Bosch E-Bikes

Bosch E-Bikes – (neue) Freiheit auf zwei Rädern

Noch vor wenigen Jahren dachten viele Radfahrer, E-Bikes seien nichts für sportliche Biker. Sorry, Fehlanzeige! E-Bikes sind aus dem Fahrrad-Alltag vieler Radfahrer nicht mehr wegzudenken. Und das, komplett unabhängig vom Alter. Egal welcher Typ, jeder E-Biker genießt die neu erlangte Freiheit durch sein E-Bike.

Die Motorunterstützung ermöglicht viele Einsatzmöglichkeiten, die ohne Tretunterstützung undenkbar wären. Egal, ob als Pendler, der seinen Alltag am Morgen und Abend komplett neugestaltet, sich bewegt, gesünder lebt und die An- und Abfahrt zum Büro auf einmal genießen kann. Oder die Eltern, die ihr E-Lastenrad innerstädtisch als Autoersatz nutzen, um die Kinder in den Kindergarten zu bringen und anschließend einkaufen zu fahren. Oder das Pärchen, das unabhängig vom Fitness-Zustand nun zusammen die Wochenenden auf ihren Bikes verbringen kann und gemeinsame Glücksgefühle teilt. Oder eben der Senior, der in seiner Freizeit trotz nachlassender Kräfte weiterhin Ganztagestouren oder Radreisen unternehmen kann.

Finden Sie alle wichtigen Informationen rund ums E-Bike:

E-Bike? Pedelec? S-Pedelec? Was ist das eigentlich?

Im alltäglichen Sprachgebrauch wird das Pedelec, so die korrekte Bezeichnung für Fahrräder mit Elektromotor, häufig als E-Bike bezeichnet. Pedelec ist eine Abkürzung für Pedal Electric Cycle. Der Begriff wurde von der Sprachwissenschaftlerin Susanne Brüsch erschaffen und macht deutlich, dass die Motorunterstützung hierbei nur erfolgt, wenn man selbst in die Pedale tritt. Dieser Kategorie gehören mehr als 95 Prozent der verkauften Elektrofahrräder an. Die Unterstützung durch einen maximal 250 Watt starken Motor erfolgt bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h.

Anders ist dies beim sogenannten Speed-Pedelec. Hier unterstützt der 350 Watt starke Motor bis zu 45 km/h. Die höhere Geschwindigkeit hat jedoch ihren Preis. Das S-Pedelec ist rein rechtlich kein Fahrrad mehr, sondern ein Kleinkraftrad. Sie benötigen ein Versicherungskennzeichen und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM. Außerdem besteht eine Helmpflicht und Sie müssen mindestens 16 Jahre alt sein. Radwege dürfen Sie innerorts und außerorts nicht nutzen, auch wenn diese für Mofas freigegeben sind. Lastenanhänger dürfen von Ihnen nur mit entsprechend genehmigter Kupplung verwendet werden, Kinderanhänger sind ausgeschlossen.

Gründe für ein E-Bike

E-Bikes sind eine ideale Alternative zu Auto und Bahn. Als berufstätiger Mensch gelangen Sie mit dem E-Bike ohne große Anstrengung an Ihr Ziel. Die Hemmschwelle mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, sinkt dank der kraftvollen E-Motor-Unterstützung deutlich. Egal, ob Sie an heißen Sommertagen oder mit dicker Jacke im Winter mit Ihrem E-Bike fahren.

Urbane Mobilität und Unabhängigkeit

Besonders in der Stadt bewegen Sie sich mit einem E-Bike deutlich entspannter als mit dem Auto. Keine lästige Parkplatzsuche und keine zeitraubenden Staus. Häufig kommen Sie mit dem E-Bike sogar schneller als mit dem Auto ans Ziel, da Sie den direkten Weg nehmen und an der urbanen Rush-Hour vorbeifahren können.

Fitness und Gesundheit

Bewegung ist gesund, auch die Bewegung auf einem E-Bike – trotz der Unterstützung des E-Bike Motors. Durch die unterschiedlichen Unterstützungsstufen wird Ihnen das Radeln natürlich erleichtert, fordert Sie als Fahrer oder Fahrerin aber dennoch. Insofern hat das E-Bike fahren einen positiven Einfluss auf Ihr Herz-Kreislaufsystem, macht Sie fit und sorgt für eine bessere Gesundheit. Außerdem werden E-Bikes häufiger bewegt. Sie können ohne viel Aufwand auch längere Strecken zurücklegen und sind so häufiger unterwegs, als Menschen, denen eine Fahrt mit dem normalen Fahrrad zu anstrengend ist.

Sie denken über den Kauf eines E-Bikes nach?

Nie war der Zeitpunkt günstiger, sich ein E-Bike zu kaufen, denn niemals zuvor hatten Sie eine so große Auswahl an unterschiedlichen E-Bike Kategorien für jeden erdenklichen Einsatzbereich.

Alles rund ums Thema E-Bike finden Sie in diesem Themenschwerpunkt.
Als erstes werfen wir dafür einen Blick auf die E-Bike Motoren.

E-Bike Motoren: Welche Antriebsarten gibt es bei einem E-Bike?

Bei E-Bikes wird zwischen drei Motorpositionen unterschieden. Es gibt Front-, Mittel- und Hinterradmotoren, wobei sich der Mittelmotor als Antrieb aufgrund seiner Vielseitigkeit durchgesetzt hat. Im folgenden Abschnitt geben wir Ihnen eine Übersicht über die einzelnen Motorarten. Erfahren Sie die wichtigsten Fakten rund um die Vorteile und Nachteile der verschiedenen E-Bike-Motoren.

Der E-Bike Vorderrad- oder Frontmotor

Bei diesem Antriebskonzept ist der Motor in der Vorderradnabe des Fahrrads verbaut. Diese Motorposition kommt häufig bei preisgünstigen E-Bikes zum Einsatz, da der Motor nur im Vorderrad sitzt und sonst keine weitere Technik verbaut werden muss. So können bereits vorhandene Rahmen genutzt werden und alle Schaltungssysteme sind möglich. Der Frontmotor hat jedoch einige Nachteile, die der Grund sind, warum er bei hochwertigen Pedelecs nicht verbaut wird.

Durch das zusätzliche Gewicht im Vorderrad wird die Gabel deutlich mehr belastet. Gepaart mit der oft einfachen Motorsteuerung, sorgt dies in der Regel für ein unangenehmes Lenk- und Fahrverhalten. Bei feuchtem oder lockerem Untergrund kann das Vorderrad außerdem schneller wegrutschen.

Der E-Bike Mittelmotor

Der Motor sitzt hier mittig im Bereich des Tretlagers. Die daraus resultierende gleichmäßige Gewichtsverteilung und der niedrige Schwerpunkt sorgen für das bestmögliche E-Bike Erlebnis. Das Lenk- und Fahrverhalten bei dieser Form von Pedelecs, ist dem eines klassischen Fahrrads mit Abstand am ähnlichsten. Mittelmotoren von etablierten Herstellern, wie Bosch, Impulse oder Shimano verfügen über eine solide und ausgereifte Technik und kommen daher in allen E-Bike-Kategorien zum Einsatz. Vor allem Bosch hat mit den auf unterschiedliche Einsatzbereiche zugeschnittenen Antriebskonzepten dazu beigetragen, dass das E-Bike immer beliebter wird. Detaillierte Informationen dazu finden Sie weiter unten.

Auch wenn Mittelmotoren das E-Bike zum idealen Alltagsbegleiter machen, gibt es geringe Nachteile. Der Mittelmotor treibt das Pedelec über die Kette an, wodurch die Schaltmechanik zusätzlich belastet wird. Des Weiteren bedingt die aufwendigere Konstruktion von Motor und Rahmen einen höheren Preis.

Der E-Bike Hinterrad- oder Heckmotor

Wie der Name schon sagt, ist der Motor hier in der Hinterradnabe, also dem Heck des E-Bikes, verbaut. Durch diese Positionierung des Motors wird die Kette nicht zusätzlich belastet. Der direkte Antrieb sorgt für ein dynamisches Fahrgefühl, weshalb der Hinterradnabenmotor vor allem bei sportlichen E-Bikes zum Einsatz kommt. Dadurch, dass der Akku mittig am Rahmen oder auf dem Gepäckträger platziert wird, verlagert sich der Schwerpunkt nach hinten, was den Druck auf das Hinterrad zusätzlich erhöht und das Fahrverhalten negativ beeinflussen kann. Durch die zusätzliche Belastung des Hinterrads wächst zudem die Gefahr eines Speichenbruchs.

Fazit: Vorteil für den E-Bike Mittelmotor

Jede der drei Motorpositionen hat ihre Vor- und Nachteile. Allerdings hat sich der Mittelmotor insgesamt als beste Antriebsoption etabliert, denn er weiß mit seinem optimalen Schwerpunkt und einem natürlichen Fahrgefühl zu überzeugen.

Falls Sie sich für den Kauf eines E-Bikes entscheiden, sollten Sie neben dem Motor auch auf die Leistung des verbauten Akkus sowie auf angemessene Bremsen und Schaltungen achten.

Im folgenden Abschnitt betrachten wir die Motoren von Bosch eBike Systems genauer. Zusätzlich werfen wir einen Blick auf die Antriebssysteme IMPULSE, Yamaha PW Series und SHIMANO STEPS.

Im folgenden Abschnitt betrachten wir die Motoren von Bosch eBike Systems genauer. Zusätzlich werfen wir einen Blick auf die Antriebssysteme IMPULSE, Yamaha PW-Series und SHIMANO STEPS.

