Der Lucky Biker: Brocken Benefiz Sternfahrt

In zwei Anläufen von Düsseldorf zum Brocken

Bei der Brocken Benefiz Sternfahrt werden die Startgelder der einzelnen Fahrer gemeinnĂĽtzigen Organisationen gespendet. Aus Leipzig, Hannover und Berlin kommen Rennradfahrer in einer Sternfahrt zum Brocken und fahren vom FuĂźe des Brocken gemeinsam hinauf, ganz nach dem Motto: Radeln, etwas Gutes tun und SpaĂź haben. Da war fĂĽr mich sofort klar, dass ich dabei bin!

Der Lucky Biker: Brocken Benefiz Sternfahrt

Von Düsseldorf aus zu starten, hatte für mich besonderen Reiz. Über Gpsies legte ich den Track für die Route an und fieberte dem Moment entgegen, an dem ich die 350 Kilometer in Angriff nehmen konnte. Der Reiz für mich war daran, dass ich abends um 21:30 Uhr losfahren und durch die Nacht radeln musste, um am nächsten Nachmittag um 14:30 Uhr im Harz anzukommen. Geplant war, dass meine Freundin dann am nächsten Morgen mit dem PKW hinterherfährt und mich mit Kaffee versorgt. So konnte sie zumindest in der Nacht schlafen.

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Der Lucky Biker: Der wahre Held des Tages

Mit dem Hollandrad beim Amstel Gold Race

Bei der Jedermann-Version des Amstel Gold Race am vergangenen Samstag habe ich oft den Satz gehört: „Das ist der wahre Held des Tages!“ Das galt eindeutig mir, weil ich mir nach vielen Teilnahmen am Amstel Gold Race fĂĽr dieses Jahr vorgenommen hatte, das Rennen mit einem 8-Gang Hollandrad von Gazelle zu bestreiten. Man könnte jetzt meinen, dass es einfach ist, mit einem Hollandrad eine Strecke von 150 Kilometern zu fahren. Ja, de facto ist es das auch. Die Schwierigkeit beim Amstel Gold Race sind die Anstiege, die wie im Bergischen Land knackig sein können. Immerhin wartet die Schleife um Valkenburg in SĂĽd-Limburg mit 1.400 Höhenmetern und mit steilen Anstiegen bis zu 22 Prozent wie beim berĂĽhmten Keutenberg auf. Bei dieser Challenge war mir der zeitliche Aspekt sehr wichtig: Ich wollte sehen, wie schnell ich die 150 Kilometer mit einem Hollandrad im Vergleich zum Rennrad ĂĽberwinden kann. Bei genauerer Betrachtung dann also doch kein so leichtes Unterfangen.

Der Lucky Biker in Valkenburg

Valkenburg. Ich fülle die Reifen des Hollandrades mit ordentlich Luft, so dass der Rollwiderstand möglichst gering bleibt. Um die Effizienz der Kurbelumdrehungen zu steigern, schraube ich Klickpedalen an. So kann ich mit meinen Rennradschuhen einklinken und schneller fahren.

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Der Lucky Biker: Cape Town Cycle Tour

„Schatz, wo möchtest du noch hinreisen, wenn du nur noch einmal reisen dürftest,” fragte ich meine Freundin. Prompt kam die Antwort: “Nach Kapstadt!”
Ich schaute direkt nach einem Radrennen in SĂĽdafrika und fand die Cape Town Cycle Tour in und um Kapstadt, die ich auch gleichzeitig fĂĽr den Start in die Radsportsaison 2018 nutzen konnte.

Nachdem die (geplante) 40. Ausgabe der Cape Town Cycle Tour im vergangenen Jahr aufgrund unzumutbarer Windverhältnisse abgesagt werden musste, fand in diesem Jahr das 110 Kilometer lange Radrennens zum 40. Mal in SĂĽdafrika unter dem Motto „40 take 2“ statt.

