Test: Steppenwolf Transterra Light 3.1 Trapez

Erstklassiges Cityrad für anspruchsvolle RadlerInnen

Steppenwolf Transterra light 3.1
Steppenwolf Transterra light 3.1

+ wartungsarmer Shimano Nexus 8-Gang Antrieb
+ zuverlässige Magura HS11 Bremsen
+ hochwertige Busch & Müller Beleuchtung
+ leichte Starrgabel

– nur in weiß erhältlich
– Befestigung des Schutzbleches hinten

Das Citybike gehört mit Holland- oder Tourenrädern zu den meistverkauften Fahrradtypen in Deutschland, denn es ist die Form von Rad, welche exakt die Anforderungen eines Durchschnittsradlers erfüllt. Zu den Eigenschaften eines Cityrads sollten dabei besonders Fahrkomfort, Robustheit und Zuverlässigkeit zählen. Um herauszufinden, inwiefern das Steppenwolf Transterra Light 3.1 Trapez diese Ansprüche erfüllen kann, hat unser Mitarbeiter Jan aus Dortmund sich das Modell einmal näher angeschaut.

Der erste Eindruck

Das Steppenwolf Transterra Light 3.1 Trapez verfügt über einen formschönen Rahmen aus leichtem 6061 Aluminium, welcher zusammen mit der Starrgabel für ein Gesamtgewicht von nur 15 Kilogramm sorgt. Schaltzug und Bremsleitung wurden innen verlegt, wodurch das Rad ein ordentliches Erscheinungsbild bekommt. Der Antrieb wird von der bewährten Shimano Nexus 8-Gang Nabenschaltung übernommen, die hydraulischen Felgenbremsen kommen von Magura. Zur Ausstattung des Steppenwolf Transterra light 3.1 Trapez gehören zudem ein solider Gepäckträger, SKS-Schutzbleche und die über einen Nabendynamo betriebene LED-Lichtanlage. Das Rad rollt auf stabilen Hohlkammerfelgen gepaart mit Schwalbe Reifen. Für Komfort sollen ein verstellbarer ergotec-Vorbau, eine gefederte Sattelstütze und ergonomische Griffe sorgen.

Fahrbericht

Der Frühling steht vor der Tür und bei den ersten warmen Sonnenstrahlen geht es mit dem Steppenwolf Transterra Light 3.1 Trapez auf zur Probefahrt zum Phönixsee in Dortmund. Die gute Ausstattung macht sich bereits auf den ersten Metern bemerkbar. Die Lenkerposition kann durch den verstellbaren Vorbau unkompliziert den Vorlieben der FahrerInnen angepasst werden. Die gefederte Sattelstütze dämpft Schläge bei Unebenheiten effizient und sorgt trotz fehlender Federgabel für ein komfortables Fahrgefühl. Am Lenker des Steppenwolf Transterra light 3.1 befindet sich neben den ergomischen Griffen, welche die Handgelenke bei längeren Fahrten entlasten sollen, der Nexus Drehgriffschalter, mit dem sich bequem der richtige Gang wählen lässt. Das Steppenwolf Transterra light 3.1 Trapez  bedient aber keineswegs nur komfortorientierte FahrerInnen. Vorallem das geringe Gewicht und die rollwiderstandsamen Reifen geben dem Rad ebenfalls sportliche Eigenschaften. Es lässt sich mühelos beschleunigen und durch die breite Übersetzung der 8-Gang Nabenschaltung können auch Anstiege mit Leichtigkeit bezwungen werden. Die verbauten hydraulischen Felgenbremsen von Magura sind die erste Wahl für ein Citybike, denn sie glänzen mit gut dosierbarer Bremskraft, geringem Verschleiß und absoluter Zuverlässigkeit. Für die Sicherheit am Steppenwolf Transterra Light 3.1 Trapez sorgen zudem der LED-Scheinwerfer mit guter Lichtausbeute und das helle Standlicht. Bemängeln lässt sich bei der Probefahrt allein die Befestigung des hinteren Schutzbleches, denn bei stärkeren Erschütterungen neigt es hinten zu klappernden Geräuschen. Eine zusätzliche Halterung unter dem Gepäckträger nachzurüsten kostet allerdings nur wenige Euro.

Fazit

Steppenwolf lässt mit dem Transterra Light 3.1 Trapez keine Wünsche offen. Das durchdachte Konzept mit leichtem Alu-Rahmen, Alu-Starrgabel sowie hochwertiger Ausstattung macht es zum perfekten Begleiter im Alltag.

Die Marke Steppenwolf bietet Fahrräder in unterschiedlichsten Kategorien an, welche jedoch alle ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis besitzen. Hier lohnt sich also ein Blick auf andere Modelle des Herstellers.

Autor: Jan Krömer (Mitarbeiter in der Lucky Bike Filiale Dortmund)

Lucky Bike / Radlbauer Redaktion

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