Bosch E-Bike Drive Units 2020

Mit stetigen Innovationen hat Bosch eBike Systems seit einigen Jahren den E-Bike-Markt in Deutschland wie kein anderer Hersteller geprägt. Über 70 der führenden Fahrradmarken setzen bei ihren Pedelecs auf einen Antrieb von Bosch. Bevor wir uns die aktuellen E-Bike-Motormodelle von Bosch anschauen, hier zunächst ein kurzer Rückblick auf die Entwicklung der Bosch Antriebssysteme.

2013 stellte Bosch die Motoren Active Line und Performance Line vor, um den individuellen Anforderungen der unterschiedlichen E-Bike Kategorien gerecht zu werden. Die Serie Active Line bedient dabei eher den komfortorientierten Bereich, meist in Kombination mit Nabenschaltungen. Die Performance Line hingegen, wurde von Beginn an für sportliche Räder mit Kettenschaltung konzipiert.

2015 ergänzte der speziell für E-Mountainbikes entwickelte Performance Line CX Motor mit zusätzlicher Power das E-Bike-Motoren-Portfolio von Bosch. Seit der Vorstellung des neuen Active Line und Active Line Plus Motors im Modelljahr 2018 fokussiert sich Bosch auf die Reduzierung von Abmessungen und Gewicht sowie dem internen Tretwiderstand.

Mit dem Modelljahr 2020 werden zusätzlich zu den schlanken Active Line Motoren neue Motoren eingeführt und bestehende Bosch Drive Units überarbeitet. Endlich gibt es mit der Bosch Cargo Line jetzt auch einen speziellen Motor für Lastenräder.

Hier ein Überblick der neuen Generation von Bosch E-Bike Motoren:

Bosch Active Line Motor 2020

  • Sanfte Unterstützung mit bis zu 250 Prozent der Eigenleistung
  • Maximales Drehmoment von 40 Newtonmetern (Nm)
  • Größeres Kettenblatt für einen geringeren Verschleiß
  • Minimaler Tretwiderstand über 25 km/h durch ein entkoppelndes Getriebe
  • Kompakte Bauform und ein geringes Gewicht von 2,9 kg
  • Mit einer Rücktrittbremse kompatibel

Active Line Plus Motor 2020

  • Vielseitige Unterstützung mit bis zu 270 Prozent der Eigenleistung
  • Maximales Drehmoment von 50 Nm
  • Größeres Kettenblatt für einen geringeren Verschleiß
  • Minimaler Tretwiderstand über 25 km/h durch ein entkoppelndes Getriebe
  • Kompakte Bauform und ein geringes Gewicht von 3,2 kg
  • Mit einer Rücktrittbremse kompatibel

Performance Line Motor 2020 

  • Sportliche Unterstützung mit bis zu 300 Prozent der Eigenleistung
  • Maximales Drehmoment von 75 Nm
  • Erhöhte Vielseitigkeit durch den speziellen E-MTB-Modus
  • Kompakte Bauweise und ein geringes Gewicht von 3,2 kg

Performance Line CX Motor 2020

  • Robustes Getriebe mit einem dennoch weichen Lauf
  • Kraftvolle Unterstützung mit bis zu 340 Prozent der Eigenleistung
  • Maximales Drehmoment von 75 Nm
  • Sehr sensible Motorsteuerung durch ein neues Multi-Sensor-Konzept
  • Keine speziellen Kettenblätter mehr notwendig (Direct-Mount oder 104 mm Standard)
  • Geringeres Gewicht von nur 2,9 kg (durch Magnesiumgehäuse)
  • Baugröße um fast 50 Prozent reduziert

Bosch Performance Line Cargo 2020

  • Eigens für Lastenräder entwickelter Antrieb
  • Maximales Drehmoment von 65 Nm
  • Kraftvolle 400 Prozent Unterstützung
  • Kompakte Bauweise geringes Gewicht von 2,9 kg

Bosch Performance Line Speed Cargo 2020

  • Speziell für Lastenpedelecs entwickelt
  • Unterstützt S-Pedelecs bis 45 km/h
  • Maximales Drehmoment von 75 Nm
  • Kraftvolle Unterstützung bis zu 400 Prozent
  • Wiegt nur 2,9 kg

Die verschiedenen Fahrmodi an Bosch E-Bike Motoren

Bosch eBike Systems ermöglicht das Fahren in vier verschiedenen Fahrmodi. Des Weiteren können Sie die Unterstützung des Motors komplett abschalten, ohne jedoch die Display-Anzeige grundsätzlich ausschalten zu müssen. So haben Sie immer alle wichtigen Daten im Blick, auch wenn der Motor Sie nicht unterstützt.

Über die zum Bordcomputer gehörende Bedieneinheit lässt sich die Motorunterstützung bequem per Knopfdruck vom Lenker aus steuern.

Die vier Fahrmodi bei Bosch E-Bike Motoren:

Bosch Turbo Modus

Der Turbo Modus bietet Ihnen die maximale Unterstützung und unterstützt Sie je nach Motor, mit bis zu 340 Prozent Ihrer Eigenleistung.

eMTB Modus:

Der eMTB Modus ermöglicht Ihnen einen starken Antritt in Steigungen und auf rauen Trails und bietet Ihnen jederzeit die passende Unterstützung, ohne dass Sie aktiv zwischen den einzelnen Fahrmodi wechseln müssen. Das kann jedoch Akku-Power kosten.

Tour Modus:

Der Tour Modus liefert Ihnen die ideale Unterstützung für entspannte Touren, mit bis zu 140 Prozent Motorunterstützung.

Eco Modus:

Der Eco Modus ist der sparsamste Modus, der Ihnen eine maximale Reichweite ermöglicht.

Schiebehilfe:

Alle Bosch Antriebe haben eine Schiebehilfe vorinstalliert, die Sie bis 6 km/h beim Schieben Ihres E-Bikes unterstützt. Die Schiebehilfe ist überall dort praktisch wo das Rad bergauf geschoben werden muss.

Neben den etablierten Bosch Antrieben wollen wir einen kurzen Blick auf zwei weitere Antriebssysteme werfen. Zum einen den Antrieb „Impulse“, der von Derby Cycle produziert wurde und noch vereinzelt an Pedelecs verbaut wird. Zum anderen auf das STEPS Antriebssystem von Shimano und Yamahas PWseries-Motoren.

Impulse E-Bike Antriebssysteme

Unter den Markennamen Kalkhoff, Focus, Raleigh und Univega vertreibt die Derby Cycle GmbH als größter Fahrradhersteller Deutschlands jährlich über 100.000 E-Bikes. Neben den zuverlässigen Bosch und Shimano Antrieben verbaute Derby Cycle seit 2011 auch sein eigenes Antriebssystem mit dem Namen Impulse. Mit dem Impulse Antrieb war erstmals auch die Kombination von Mittelmotor und Rücktrittbremse eine Option. Zudem ermöglichte der sogenannte Shift Sensor die kurzfristige Unterbrechung der Motorunterstützung bei Schaltvorgängen und somit einen sanften und reibungslosen Gangwechsel. 2015 stellte das Unternehmen die Kalkhoff Modelle Integrale und Include mit dem neuen Impulse Evo Antriebssystem vor. Damit setzte Kalkhoff neue Maßstäbe durch die elegante Integration des Akkus im Rahmen des E-Bikes. Mittlerweile wird der Antrieb von Derby Cycle kaum noch verbaut. Stattdessen setzen auch Raleigh und Kalkhoff bei ihren Pedelecs auf die Motoren von Bosch.

Die unterschiedlichen Impulse Antriebssysteme im Überblick:

Impulse 2.0

  • Ergonomische Bedienung über ringförmige Fernbedienung am Lenker
  • maximales Drehmoment von 70 Nm
  • Shift-Sensor-Option
  • Akkus mit einer Kapazität bis zu 603 Wattstunden möglich

Impulse EVO RS

  • Evo Smart Display mit USB Ladeanschluss
  • Navigationsmodus über Bluetooth LE mit Naviki-Smartphone-App
  • kräftige Beschleunigung durch ULTRA-Modus
  • maximales Drehmoment von 80 Nm
  • Shift-Sensor-Option
  • Akkus mit einer Kapazität bis zu 612 Wattstunden möglich

Impulse Evo Next

  • Neues Evo Smart Compact Display mit USB Ladeanschluss
  • Navigationsmodus über Bluetooth LE mit Naviki-Smartphone-App
  • kräftige Beschleunigung durch ULTRA-Modus
  • maximales Drehmoment von 80 Nm
  • Shift-Sensor-Option
  • Akkus mit einer Kapazität bis zu 621 Wattstunden möglich

Yamaha E-Bike Antriebssysteme

Yamaha hat für Sie, wie auch die anderen großen Hersteller von E-Bike-Komponenten wie Bosch oder Shimano, verschiedene Antriebskonzepte im Angebot. Die Motoren, Akkus und Displays sind dabei auf den jeweiligen Einsatzbereich abgestimmt. Alle Motoren der neusten Generation verfügen über das sogenannte Quad-Sensor-System. Neben den, bei E-Bike üblichen Sensoren für Trittkraft- und Frequenz sowie Geschwindigkeit, kommt zusätzlich noch ein Neigungssensor zum Einsatz. Durch die umfangreiche Messtechnologie wird ein automatischer Unterstützungsmodus möglich, der die Unterstützungsstufe je nach Steigung ändern kann. Die Unterstützung können Sie jedoch auch manuell über die Bedieneinheit am Lenker einstellen.

Die Motoren von Yamaha werden unter dem Namen PWseries vertrieben. Schon seit 1993 arbeitet das japanische Unternehmen an der Entwicklung von E-Bike Antrieben. Dement-sprechend umfangreich ist das Angebot an E-Bike Motoren.