Mit 35.000 Radfahrern, davon rund 3.500 internationalen Fahrern, zählt die Cape Town Cycle Tour zum größten Radrennen mit offizieller Zeitmessung.Der Lucky Biker bei der Cape Town Cycle Tour … weiterlesen

Der Lucky Biker: Trainingslager fĂĽr Radfahrer – 10 Tipps und Tricks

Der Breitensportkalender 2018 ist gerade erschienen und damit wird schnell klar, dass die Radsportsaison bald startet. Um schnell wieder in den Tritt zu kommen, bietet sich ein Trainingslager im Süden an. Es geht darum, sich mit Gleichgesinnten in einer angenehmen Atmosphäre so langsam wieder ans Radfahren zu gewöhnen und sich gemeinsam auf anstehende Ziele vorzubereiten. Einfach mal einen Tapetenwechsel vornehmen und die Möglichkeit, bei angenehmen Temperaturen einige Touren zu unternehmen, ohne an Überschuhe, Licht, Regen- oder Winterjacke denken zu müssen. Damit dem Trainingslager wirklich nichts im Wege steht, führe ich hier ein paar Tipps und Tricks auf, über die es sich lohnt, im Vorfeld nachzudenken.

Trainingslager mit dem Lucky Biker

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Der Lucky Biker: Radtraining im Winter – Alternativen und Trainingsbereiche

Gerade in den kalten und dunklen Wintermonaten fällt es besonders schwer, den inneren Schweinehund zu überwinden. Doch, wenn man sich dann einmal aufgerafft hat und eine gewisse Routine verinnerlicht, dann läuft das Training meist wie von selbst. Neben der auf die Jahreszeit angepassten Fahrradbekleidung (lies dir dazu unseren Beitrag zur Fahrradbekleidung hier durch) und dem erweiterten Material für dein Fahrrad, spielt auch die Art und Weise wie trainiert wird eine entscheidende Rolle, um die mühevoll aufgebaute Form über den Winter zu retten.

Jetzt könnte man meinen, es sei einfach, denn man brauche einfach nur weiter zu trainieren. Aber einerseits stellen sich zunehmende Dunkelheit und Kälte ein und andererseits ist man am Ende der Saison vielleicht nicht mehr so motiviert, aufs Rad zu steigen und seine langen Einheiten zu trainieren. Um diese Monotonie zu überwinden, habe ich verschiedene Strategien aufgelistet.

Eines vorweg, ganz aufhören und im März wieder mit dem Training beginnen, ist keine gute Lösung. Die Muskulatur baut sich ab, die Form sinkt und die Verletzungsanfälligkeit steigt mit den ersten Radausfahrten im Frühjahr an.

Alternativen: Indoorcycling und Zwift

Der Lucky Biker beim IndoorcyclingWem es in der dunklen Jahreszeit draußen zu ungemütlich ist, der sollte über Alternativen nachdenken. Die erste Alternative wäre ein Spinning-Kurs im Fitnessstudio. Von Einsteigerkursen, zum Lernen der Grundtechnik auf dem Spinningbike, bis hin zu Fortgeschrittenenkursen mit eingefleischten Spinningfans, wird alles angeboten. Dazu muss nicht zwingend eine Jahresmitgliedschaft im Fitness Studio abgeschlossen werden. Häufig bieten die Studios flexible Modelle für die Winterzeit an.

Wer das eigene Fahrrad ungern gegen ein Spinningbike tauscht, kann auch auf einem Rollentrainer zuhause trainieren. Der Vorteil ist, man ist zeitlich flexibler, kann Filme schauen oder Musik hören. Allerdings ist die Gefahr recht groß, dass der innere Schweinehund dafür sorgt, dass man nachlässig wird und das Training darunter leidet.

Ein guter Ansporn könnte dabei die virtuelle Plattform Zwift sein. Mit Zwift kann man auf der Rolle in virtuellen Welten trainieren. Auf Watopia können verschiedene Strecken und Streckenprofile nachgefahren werden. Ganz neu: Man kann auch Teile von London mit dem Rennrad entdecken. Der Community-Gedanke steht dabei im Vordergrund, das Fahren in der Gruppe oder gegen andere Rennradfahrer macht einen zusätzlichen Reiz aus. Durch den besonderen Gamification-Ansatz wird man dazu motiviert, am Ball zu bleiben. Damit macht Rollentraining so richtig Spaß!

