.
Was macht dich als Führungskraft aus?
Ich bin das „goldene Puzzleteil in der Mitte“, das die verschiedenen Bereiche in der Filiale von Kasse, Verkauf, Werkstatt bis ins Lager verbindet. Ich höre zu, nehme Prozesse in den Blick und suche lösungsorientiert nach Wegen, auch wenn es Druck gibt.
Welche Rolle spielt dein Team für deinen Erfolg im Alltag?
Ohne das Team wäre ich nicht dort, wo ich bin. Motivation, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit sind die Basis, auf der wir arbeiten. Das Team macht jeden Tag das, was wir tun, möglich.
Lucky Bike gilt als Unternehmen, das Vielfalt und Chancengleichheit lebt. Wie erlebst du das?
Sehr konkret – etwa über die Schulungsplattform „Lucky Academy“, mit der sich jeder Mitarbeitende weiterentwickeln kann. Quereinsteiger werden vom ersten Tag an abgeholt und sind Teil des Teams. Hier zählt nicht, wer du bist, sondern wie du dich einbringst. Und natürlich auch durch die Vielfalt unserer Mitarbeitenden selbst.
Du bist eine junge Frau in der Führung – was möchtest du anderen Frauen mitgeben?
Man sollte an seine Träume glauben und trotz Hindernissen dranbleiben. Mit Selbstbewusstsein und dem richtigen Umfeld kann man viel erreichen – auch oder vielleicht sogar ganz besonders in einer Branche wie der Fahrradwirtschaft.
Und warum ist Lucky Bike für dich der richtige Arbeitgeber?
Weil hier Chancen unabhängig von Alter oder Vorerfahrung geschenkt werden. Man wird ernst genommen, geführt, gefördert und gefordert, mitgenommen und man spürt, dass man dazugehört. Und dafür bin ich sehr dankbar.
Lucky Bike zeigt mit Lauras Geschichte, was „Chancengeber“ bedeutet: Junge Menschen, fachliche Vielfalt und Verantwortung werden hier aktiv gefördert. Geschäftsführer Christian Morgenroth betont: „Wir setzen bewusst auf junge, motivierte Menschen – unabhängig von Alter oder klassischer Vorerfahrung. Entscheidend ist, dass sie mit Herz bei der Sache sind. Laura Müller ist dafür ein beeindruckendes Beispiel.“ Lucky Bike ist damit ein Arbeitgeber, der Vertrauen, Weiterentwicklung und echte Perspektiven miteinander verbindet.
(Bild links: Laura Müller zu Beginn ihrer Karriere)