Yamaha PW_Series TE

  • explizit für City- und Trekkingräder entwickelt
  • Maximales Drehmoment von 60 Nm
  • geringes Gewicht von 3,4 kg

Yamaha PW-Series ST

  • Nachfolger des sportlichen PWseries SE Motors
  • für Trekking- oder E-Mountainbikes entwickelt
  • Maximales Drehmoment von 70 Nm
  • geringes Gewicht von 3,4 kg

Yamaha PW-Series X

  • bis zu 320 Prozent Unterstützung der Eigenleistung
  • Maximales Drehmoment von 80 Nm
  • geringes Gewicht von 3,1 kg
  • Freilaufspiel reduziert für unmittelbare Unterstützung

Yamaha PW-Series X2

  • Nachfolger des PW-Series X
  • bis zu 320 Prozent Unterstützung der Eigenleistung
  • Maximales Drehmoment von 80 Nm
  • geringes Gewicht von 2,7 kg
  • Freilaufspiel reduziert für unmittelbare Unterstützung
  • Baugröße um 13 Prozent reduziert
  • Hohes Drehmoment auch bei höheren Trittfrequenzen

Auch bei den Akkus ist Yamaha auf dem neusten Stand. Es werden sowohl die von Bosch bekannten klassischen Rahmen- oder Gepäckträgerakkus, als auch integrierte Akkus (Multi-Location ab 2019) angeboten. Die herkömmlichen Akkus bieten eine Kapazität von bis zu 500 Wattstunden. Der integrierte Multi-Location Akku ist sogar mit bis zu 600 Wh verfügbar.

Beim Ladegerät bietet Yamaha im Gegensatz zu Bosch nur eine Option. Alle Akkus werden mit dem 4 Ampere starken Schnellladegerät geladen.

SHIMANO STEPS Antriebssysteme

Shimano ist der weltweit größte Fahrradkomponentenhersteller und bietet seit 2014 unter dem Namen STEPS E6000 einen eigenen E-Bike Antrieb. Das japanische Kult-Unternehmen war mit dem geringen Gewicht des Motors und der Integration der elektronischen DI2 Schaltung der Konkurrenz weit voraus. Das Besondere: Die Antriebseinheit erkennt, wenn ein Gangwechsel stattfinden soll und unterbricht kurzzeitig die Motorunterstützung.

2016 folgte dann die nächste Stufe der SHIMANO STEPS Antriebssysteme mit der Vorstellung des E-Mountainbike Antriebs E8000. Shimano zeigte bei der Entwicklung viel Liebe zum Detail und entwickelte ein E-MTB Display mit Bluetooth. Die Motorleistung von bis zu 70 Newtonmetern konnte ebenfalls überzeugen. In Zusammenarbeit mit dem E-MTB Hersteller Focus wurde der Akku erstmals vollständig in den Rahmen integriert.

Die aktuellen SHIMANO STEPS Antriebssysteme für City- und Trekking E-Bikes:

SHIMANO STEPS E5000 Motor

  • Maximales Drehmoment von 40 Nm
  • Leiser und akkuschonender Motor
  • Mit 2,5 Kilogramm der leichtester E-Bike Mittelmotor

SHIMANO STEPS E6000 Motor

  • Maximales Drehmoment von 40 Nm
  • Ideale Kraftübertragung dank dediziertem Kettenblatt
  • Geringes Gewicht von 3,2 kg
  • Mit Rücktrittbremse erhältlich

SHIMANO STEPS E6100 Motor

  • Maximales Drehmoment von 60 Nm
  • Sehr sparsamerer Antrieb
  • Display mit Bluetooth Schnittstelle
  • Smartphone als Bordcomputer über eTube-Ride-App nutzbar
  • Geringes Gewicht von 2,9 Kilogramm

E-MTB Power von Shimano

Shimano bietet aktuell zwei verschiedene E-Mountainbike-Antriebssysteme für Pedelecs an. Beide Antriebe zeichnen sich durch kompakte und leichte Motoren aus, welche die steifen Hollowtech II Kurbeln verwenden. Zudem kommen bei beiden Systemen große Kettenblätter für eine bessere Kettenführung und Haltbarkeit zum Einsatz.

SHIMANO STEPS E7000

  • Maximales Drehmoment von 60 Nm
  • Kleiner Bruder des E8000 Antriebs
  • Display mit Bluetooth und ANT+ Schnittstelle
  • Neues Bedienelement für einfache Handhabung
  • Kompakte Bauform und geringes Gewicht von 2,8 Kilogramm

SHIMANO STEPS E8000

  • Maximales Drehmoment von 70 Nm
  • Für E-MTB Einsatz optimiertes LCD-Display über Bluetooth programmierbar
  • Besonders ergonomische Bedieneinheit
  • Kompakte Bauform und geringes Gewicht von 2,9 Kilogramm

Neben dem Motor des E-Bikes spielt natürlich auch der Akku als Energielieferant eine wichtige Rolle. Im Folgenden informieren wir Sie zu den wichtigsten Fakten zu E-Bike-Akkus.

Bevor wir uns dabei im Speziellen den Bosch E-Bike-Akkus widmen, kurz ein paar Informationen zu den SHIMANO STEPS Akkus.

SHIMANO STEPS Akkus

Die SHIMANO STEPS Akkus sind wie die Akkus von Bosch eBike Systems als Gepäckträger-, Rahmen- und integrierte Akkus erhältlich. Sie verfügen über 418 oder 504 Wattstunden. Bei entsprechender Fahrweise gibt Shimano eine Reichweite von bis zu 185 Kilometern an.

Der Bosch E-Bike Akku – Die wichtigsten Fakten rund um das Herz Ihres E-Bikes

Der Bosch E-Bike-Akku ist der Energielieferant Ihres Pedelecs. Er pumpt die benötigte Energie in den Motor, der Sie dann entspannt oder mit maximaler Unterstützung durch den Alltag trägt. Neben dem Motor und der Elektronik ist der Akku also einer der essenziellen Bestand-teile eines E-Bikes.

Im folgenden Abschnitt informieren wie Sie über E-Bike-Akkus und Ladegeräte (Charger). Dabei werfen wir einen speziellen Blick auf die Technik von Bosch eBike Systems. Mit die-sen Informationen und Tipps können Sie die Lebensdauer Ihres (Bosch) E-Bike-Akkus erhöhen.

Bosch E-Bike Akkus – drei verschiedene Bauformen

Bosch eBike Systems bietet verschiedene Möglichkeiten, den Akku am Pedelec zu verbauen. Grundsätzlich gibt es von Bosch drei verschiedene Akku-Modelle für unterschiedliche Einsatzzwecke.

Bosch PowerPack Rack – Gepäckträger-Akku

Der Bosch Gepäckträger-Akku wird hauptsächlich in Citybikes und Trekkingrädern verbaut. Durch die Positionierung unter dem Gepäckträger sind tiefe Einstiege möglich, wodurch Sie sicher auf- und absteigen können. Auch das Entnehmen oder Aufladen ist durch die erhöhte Position denkbar einfach. Die Bosch PowerPack Rack Gepäckträger-Akkus sind mit 300, 400 und 500 Wattstunden (Wh) erhältlich.

Bosch PowerPack – Rahmenakku

Die Bauform des Rahmenakkus ist besonders häufig zu finden. Der Akku wird hierbei am Unter- oder Sitzrohr des E-Bikes aufgesetzt und kann so einfach entnommen werden. Im Vergleich zum Gepäckträger-Akku (zum Beispiel Bosch PowerRack) werden durch den tieferen Schwerpunkt bessere Fahreigenschaften erreicht. Einige Hersteller bieten auch teilintegrierte Powerpacks an. Der Akku versteckt sich dabei unter einer zusätzlichen Abdeckung. Bosch Powerpacks sind mit Kapazitäten von 300 bis 500 Wh erhältlich.

Bosch PowerTube – Integrierter Akku

Immer häufiger wird der Akku von E-Bikes im Unterrohr des Rahmens verbaut. Aufgrund der schlanken Bauart der neuesten Bosch Akkus, ist das Pedelec so auf den ersten Blick nicht mehr direkt als E-Bike zu erkennen. Das ist ideal für Designpuristen sowie Bikerinnen und Biker, die Wert auf eine saubere Optik legen. Diese Form des Akkus wird vor allem in E-MTBs, E-Rennrädern aber auch bei Trekking- und Citybikes der neusten Generation verbaut. Bosch PowerTube Akkus sind mit 400, 500 und seit der Modellgeneration 2020 auch mit 625 Wh erhältlich. Bosch bietet mit den integrierten PowerTube Akkus also eine maximale Kapazität trotz kompakter Größe.

Eine weitere Neuheit bietet Bosch eBike Systems mit dem DualBattery-System:

Bosch DualBattery

Mit seiner Dual-Battery Bauweise ermöglicht Bosch den Herstellern, zwei Bosch E-Bike-Akkus zusammenzuschalten und so eine speicherbare Energiemenge von bis zu 1.250 Watt-stunden zu ermöglichen – ideal für Lastenräder oder auch Tourenräder für lange Strecken. Das Dual Battery System gibt es in verschiedenen Kombinationen (zwei interne Akkus, je ein interner und ein externer Akku sowie zwei externe Akkus). Die Variante mit zwei internen Akkus, wird besonders häufig für E-MTBs genutzt.

Hinweis: Das DualBattery System wird vom Hersteller verbaut und ist daher nicht nachrüst-bar.

Auch die größten Akkus sind irgendwann leer und müssen wieder aufgeladen werden. Mit den Bosch Ladegeräten kommt der Strom aus der Steckdose in den Akku.

Bosch Charger: So kommt der Strom in ihr E-Bike

Damit Sie mit Ihrem Pedelec stets genug Energie haben, bietet Bosch drei verschiedene Ladegeräte mit unterschiedlichen Ladeströmen zwischen 2 und 6 Ampere (A) an. Eine höhere Ampere-Zahl am Ladegerät gibt an, dass die Leistung entsprechend höher und der Ladevorgang so schneller abgeschlossen ist.