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Der Lucky Biker: Radfahren im Winter – Welche Fahrradbekleidung fĂĽr den Winter?

Auch wenn sich die Temperaturen dem Nullpunkt nähern, lohnt es sich aufs Fahrrad zu steigen. Denn die lange aufgebaute Form kann mit ein paar kurzen Touren über den Winter gebracht werden, so dass man zum Start der neuen Radsportsaison schnell wieder seine Form erreicht. Doch was zieht man da an Fahrradbekleidung am besten an? Oft ist es auf dem Fahrrad zu kalt oder zu warm. Beides kann schlimme Folgen haben. Daher möchte ich euch Tipps geben, wie man sich im Winter und bei niedrigen Temperaturen auf dem Fahrrad, insbesondere Rennrad, anzieht. Natürlich sind alle Empfehlungen typabhängig und variieren dementsprechend von Fall zu Fall.

Wer informiert ist, friert weniger! Insofern macht euch vor der Ausfahrt schlau. Mein Tipp ist dabei der Wetteranimationsfilm der ARD Tagesschau, der in meinen Augen das Wetter des folgenden Tages sehr präzise darlegt. Darüber hinaus macht es durchaus Sinn, kurz vor der Ausfahrt einen Blick auf die App Regenradar zu werfen.

Das Zwiebelprinzip:

Wenn es zu warm wird, kann man schnell ein Teil ausziehen, aber Kleidung anziehen, die man gar nicht erst mitgenommen hat, wird schwer 😉 Hier kommt das Zwiebelprinzip ins Spiel. Die Kleidung wird dabei in mehreren Lagen ĂĽbereinander angezogen. Der Clou an der Sache: die unterschiedlichen Lagen mĂĽssen miteinander funktionieren und nicht durch eine falsche Lage unterbrochen werden.

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Der Lucky Biker: „Fahrradfahren als Teil der DNA“

Der Lucky Biker? Wer das ist und was sich dahinter verbirgt wollen wir euch im folgenden Beitrag erklären – auf Facebook haben wir ja schon erste Hinweise gegeben. Mit dem Lucky Biker dürfen wir einen neuen „Redakteur“ in unseren Reihen begrüßen – einen Harlekin auf dem Fahrrad. Der Lucky Biker ist ein Fahrrad-Nerd, der über sich selbst sagt, dass Fahrradfahren ein Teil seiner DNA ist. Natürlich möchte sich der passionierte Rennradfahrer hier nun persönlich vorstellen.

Im wirklichen Leben heiĂźt der Lucky Biker Alexander Malek

Der Lucky Biker beim FahrradfahrenHallo, mein Name ist Alexander Malek, ich bin Ende 30 und Zeit meines Lebens vom Fahrradfahren begeistert. Seit 1992 sitze ich bereits auf dem Drahtesel. Ich nutze das Fahrrad als Alltagsgegenstand und habe ĂĽber die Jahre auch zahlreiche Radsportveranstaltungen in Europa bestritten.

Angefangen hat alles vor 25 Jahren – eigentlich durch einen Freund meines Vaters. Er sah, dass ich auch damals schon mit meinem normalen Straßenfahrrad die Gegend erkundete. So besorgte er mir kurzum ein gebrauchtes, rotes Raleigh Rennrad für 200 DM. Das musste ich natürlich mit meinem Taschengeld und durch das Austragen von Zeitungen abbezahlen. Doch die Investition hat sich gelohnt. Der väterliche Freund nahm mich mit zu zahlreichen RTF´s (Radtouristikfahrten) und Radmarathons (Radtouristikfahrt mit über 200 Kilometern Länge), wovon ich bis heute nicht losgekommen bin. Immer wieder treffe ich Radfahrer von damals, die mich schon als den kleinen Jungen mit seinem roten Rennrad kannten.

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