Jeder der drei Bosch Charger ist mit jedem Akku ab der Einführung der Active und Performance Line kompatibel. Dank des optionalen Adapters können Sie die E-Bike Ladegeräte auch mit Classic+ Systemen nutzen. Laden Sie Ihre Bosch Akkus ausschließlich mit Bosch Ladegeräten, um Beschädigungen zu vermeiden. Alle Bosch Ladegeräte verzichten auf Lüftungsschlitze und sind daher leise und robust.

Der Bosch Compact Charger (2 A)

Das kompakte Ladegerät ist der perfekte Begleiter für alle E-Bike-Fahrerinnen und Fahrer, die ihr Ladekabel immer dabei haben möchten. Mit einem Gewicht von weniger als 600 Gramm und dank 40 Prozent weniger Volumen im Vergleich zu dem Bosch Standard Charger ist der Compact Charger auch in kleinen Taschen schnell verstaut. Damit fällt er bei Ihren längeren Touren kaum ins Gewicht. Der Compact Charger kann mit Netzspannungen zwischen 100 und 240 Volt umgehen. So lässt er sich auch auf E-Bike-Reisen außerhalb Europas nutzen. Die Ladezeiten liegen zwischen fünf Stunden für das PowerPack 300 und 8,8 Stunden für den PowerTube 625 Akku.

Der Bosch Standard Charger (4 A)

Mit dem Bosch Standard Charger liefert Bosch eBike Systems ein Ladegerät für alle Fälle. Der Standard Charger bietet eine perfekte Kombination aus Größe, Gewicht und Leistung und ist somit ideal für den Einsatz Zuhause oder im Büro geeignet. Gegenüber dem Bosch Compact Charger 2A lädt dieses Ladegerät die Akkus um fast 50 Prozent schneller. Circa 2,5 Stunden für den „kleinen“ PowerPack 300 Akku und nur 4,9 Stunden für den PowerTube 625.

Der Bosch Fast Charger (6 A)

Die Ladezeit von E-Bike-Akkus sind ein wichtiges Entscheidungsmerkmal beim Kauf. Mit dem Bosch Fast Charger bieten die E-Bike-Experten von Bosch ein Ladegerät, das Akkus mit 500 Wattstunden Kapazität in nur drei Stunden wieder vollständig auflädt. Mit dem Fast Charger laden Sie Ihren Akku in nur einer Stunde auf 50 Prozent. Somit ist der Bosch Fast Charger das perfekte Ladegerät für Ihr E-Bike, wenn der Ladevorgang beschleunigt werden soll.

FAQ Bosch Akkutechnik – die wichtigsten Fragen zu den Bosch E-Bike Akkus

Woraus besteht ein Bosch E-Bike Akku?

Bosch verwendet für seine E-Bike-Akkus die Lithium-Ionen-Technologie. Diese zeichnet sich durch eine hohe Energiedichte und ein geringes Gewicht aus. Außerdem besitzen Lithium-Ionen-Akkus keinen Memory-Effekt. Das heißt, dass die Akkus ohne Probleme auch kurzzeitig geladen werden können. Eine Aufladung auf 100 Prozent sowie ein vollständiges Entladen des Akkus ist daher nicht nötig.

Wie lange hält ein Bosch E-Bike Akku?

Die Lebensdauer eines Akkus hängt stark von seiner Beanspruchung und Pflege ab. Erfahrungsgemäß ist die Lebensdauer aber durchweg hoch. Nach 500 Vollladungen verfügen die Akkus noch über eine Restkapazität von 60 bis 70 Prozent. Bei einem Test durch den ADAC konnte ein Bosch E-Bike-Akku sogar über 1.500 Vollladezyklen (von auf 0 auf 100 Prozent) standhalten. Theoretisch wäre mit diesem Akku also eine Fahrleistung von etwa 57.000 Kilometern möglich gewesen. Mehr zur Pflege der Akkus erfahren Sie weiter unten.

Wie lädt man den Bosch E-Bike Akku richtig?

Verwenden Sie für das Laden Ihres Bosch E-Bike-Akkus ausschließlich ein Original Bosch Ladegerät. Häufiges Laden auf 100 Prozent und Unterbrechen der Ladevorgänge sind kein Problem. Durch das intelligente Batterie-Management System (BMS) wird der Ladevorgang jederzeit überwacht. Die Umgebung beim Ladevorgang sollte selbstverständlich trocken sein und idealerweise Raumtemperatur (17 bis 23 °C) haben. Der Akku sollte allgemein vor starker Sonneneinstrahlung sowie niedrigen Temperaturen geschützt werden.

Welche Reichweite erreicht man mit einer Akkuladung?

Eine allgemeine Reichweitenangabe ist leider nicht möglich, da diese durch viele verschiedene Faktoren beeinflusst wird. Die Herstellerangaben zur Akku-Reichweite sind immer als Richtwert zu betrachten, der unter idealen Bedingungen bestimmt wird. Luftwiderstand, Reifendruck, Rollwiderstand, Schaltverhalten, Außentemperatur, Anzahl der Start- und Stopp-Vorgänge, das jeweilige Terrain, Fahrergewicht sowie die Zuladung und der gewählte Unterstützungsmodus des E-Bikes spielen eine wichtige Rolle. Die meisten E-Bike Fahrerinnen und Fahrer kommen zwischen 60 und 120 Kilometer weit.

Mit dem Bosch eBike Reichweiten-Assistenten bietet Bosch Ihnen eine umfassende Hilfestellung bei der Reichweitenbestimmung. Die Website unterstützt Sie dabei, Ihre E-Bike Touren zu planen und hilft Ihnen, die ungefähre Reichweite Ihres E-Bike-Systems zu berechnen. Das übersichtliche Tool bietet Ihnen die Möglichkeit, verschiedene Angaben zu Ihrem Bosch Akku sowie zu Ihrem Motor, der zu fahrenden Strecke, Ihrem Gewicht und dem Zustand Ihres E-Bikes zu machen. Auf dieser Grundlage trifft der Bosch eBike Reichweiten-Assistent eine recht genaue Aussage zur möglichen Reichweite. https://www.bosch-ebike.com/de/service/reichweiten-assistent/

Wie lagert man einen Bosch E-Bike Akku?

Wenn Sie den Akku über eine längere Zeit nicht nutzen, sollte dieser zwischen 30 und 60 Prozent Akkuladung haben und bei Raumtemperatur gelagert werden. Die ideale Lagertemperatur für Ihren Bosch E-Bike-Akku liegt bei zehn bis 20 Grad. Achten Sie darauf, den Akku auch bei längerer Lagerung gelegentlich zu laden.

E-Bike Akku lagern: Im Sommer

Setzen Sie Ihren Bosch E-Bike-Akku keinen zu hohen Temperaturen aus. Wenn der Akku sich durch Belastung zusätzlich erwärmt, kann es dazu kommen, dass der Akku sich kurzzeitig ausschaltet, um eine Beschädigung der Akkuzellen zu verhindern. Stellen Sie Ihr E-Bike daher an heißen Tagen in den Schatten oder nehmen Sie den Akku mit in die Wohnung oder ins Büro.

E-Bike Akku lagern: Im Winter

Lagern Sie Ihren Bosch E-Bike-Akku nie bei Frost oder zu niedrigen Temperaturen. Da ein Akku bei Kälte an Kapazität verlieren kann, sollten Sie den Akku vorwiegend in der Wohnung laden und erst zum Fahrtantritt am E-Bike anbringen. Auch hier empfiehlt es sich nach der Fahrt, den Akku wieder in Räumlichkeiten mit einer Temperatur um die 15 Grad mitzunehmen.

Wie wird ein E-Bike und dessen Akku richtig transportiert?

Wenn Sie mit dem Auto und einem Heckträger verreisen, entnehmen Sie bitte den Bosch Akku vor der Fahrt aus dem E-Bike und verstauen Sie ihn sicher im Fahrzeug. Die Anschlüsse des E-Bikes können Sie mit einer Plastikfolie schützen.

Wenn Sie mit dem öffentlichen Personen Nah- und Fernverkehr verreisen, können Sie Ihr Pedelec genauso mitnehmen, wie ein normales Fahrrad. Packtaschen sollten wie immer ab-genommen und platzsparend verstaut werden. Bitte beachten Sie auch die Beförderungsbedingungen des jeweiligen Verkehrsbunds beziehungsweise der Deutschen Bahn und vergewissern Sie sich, dass die Fahrradmitnahme auf Ihrer Strecke möglich ist. Detaillierte Information zur Fahrradmitnahme in ganz Deutschland finden sie hier: https://www.diamantrad.com/blog/fahrradmitnahme-bahn/

Wenn Sie mit dem Flugzeug verreisen, müssen Sie Ihren E-Bike-Akku leider Zuhause lassen. Die Internationale-Luftverkehrs-Vereinigung IATA untersagt den Transport von großen Lithium-Ionen-Akkus in Passagiermaschinen, da sie als Gefahrgut gelten. An den meisten Reisezielen können Sie sich jedoch bequem ein E-Bike für die Urlaubszeit mieten.

Was kostet das Aufladen eines E-Bike Akkus?

Mit dem Pedelec unterwegs zu sein, ist aufgrund der Motorunterstützung sehr komfortabel. Damit Sie mit dem elektrischen Rückenwind entspannt an Ihr Ziel gelangen, muss der E-Bike-Akku regelmäßig geladen werden. Wie hoch die Kosten für den Ladestrom sind, lässt sich pauschal leider nicht beantworten. Je nach Akkuleistung, Auslastung und Nutzungsdauer kann der Verbrauch sehr stark variieren (siehe: Welche Reichweite erreicht man mit einer Akkuladung?). Für die komplette Ladung eines 500 Wattstunden starken Akkus kann man bei einem durchschnittlichen Strompreis von etwa 30 Cent pro Kilowattstunde (kWh) also etwa 15 Cent einplanen.

Kann man Bosch E-Bike Akkus reparieren?

Bosch empfiehlt bei Fehlfunktionen oder Defekten zunächst den Besuch beim Fachhändler. Mit der vorhandenen Diagnosesoftware kann der Akku dann überprüft werden. Im Falle eines Defektes wird der Akku aus Sicherheitsgründen nicht geöffnet, sondern ausgetauscht.

Wie entsorge ich meinen defekten Akku?

Wenn Sie Ihren Akku nicht mehr nutzen können oder wollen, geben Sie ihn einfach in einer unserer Filialen zurück, damit er von uns fachgerecht entsorgt und recycelt werden kann. Der Akku gehört auf keinen Fall in den Hausmüll.

Gibt es günstige Alternativen zu Bosch E-Bike Akkus?

Da Bosch eBike Systems seine Akku-Modelle immer ideal auf die anderen Bauteile wie Motor und Bordcomputer abstimmt, raten wir dringend davon ab, einen E-Bike-Akku von Drittanbietern reparieren zu lassen oder nachgebaute Akkus in Ihrem E-Bike zu nutzen. Neben der Garantie können Sie auch Ihre Sicherheit gefährden. Die Akkus von Bosch eBike Systems sind seit 2014 in ihren Ausführungen einheitlich, sodass es auch nach einigen Jahren kein Problem ist, einen neuen Akku zu finden.

Licht an: Das kann Ihr Bosch E-Bike Akku auch noch

Bosch E-Bike Motoren besitzen seit 2014 Anschlüsse für ein Vorder- und Rücklicht mit jeweils 6 Volt. Aufgrund des geringen Stromaufnahme (maximal 8 Watt bei 6 Volt) ist der Stromverbrauch der Beleuchtung im Vergleich zum 250 Watt starken Motor kaum spürbar. Ab 2017 ist sogar der Anschluss einer 12 Volt Beleuchtung möglich. Die anliegende Spannung an den Anschlüssen am Bosch Motor kann dabei vom Händler über die Software ein-gestellt beziehungsweise freigeschaltet werden. Der große Vorteil ist die konstante Versorgung der Beleuchtung mit Strom über den E-Bike-Akku. Im Gegensatz zu einem Dynamo muss das Rad daher nicht in Bewegung sein. Bei Bosch E-MTBs oder E-Rennrädern, die ohne Beleuchtung geliefert werden, kann in Absprache mit der Werkstatt nachträglich eine Lichtanlage angeschlossen werden. Der einfachste und günstigste Weg ist jedoch der Griff zu einer vom E-Bike unabhängigen StVZO konformen Batteriebeleuchtung. Eine Auswahl finden Sie hier: Beleuchtung

Wenn Sie weitere Informationen rund um das Thema Beleuchtung am Fahrrad und E-Bike suchen, werfen Sie einen Blick in unseren Blogbeitrag „Licht an! Darauf müssen Sie bei der Beleuchtung am Fahrrad achten“. Dort finden Sie alles rund um die richtigen Lux und Lumen-Angaben und welche Leuchten für den Straßenverkehr zugelassen sind.

Bosch E-Bike Displays: Nyon, Purion, Intuvia, Kiox, SmartphoneHub und COBI.Bike

Das E-Bike Display: Schaltzentrale Ihres Pedelecs

E-Bikes bestehen aus einem Elektromotor und einem Akku. Neben diesen offensichtlichen Unterscheidungsmerkmalen zu einem klassischen Fahrrad, gibt es noch ein weiteres Merkmal – das E-Bike Display. Meist sehen die Displays aus wie ein klassischer Fahrradtacho oder ein moderner GPS Fahrradcomputer.

Mit der Hilfe der kleinen E-Bike-Computer haben Sie direkten Zugriff auf die wichtigsten Informationen rund um Ihr Pedelec. Bosch eBike Systems setzt neben der hervorragenden Technik von Motoren und Akkus auch mit seinen hochwertigen Displays Maßstäbe.

Die unterschiedlichen Displaymodelle reichen dabei vom kleinen Bosch Purion Display, das den Fokus auf Basisinformationen, wie Geschwindigkeit und Akkustand legt, über größere Displays wie das Bosch Nyon Display mit Navigationsfunktion oder das Bosch Kiox Display, das sich besonders für sportliche Fahrer eignet, bis zum innovativen Bosch SmartphoneHub, mit dem Sie Ihr Handy zur Steuerzentrale Ihres E-Bikes machen.

Die E-Bike Displays von Bosch

Bosch bietet Ihnen mit Bosch Nyon, Bosch Intuvia, Bosch Purion, und Bosch Kiox vier klassische Bosch E-Bike Displays an. Zusätzlich ermöglicht Ihnen das Bosch SmartphoneHub Ihr Smartphone als Display zu nutzen. Alle Informationen dazu erhalten Sie weiter unten oder auf unserem Blog: Test: COBI.Bike für Bosch E-Bikes

Mit den Displays Bosch Purion und Bosch Intuvia haben Sie wesentliche Infos direkt im Blick. Die monochromen Displays bieten eine einfache Handhabung und glänzen dank großer Zahlen mit einer guten Übersichtlichkeit.

Die Displays Bosch Nyon und Bosch Kiox sind dagegen mehr als nur bloße Anzeigegeräte. Mit diesen Displays haben Sie die Möglichkeit, noch mehr aus Ihrem E-Bike herauszuholen. Über die eBike Connect App kann Ihr Smartphone mit den Geräten verbunden werden. So können Sie Ihre eigenen Leistungs- und Fitnessdaten anzeigen und synchronisieren lassen oder die Navigationsfunktion nutzen.

Bosch E-Bike Display Purion

Das Bosch Purion Display zeigt Ihnen jederzeit alle wesentlichen Informationen an. Über die puristische Anzeige haben Sie jederzeit Zugriff auf den Akkustand, die aktuelle Geschwindigkeit, Ihren gewählten Unterstützungsmodus und die davon abhängige Restreichweite, die aktuelle Trip-Distanz sowie die Gesamtdistanz, die Sie mit Ihrem E-Bike zurückgelegt haben. Das Purion Display verfügt über eine Hintergrundbeleuchtung, wodurch die Informationen jederzeit gut lesbar sind. Mit den Tasten am Display können Sie alle Funktionen bequem ein-sehen und auswählen.

Bosch E-Bike Display Intuvia

Das Bosch Intuvia Display bietet Ihnen durch eine größere Anzeige in der Mitte eine noch bessere Übersicht. Sie steuern den Bosch-Antrieb bequem über eine separate Bedieneinheit am Lenker. So können Sie Ihre Hände während der Fahrt bequem am Lenker lassen. Zusätzlich können Sie mit einem passenden Micro-USB Kabel Ihr Smartphone über die USB Schnittstelle laden.

Bosch E-Bike Display Kiox

Sportlich ambitionierte E-Bikerinnen und E-Biker dürfen sich freuen. Das neue Bosch Kiox liefert alles, was Sie für Ihre rasanten Ausflüge benötigen. Neben den Standardfunktionen, die auch die Displays Purion und Intuvia liefern, haben Sie hier zusätzlich die Option mit dem passenden Zubehör verschiedene Fitnessfunktionen zu nutzen, wie etwa die Herzfrequenz anzeigen zu lassen. Das Display des Bosch Kiox glänzt durch ein 1,9 Zoll großes gut lesbares Farbdisplay aus kratzfestem Glas. Außerdem spendiert Bosch dem Display eine neue Benutzeroberfläche. Gesteuert wird das Bosch Kiox Display über eine überarbeitete Fernbedienung am Lenker.

Das Bosch Kiox Display kann per Bluetooth mit der Smartphone-App „eBike Connect“ verbunden werden. So können Sie Ihre aufgezeichneten Fitnessdaten und Routen direkt mit dem Online-Portal synchronisieren und auswerten.

Dank des schlanken Designs kann das Display auch Freunde von minimalistischen Fahrradcomputern überzeugen. Zusätzlich kann das Kiox optional auch als Fahrradschloss genutzt werden. Mit der Premium-Funktion „Lock“ wird das gesamte System des Pedelecs deaktiviert, sobald das Display aus der Halterung entfernt wird. Nur mit Ihrem individuellen Kiox Display lässt sich die Motorunterstützung wieder aktivieren.

Bosch E-Bike Display Nyon

Das Bosch Nyon Display ist das größte aller Bosch E-Bike Displays und mehr als nur eine einfache Bedieneinheit für Ihr Pedelec. Sie haben die Möglichkeit das Nyon mit dem Online-Portal und der Smartphone-App „eBike Connect“ zu verbinden und so sprichwörtlich mehr aus dem Display heraus zu holen.

Zum Beispiel können Sie das Display zur Navigation nutzen und sich Ihre zuvor am Computer geplante Routen anzeigen lassen. Dafür wird Ihnen weltweites Kartenmaterial zur Verfügung gestellt. Zusätzlich besteht die Option, die Anzeige Ihres Nyon Displays umfassend zu individualisieren. Bosch eBike Systems bietet Ihnen dafür verschiedene Designvorschläge an.

Der Bosch SmartphoneHub und die COBI.Bike Halterung

Nach der Übernahme von COBI.Bike Ende 2017 hat sich Bosch der Fusion von Smartphone und E-Bike gewidmet und auf der Basis der COBI.Bike Halterung den Bosch SmartphoneHub entwickelt.

Mit der COBI.Bike Halterung wurde das eigene Mobiltelefon erstmals zum E-Bike-Display. Um das System zu nutzen, benötigt man ein Bosch E-Bike mit Intuvia oder Nyon Display. Das System wird einfach auf die bestehende Displayhalterung geschoben und ersetzt dabei das jeweilige Display. Anschließend können Sie das Smartphone einsetzen und als Bordcomputer nutzen. So haben Sie alle wichtigen Informationen des E-Bikes direkt auf dem Dis-play Ihres Smartphones und können verschiedenste Apps wie zum Beispiel die Routenplanung per Komoot nutzen. Der Clou ist, dass Sie weiterhin alle Funktionen über die bereits montierte Intuvia oder Nyon Fernbedienung steuern können.

In der Bosch SmartphoneHub-Halterung ist anders, als bei der COBI.Bike-Variante, ein kleines monochromes Display verbaut, welches Sie auch ohne Smartphone mit den wichtigsten Daten wie Geschwindigkeit und Akkustand versorgt. Zudem kommt beim Smartphone Hub die ergonomische Bedieneinheit des Kiox Displays zum Einsatz. Das Display ist mit verschiedenen Smartphones kompatibel. Die App, die Sie für die Verbindung benötigen finden Sie im Apple AppStore sowie bei Google Play.

Weitere Informationen und einen ausführlichen Test des COBI.Bike Systems finden Sie auf unserem Blog:

Test: COBI.Bike für Bosch E-Bikes

Yamaha PW-Series - E-Bike-Displays

Neben Bosch bietet auch Yamaha verschiedene Displays zu ihren Yamaha PW-Series Motoren an. Dabei stehen den Pedelec-Herstellern drei E-Bike-Displays zur Verfügung, die als Anzeige und Bedieneinheit genutzt werden können.

Folgenden Modelle finden Sie an den E-Bikes mit Yamaha Motoren: 

Display A

  • gut lesbare 1,7”- LCD Display
  • integrierte Bedieneinheit
  • ähnlich zu Bosch Purion

Display C

  • 2,8” großes Farbdisplay
  • umfangreiche Anzeige von Fahr- oder Fitnessdaten
  • Bluetooth LE Schnittstelle
  • Navigation über Smartphone App Komoot möglich
  • Separate ergonomische Bedieneinheit

Display X

  • 1,8” LCD- Display
  • speziell für E-Mountainbikes entwickelt
  • besonders robust und gut lesbar
  • Bluetooth LE Schnittstelle
  • Separate LED zeigt die Unterstützungsstufe farblich


FAQs gesetzliche Vorschriften für E-Bikes und Pedelecs

Welche gesetzlichen Bestimmungen gelten bei E-Bikes und Pedelecs?

Das Pedelec ist rein rechtlich dem Fahrrad gleichgestellt, sodass kein Versicherungskennzeichen oder ein Führerschein benötigt wird und es über die Privathaftpflicht mitversichert ist. Zudem gibt es kein Mindestalter oder eine Helmpflicht. Wir empfehlen, aufgrund der deutlich höheren Durchschnittsgeschwindigkeit, jedoch allen E-Bike Fahrerinnen und Fahrern einen Helm zu tragen. Mit einem Pedelec darf jeder Radweg genutzt werden und es können Lasten- und Kinderanhänger nach Freigabe durch den Hersteller verwendet werden. Wie beim Fahrrad auch gilt die Alkoholgrenze bis 1,6 Promille und ab 0,3 Promille kann es im Falle eines Unfalls strafrechtliche Konsequenzen geben.

Ist E-Bike Tuning erlaubt? 

E-Bike fahren bereitet großen Spaß, doch nach kurzer Zeit erscheint vielen E-Bikern die Unterstützung bis 25 km/h als zu niedrig. Beim Thema E-Bike steht Tuning hoch im Kurs. Im Internet werden die unterschiedlichsten Lösungen angeboten, die jedoch alle die gleichen Nachteile mit sich bringen. Sobald die maximale Höchstgeschwindigkeit mit aktiver Motorunterstützung bei Pedelecs erhöht wird, gelten nicht nur die gleichen Regeln wie für S-Pedelecs, sondern es erlischt auch jede Gewährleistung oder Garantie des Herstellers. Das Fahren eines getunten E-Bikes außerhalb von Privatgelände ist gleichzusetzen mit dem Fahren eines Autos ohne Kennzeichen und ohne TÜV.

Das Fahren ohne Versicherungsschutz kann zudem bedeuten, dass bei einem Unfallschaden der Fahrer mit seinem gesamten Privatvermögen haften muss. Bei modernen E-Bikes hilft es auch nicht, die Tuningmaßnahmen nachträglich zu entfernen, da die Software Unregelmäßigkeiten durch einen zu hohen Stromverbrauch im Verhältnis zur zurückgelegten Strecke feststellen kann. Ein Manipulationsverdacht wird im Fehlerspeicher des E-Bikes hinterlegt, welchen der Fachhändler oder Hersteller auslesen kann. Aufgrund der Gefahr, die von E-Bike Tuning ausgeht, raten wir unter allen Umständen davon ab.

Wo finde ich eine E-Bike Versicherung?

Wenn Sie Ihr E-Bike versichern möchten, erhalten Sie hier alle Informationen zum rundum Versicherungsschutz unseres Partners WERTGARANTIE.  

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E-Bike Ausstattung

Neben der richtigen E-Bike Kategorie und dem Antriebssystem spielen auch die anderen Bauteile eine wichtige Rolle bei der Suche nach dem perfekten E-Bike. Die Gangschaltung sorgt beim Mittelmotor schließlich für die Kraftübertragung von Kette oder Riemen auf das Hinterrad. Die höhere Durchschnittsgeschwindigkeit und das höhere Gewicht verlangen zusätzlich ein angemessenes Bremssystem.

Das E-Bike Gewicht

Die Antriebssysteme der Hersteller wie Bosch oder Shimano bringen einzeln etwa sechs bis neun Kilogramm auf die Waage. Die Anforderung an Rahmen und weitere Bauteile sind ebenfalls erhöht, weshalb diese solider ausgelegt werden. In der Regel wiegt ein E-Bike etwa 20 bis 25 Kilogramm. An das zusätzliche Gewicht gewöhnt man sich jedoch im Fahrbetrieb recht schnell.

Nicht nur der Motor treibt Sie an: Wichtige Informationen zum E-Bike Antrieb

Kettenschaltung oder Nabenschaltung? Welche Gangschaltung ist die beste für ein E-Bike?

Ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl des neuen E-Bikes ist neben der Bestimmung der richtigen E-Bike Kategorie auch die verbaute Gangschaltung.

Kettenschaltung am E-Bike

Eine Kettenschaltung verfügt über eine Kassette mit mehreren Zahnrädern (Ritzeln) und ein Schaltwerk, welches die Kette über die Ritzel bewegt und so durch die Gänge wechselt. Diese Art der Schaltung kommt meist an sportlicheren E-Bikes mit drehmomentstarken Motoren zum Einsatz, da diese die größeren Antriebskräfte besser vertragen können.

Nabenschaltung am E-Bike

Bei der Nabenschaltung findet der Gangwechsel mithilfe eines Getriebes innerhalb der Hinterradnabe statt. Die Schaltung ist so vor Umwelteinflüssen geschützt, wodurch sich der Wartungsaufwand im Vergleich zu einer Kettenschaltung reduziert. Zusätzlich ist auch der Antrieb durch einen wartungsarmen Riemen anstatt einer Kette möglich. Bis auf wenige Ausnahmen, zum Beispiel die speziell für Pedelecs entwickelte Shimano Nexus Inter-5E oder die stufenlose Nuvici / Enviolo Schaltung, sind die meisten Nabenschaltungen jedoch nur mit Motoren bis 50 Newtonmeter Drehmoment kompatibel.

Der Schaltvorgang: wie wird richtig geschaltet?

Durch einen cleveren Einsatz der Schaltung kann der Akku geschont und der Verschleiß minimiert werden. Insbesondere beim Anfahren sollte ein möglichst kleiner Gang gewählt werden. Eine Nabenschaltung ist bei häufigem „Stop-and-Go“ von Vorteil, da die Gänge auch im Stand gewechselt werden können. Durch vorausschauendes Fahren ist jedoch auch mit einer Kettenschaltung das Schalten in einen niedrigeren Gang vor dem Anhalten möglich. Im Gegensatz zu einer Nabenschaltung muss die Kette durch das Pedalieren bewegt werden, damit der Gang gewechselt werden kann.

Hinweis: Bei allen Ketten- und Nabenschaltungen sollte während des Schaltvorgangs mit weniger Kraft getreten werden, damit der Gangwechsel einwandfrei funktioniert. Beim Schalten „unter Last“ können Defekte an Kette und Ritzeln (bei Kettenschaltungen) und innerhalb des Getriebes (bei Nabenschaltungen) auftreten.

Tipp: Schaltung selbst überprüfen 

Elektronische E-Bike Schaltungen: Komfort durch automatische Schaltungen

Bei einer elektronischen Schaltung werden die Gangwechsel von kleinen Elektromotoren ausgeführt. Dadurch, dass die mechanische Ansteuerung durch einen Schaltzug entfällt, entsteht ein geringerer Wartungsaufwand und die Schaltung funktioniert dauerhaft exakter. Eine weitere Besonderheit ist, dass elektronische Schaltungen mit dem E-Bike Antrieb verbunden werden können. Dadurch wird auch ein Automatikmodus möglich, denn beim Gangwechsel wird die Motorunterstützung, für einen möglichst schnellen und angenehmen Schaltvorgang, kurzzeitig unterbrochen. Zusätzlich bieten die Hersteller eine Anfahrhilfe, die dafür sorgt, dass Sie direkt im passenden Gang starten können.

Die E-Bike Bremsen: Sicher zum Stillstand kommen

Weil E-Bikes vergleichsweise schnell unterwegs sind und Sie im richtigen Moment Ihr E-Bike kontrolliert verlangsamen und zum Stillstand bringen müssen, sollte das Bremssystem einen besonderen Stellenwert bei Ihrem Pedelec haben.

Das erste Unterscheidungsmerkmal der Bremssysteme ist dabei die Art der Kraftübertragung vom Hebel am Lenker auf die Bremse selbst. Diese findet entweder hydraulisch oder mechanisch statt. Das zweite Unterscheidungsmerkmal ist, ob die Bremse die Bremskraft über die Felgenflanke (Felgenbremse) oder über eine Bremsscheibe (Scheibenbremse) überträgt.

Fast alle bei uns erhältlichen E-Bikes verfügen über hydraulische Bremssysteme, da diese die beste Bremswirkung und Dosierbarkeit bieten. Hydraulische Felgenbremsen spielen ihre Vorteile besonders bei City- und Trekkingrädern aus, denn sie bieten Ihnen eine gute Bremswirkung und bei gelegentlicher Reinigung der Felgenflanke auch eine extrem gute Haltbarkeit.

Die hydraulische Scheibenbremse ist für sportlichere Pedelecs wie E-Mountainbikes oder E-Trekkingbikes geeignet, denn sie verzögert Ihren Bremsweg auch im Regen oder Matsch und ist für längerfristiges Bremsen bergab geeignet.

Mechanische Bremssysteme gibt es in der Form von klassischen V-Brake-Felgenbremsen, Scheiben- und Trommelbremsen. Aufgrund der schlechteren Bremskraft sind diese Bremsen nur für E-Bikes geeignet, die hauptsächlich im flachen städtischen Bereich bewegt werden.

Mit dem Bosch E-Bike ABS sicher unterwegs

Das Antiblockiersystem (ABS) ist seit mehr als 40 Jahren Bestandteil der Grundausstattung von Autos und sorgt für vergleichsweise sichere Bremsmanöver. Sicherheit geht auch auf E-Bikes vor. Vollbremsungen, bei denen Sie Ihr Pedelec mit Hinterrad- und Vorderradbremse zum Stillstand bringen, können schnell gefährlich werden. Um zu verhindern, dass der Hinter-reifen bei einem Bremsmanöver bei voller Fahrt vom Boden abhebt, weil das Vorderrad abrupt blockiert, hat Bosch eBike Systems das ABS ins E-Bike-Segment integriert und ein innovatives System geschaffen, das ein großes Plus für Ihre Sicherheit darstellt

So funktioniert das Bosch E-Bike ABS

Die Elektronik überwacht während der Fahrt die Geschwindigkeit, mit der sich die Räder drehen und greift ein, sobald eine Blockade am Vorderrad oder das Abheben des Hinterrads droht. Das ABS am Vorderrad und die Hinterrad-Abheberegelung sorgen dafür, dass E-Bike Fahrer sicher zum Stillstand kommen.

Das E-Bike ABS ist an den Stromkreislauf des Pedelecs angeschlossen. Da das System besonders sparsam arbeitet, wirkt es sich jedoch kaum auf die Reichweite Ihres E-Bikes aus. Das von Bosch eBike Systems entwickelte ABS ist aktuell in einigen ausgewählten Pedelecs (zum Beispiel dem KTM Macina Sport ABS XT11) verbaut, wird in Zukunft aber sicher noch weitere E-Bikes absichern.

Hier erhalten Sie ausführliche Informationen rund um das Antiblockiersystem von Bosch eBike Systems: https://www.lucky-bike.de/blog/das-bosch-ebike-abs/

Die Bereifung am E-Bike

Die Reifen eines E-Bikes sind der einzige Kontakt mit dem Untergrund. Sie müssen die Beschleunigung, das Abbremsen und alles was dazwischen passiert gut aushalten können. Wie auch beim normalen Fahrrad gilt hier, je hochwertiger der Reifen, desto besser ist er auf den Einsatzzweck angepasst. Ein wichtiges Merkmal ist die Pannensicherheit. Der Marktführer Schwalbe beschreibt diese anhand einer Abstufung des Pannenschutzlevels von zwei bis maximal sieben. Zusätzlich wird ein Reifen, welcher laut Hersteller für E-Bikes geeignet ist, häufig mit “E-BIKE READY” bezeichnet.

Je nach Einsatzgebiet variieren natürlich die Ansprüche von E-Bike Fahrerinnen und Fahrern an die Bereifung. Während Sie als E-Mountainbiker mehr Wert auf einen hohen Grip legen, wird bei E-Citybikes oder E-Trekkingrädern ein Reifen mit einer hohen Pannensicherheit und niedrigem Rollwiderstand eher bevorzugt. In jedem Fall sollte für die bestmöglichen Fahreigenschaften auf den angemessenen Luftdruck geachtet werden.

“Tipps zur Pflege und Wartung”

„Alles zum Fahrradreifen“ 

Mit E-Bike Leasing und Ratenzahlung zum Wunsch-Pedelec

E-Bikes sind zumindest in der Anschaffung kostenintensive Fahrzeuge. Die Fahrräder mit E-Motor kosten häufig über 2.000 Euro und sind so nicht immer direkt erschwinglich. Doch es gibt mehrere Möglichkeiten, wie Sie sich auch ohne eine direkte Zahlung Ihr Wunsch-E-Bike kaufen können.

E-Bike Leasing: Mit Jobrad und weiteren Anbietern zum Wunsch-Pedelec

Das E-Bike Leasing ermöglicht Ihnen entspannt, Ihr neues E-Bike zu erstehen. Sie können Ihr E-Bike zu einer monatlichen Rate leasen und am Ende der Vertragslaufzeit für den Restwert übernehmen. Das E-Bike Leasing können Sie in Abstimmung mit Ihrem Arbeitgeber in Anspruch nehmen. In Zusammenarbeit mit Leasinganbietern wie Jobrad oder LEASE A BIKE wird Ihnen das E-Bike oder Fahrrad für die dienstliche oder private Nutzung inklusive Versicherung zur Verfügung gestellt. Die monatlichen Leasingraten werden von Ihrem Bruttolohn abgezogen. Somit sinkt Ihr zu versteuerndes Einkommen. Das Leasing bietet Ihnen so die Möglichkeit, dank Steuervorteilen im Vergleich zum Direkt- oder Ratenkauf bis zu 40 Prozent zu sparen. Das direkte Leasing über Ihren Arbeitgeber ermöglicht Ihnen unter anderem durch das Entfallen der Vorsteuer und niedrigerer Sozialabgaben noch einmal eine höhere Ersparnis.

Alle Informationen rund um das Fahrrad Leasing erhalten Sie auf unserer Angebotsseite, auf der Sie neben anschaulichen Beispielen auch Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um das Leasing Ihres E-Bikes erhalten.

Per Ratenzahlung Ihr neues E-Bike finanzieren

Daneben bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihr neues Pedelec per Ratenzahlung zu finanzieren. So können Sie sich das passende E-Bike aussuchen und bequem mit den perfekt zu Ihnen passenden Raten abbezahlen. Mit unserem Ratenrechner berechnen Sie ganz unkompliziert, die für Sie passende Rate.

Bei Lucky Bike und Radlbauer bieten wir Ihnen bei einer Laufzeit von zehn Monaten standardmäßig eine 0% Finanzierung an. Alle Informationen zur Finanzierung per Ratenzahlung erhalten Sie hier: https://www.lucky-bike.de/Finanzierung/

Anleitung bei Problemen mit E-Bikes

Fast ein Viertel der im Jahr 2018 verkauften Fahrräder waren E-Bikes. Der Zweirad-Industrie-Verband geht langfristig von einem E-Bike Marktanteil von 35 Prozent aus. Die Quote von kompletten Ausfällen bei hochwertigen E-Bikes ist im Vergleich zu normalen Fahrrädern, trotz der komplexen Antriebssysteme, sehr niedrig. Falls es doch mal zu Störungen oder Problemen kommt, sind die meisten Fehler schnell behoben.

Unsere Mechaniker und Mechanikerinnen in den Lucky-Bike-Werkstätten haben in den vergangenen Jahren viel Erfahrung im Umgang mit E-Bike Antriebssystemen unterschiedlicher Hersteller gesammelt. Und auch wenn wir Ihnen bei Defekten und Fragestellungen rund um Ihr Pedelec jederzeit gerne behilflich sind, können Sie mit ein paar Tipps kleinere Probleme mit wenigen Handgriffen auch schon selbst lösen. So sparen Sie sich den Weg zur Werkstatt und eventuell auch anfallende Kosten.

HINWEIS: E-Bikes werden bis zu drei Mal häufiger genutzt als klassische Fahrräder. Eine stete Pflege ist daher mindestens genauso wichtig, wie die regelmäßige Inspektion beim Fachhändler. Dabei kann bei Bosch Antriebssystemen eine empfohlene Laufleistung oder ein Zeitintervall bis zum nächsten Service im System hinterlegt werden. Beim Einschalten wird dann eine Erinnerung für den nächsten Servicetermin im Display angezeigt.

FAQs Probleme am E-Bike

Das E-Bike lässt sich nicht einschalten? Das Display bleibt komplett aus?

Stellen Sie zunächst sicher, dass der Akku geladen ist und korrekt eingesetzt wurde. Prüfen Sie bei einem abnehmbaren Display, ob dieses fest in der Halterung sitzt und die Kontakte sauber sind. Entnehmen Sie den Akku und gegebenenfalls das Display und setzen Sie die Komponenten nacheinander erneut ein. Überprüfen Sie alle freiliegenden Kabel auf Beschädigungen und die Steckverbindungen auf festen Sitz. Wie bei einem Computer kann bei Problemen auch ein Neustart des E-Bike Systems helfen.

Alle Bosch E-Bike Displays verfügen über eine integrierte Batterie, welche im eingeschalteten Zustand über den Akku geladen wird. Die Intuvia-, Nyon- und Kiox- Displays besitzen fest verbaute Akkus, welche über den Micro-USB-Anschluss einzeln geladen werden können. Im Bosch Purion dagegen sind zwei 3V CR2016 Knopfzellen eingesetzt. Besonders nach einer langen Standzeit (zum Beispiel im Winter) können sich die Batterien im Bordcomputer entladen. Wenn die eigene Batterie schwach ist, zeigt das Display, je nach Softwareversion, die Nachricht „Mit Fahrrad verbinden“ oder den Fehlercode 430.

Bei einer zu schwachen Batterie des Bordcomputers lässt sich ein Bosch E-Bike dennoch über den Knopf neben der LED-Ladestandanzeige am Akku selbst einschalten. Je nach Antriebssystem befindet sich ein separater Ein- / Ausschalter am Akku im Bereich der Ladestandsanzeige.

Siehe Bild links: Einschalten via Knopf neben den LEDs für den Ladezustand am Akku bei Powertube (1), Rahmen- (2),und Gepäckträgerakkus (3).

Wenn dies bei Ihrem E-Bike Display der Fall ist, laden Sie das Intuvia Display per Micro USB Kabel an einem USB Netzteil, wie etwa an Ihrem Laptop über Nacht auf, oder tauschen beim Bosch Purion Display die beiden CR2016 Knopfzellen aus.

HINWEIS (Fotos unten): Falls Sie Ihr Intuvia Display nicht abnehmen können, liegt dies an der Blockierschraube. Diese sichert das Display von unten. In seltenen Fällen drückt diese Schraube das Display zu weit nach oben, wodurch ebenfalls ein Verbindungsproblem entstehen kann. Um die Blockierschraube zu entfernen, muss der Halter mit den vier Schrauben zunächst vom Lenker abgeschraubt werden. Die vier Schrauben der Halterung werden mit einem drei Millimeter Inbus entfernt, für die Blockierschraube wird ein Kreuzschlitzschraubendreher benötigt.

E-Bike Motor unterstützt nicht

Das Display lässt sich zwar einschalten, aber der Motor unterstützt nicht.

Wenn der Motor Sie nicht unterstützt, ist es ratsam, zunächst das Display und den Akku neu einzusetzen und das System neu zu starten. Wenn bei einem Bosch E-Bike die Geschwindigkeitsanzeige nicht erscheint, liegt dies häufig an einem fehlerhaft montierten Display oder einem locker sitzenden Akku. Überprüfen Sie daher auch, ob sich der Akku im eingerasteten Zustand in großem Maße hin- und her bewegen lässt und ob der Fehler in jeder Position auftaucht. Wenn dies der Fall ist, sollte das Akkuschloss durch einen Fachhändler überprüft und nachgestellt werden.

Zeigt Ihr E-Bike Display den Fehlercode 503 (Bosch E-Bike) oder W011 (SHIMANO STEPS) an, ist die Motorunterstützung nicht mehr aktiv und die Geschwindigkeitsanzeige zeigt 0 km/h. Tritt dieses Problem auf, ist oft nur der Magnet verdreht, oder befindet sich nicht an optimaler Position.

Die Lösung: Drehen Sie den Magnet in Richtung des Sensors am Hinterrad. Der Magnet sollte einen möglichst geringen Abstand zum Sensor haben (maximal 14 Millimeter) damit die Raddrehzahl zuverlässig gemessen wird. Der eigentliche Sensor befindet sich dabei bei E-Bikes von Bosch und Impulse nicht hinter einer runden Gummiabdeckung, sondern in Richtung des Kabels nach vorne.

Fehlercode W013 bei Shimano Steps

Bei jedem Neustart fragt das SHIMANO STEPS Antriebssystem die neutrale Position der Welle im Motor ab. Daher darf beim Einschalten des Systems kein Druck auf den Pedalen sein. Entlasten Sie die Pedale und starten Sie das System neu.

Bosch E-Bike Fehlercodes

Die Antriebssysteme von Bosch verfügen über ausgereifte Diagnosesysteme, die per Software im Falle von Störungen unterschiedliche Fehlercodes anzeigen können. Wenn ein Fehlercode angezeigt oder im System gespeichert wurde, bedeutet dies jedoch nicht zwingend einen Defekt. Bei Problemen wird die Suche nach der Ursache durch die Fehlercodes jedoch deutlich einfacher. 

Die dreistelligen Fehlercodes verraten unter anderem welches Bauteil betroffen ist.

  • 4xx Fehlercode: Mögliches Problem mit Display oder Bedieneinheit
  • 5xx Fehlercode: Mögliches Problem mit Antriebseinheit (Drive Unit)
  • 6xx Fehlercode: Mögliches Problem mit Akku (Powerpack oder Powertube)

Geräusche im Bereich des E-Bike Antriebs

Knacken und Knarzen ist ein häufiger Grund weshalb E-Bike Kunden eine Werkstatt aufsuchen. In nahezu allen Fällen liegt dabei jedoch kein Defekt vor und das Geräusch kommt nicht vom Motor selbst. Prüfen Sie zunächst, ob Ihre Kette sauber und ausreichend geschmiert ist. Ein paar Tropfen Kettenöl bewirken häufig Wunder, wenn das E-Bike knarzt oder quietscht.

Falls Sie ein neues Bosch E-Bike gekauft haben, bei dem ein knarzendes Geräusch unter Belastung im Motorbereich auftritt, ist die Ursache häufig die Verschraubung zwischen Motor und Rahmen. Es entstehen zwar keine Schäden, dennoch wird das Fahrerlebnis gestört. Ein einmaliges Nachziehen der Schrauben schafft hier Abhilfe. Da für die Kontrolle der Schraubverbindungen die Motorabdeckung abgenommen werden muss, empfehlen wir für die schnellstmögliche Abwicklung einen Termin im Voraus zu vereinbaren.

Tritt ins Leere: Kette oder Antrieb rutscht durch

Bei kurzzeitigem „Durchrutschen“ während des Pedalierens kommen drei verschiedene Ursachen in Frage. Folgend finden Sie die unterschiedlichen Ursachen nach Häufigkeit:

1. Die Einstellung der Schaltung

Wenn Ihre Schaltung nicht optimal justiert ist äußert sich dies, analog zu klassischen Fahrrädern, durch ein kurzzeitiges Durchrutschen oder ein ungenaues oder träges Schaltverhalten.

Nabenschaltung überprüfen

In unserem Video erklären wir Ihnen, wie Sie mit wenigen Handgriffen Ihre Shimano Nexus Nabenschaltung überprüfen können:

Kettenschaltung überprüfen

Wenn Ihre Kettenschaltung nicht korrekt funktioniert, liegt das wahrscheinlich an einer falschen Spannung des Schaltzugs. Diese können Sie ganz simpel mit der Schraube am Schalthebel korrigieren. Wie Sie die Einstellung überprüfen können, erklären wir in unserem Video:

Falls das Durchrutschen plötzlich aufgetreten ist, lohnt sich auch ein Blick auf das Schaltauge. Wie Sie Ihr Schaltauge überprüfen, erfahren Sie hier: https://www.lucky-bike.de/Pflege-und-Wartung/

2. Verschleiß am Antrieb

Eine aktuelle Studie, die im Journal Transportation Research Interdisciplinary Perspectives veröffentlicht wurde, zeigt, dass ein E-Bike deutlich häufiger und intensiver genutzt wird, als ein klassisches Fahrrad. Die zurückgelegten Kilometer mit Unterstützung durch einen Mittelmotor hinterlassen nach ein paar hundert Kilometern erste Spuren. In seltenen Fällen kann bei einer Kettenschaltung schon nach 1.000 bis 1.500 Km ein Austausch der Kette fällig werden. Besonders durch mangelnde Pflege oder das dauerhafte Fahren in großen Gängen entsteht bei Kettenschaltungen ein starker Verschleiß, der dann dafür sorgen kann, dass die Kette unter Last über die Ritzel rutscht.

Wir empfehlen besonders am E-Bike, die Kette regelmäßig zu reinigen, zu ölen und auf Verschleiß zu prüfen. https://www.lucky-bike.de/Pflege-und-Wartung/

Eine regelmäßige Inspektion (mindestes einmal pro Jahr), bei der der Verschleißteile über-prüft und gegebenenfalls ausgetauscht werden, ist für die Zuverlässigkeit unerlässlich.

3. Defekt an Getriebe, Freilauf oder Motor

Die Wahrscheinlichkeit eines Totalausfalls ist dank der zuverlässigen Bauteile eines hochwertigen E-Bike Antriebssystems sehr gering. Dennoch können durch die zusätzliche Belastung der Komponenten langfristig Schäden entstehen. Wenn die Kette und die Ritzel nicht verschlissen sind und die Einstellung der Schaltung korrekt ist, kann entweder ein Defekt des Getriebes (nur bei Nabenschaltungen) oder des Freilaufs innerhalb des Motors die Ursache sein. Besonders die erste Generation der Bosch Classic+ Motoren (Hergestellt bis 2013) ist davon betroffen. Erfahrungsgemäß wird ein Austausch der betroffenen Motoren aber bis zu-letzt sehr kulant von Bosch abgewickelt, was außerhalb der Garantie nicht selbstverständlich ist.

Fragen rund um Ihr E-Bike? Kontaktieren sie uns

Falls ihnen unsere Anleitung in Ihrem Fall nicht weitergeholfen hat, können Sie sich gerne an unsere Werkstätten wenden. Bitte beachten Sie, dass wir nicht für jedes E-Bike-Antriebssystem über Diagnosegeräte oder Ersatzteile verfügen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind insbesondere im Umgang mit Bosch eBike Systems, Yamaha PW-Series, Impulse und SHIMANO STEPS geschult.

Hinweis: Bei Inspektionen oder aufwendigen Reparaturen kann die Wartezeit in der Saison (März bis August) aufgrund des hohen Aufkommens einige Wochen betragen. Eine Terminabsprache im Voraus ist daher immer sinnvoll.

Hier finden Sie Ihre nächstgelegene Lucky Bike oder Radlbauer Filiale: Filialübersicht

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Artikelnummer: 0076223.000
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