Der Lucky Biker: „Fahrradfahren als Teil der DNA“

Der Lucky Biker? Wer das ist und was sich dahinter verbirgt wollen wir euch im folgenden Beitrag erklären – auf Facebook haben wir ja schon erste Hinweise gegeben. Mit dem Lucky Biker dürfen wir einen neuen „Redakteur“ in unseren Reihen begrüßen – einen Harlekin auf dem Fahrrad. Der Lucky Biker ist ein Fahrrad-Nerd, der über sich selbst sagt, dass Fahrradfahren ein Teil seiner DNA ist. Natürlich möchte sich der passionierte Rennradfahrer hier nun persönlich vorstellen.

Im wirklichen Leben heißt der Lucky Biker Alexander Malek

Der Lucky Biker beim FahrradfahrenHallo, mein Name ist Alexander Malek, ich bin Ende 30 und Zeit meines Lebens vom Fahrradfahren begeistert. Seit 1992 sitze ich bereits auf dem Drahtesel. Ich nutze das Fahrrad als Alltagsgegenstand und habe über die Jahre auch zahlreiche Radsportveranstaltungen in Europa bestritten.

Angefangen hat alles vor 25 Jahren – eigentlich durch einen Freund meines Vaters. Er sah, dass ich auch damals schon mit meinem normalen Straßenfahrrad die Gegend erkundete. So besorgte er mir kurzum ein gebrauchtes, rotes Raleigh Rennrad für 200 DM. Das musste ich natürlich mit meinem Taschengeld und durch das Austragen von Zeitungen abbezahlen. Doch die Investition hat sich gelohnt. Der väterliche Freund nahm mich mit zu zahlreichen RTF´s (Radtouristikfahrten) und Radmarathons (Radtouristikfahrt mit über 200 Kilometern Länge), wovon ich bis heute nicht losgekommen bin. Immer wieder treffe ich Radfahrer von damals, die mich schon als den kleinen Jungen mit seinem roten Rennrad kannten.

Das Fahrrad als Verkehrsmittel

Meine Leidenschaft für das Radfahren war entfacht und intensivierte sich mit der Zeit. Mit dem Beginn meines Wehrdienstes im Jahre 2001 gewöhnte ich mir das Pendeln mit dem Fahrrad an. Ich pendelte von Viersen nach Budel in den Niederlanden, 67 Kilometer pro Strecke. Um 2:30 Uhr in der Nacht klingelte mein Wecker, um pünktlich in der Frühe antreten zu können. Einfach nur, um die Zeit zu finden Fahrrad zu fahren.

Später fuhr ich mit dem Fahrrad zur Uni und danach zur Arbeit, was ich bis heute ganzjährig beibehalten habe. Zwei bis drei Mal pro Woche fahre ich unterschiedliche Distanzen und Profile zwischen meinem Wohnort in Düsseldorf und meinem Arbeitsplatz in Köln hin und her. Mein favorisiertes Rad-Revier ist daher das Dreieck Köln-Düsseldorf-Wuppertal. Hier finde ich alles, was ich brauche.

„Es gibt nur Ausreden, es nicht zu tun.“

Ich denke, ich muss zugeben, dass dem Radfahren in meinem Fall heute eine regelrecht therapeutische Wirkung zukommt. Definitiv gleiche ich damit Stress aus und hole mir die nötige Kraft für den Alltag. Häufig habe ich beim Radeln die besten Ideen oder finde Antworten auf drängende Fragen. Für mich hat Fahrradfahren nicht nur einen Fitness-Aspekt, es ist vielmehr mein Lebenselixier und irgendwie ein fester Bestandteil meiner DNA.

Das Fahrrad als Sportgerät

Die Disziplin, um einen Trainingsplan einzuhalten, habe ich nicht – brauche ich aber auch nicht. Zum Radfahren braucht es aus meiner Sicht keinen Plan und keine Motivation, denn ich sehe mein Bike und will einfach raus und es benutzen. Bestzeiten und Platzierungen spielen für mich keine Rolle (mehr). Insofern setze ich mich nicht unter Druck, genieße das Radfahren und muss nicht der Beste sein.

„Jährlich komme ich auf 15.000 Kilometer.“

Der Lucky Biker beim ÖtztalmarathonIch liebe die Jedermann-Versionen der Frühjahrsklassiker in Belgien, Frankreich und Holland, z. B. die Flandernrundfahrt, Lüttich-Bastogne-Lüttich, das Amstel Gold Race oder Paris-Roubaix. Daneben mag ich Ausfahrten in die Mittelgebirge (Eifel, Sauerland und Bergisches Land) sowie das Fahren in den Alpen – wobei die hohen Berge nicht wirklich meine Spezialdisziplin sind.

Ein Highlight für mich als „Freizeitfahrer“ war, dass das Roadbike Magazin in der Ausgabe 02/2018 einen Artikel anlässlich meines 25-jährigen Rennrad-Jubiläums veröffentlichte. In meinem Jubiläumsjahr nahm ich an 25 tollen Radsport-Events teil, unter anderem den Gran Fondo Dead Sea, Gran Fondo New York, Mallorca 312 und den Ötztaler Radmarathon.

Der Radsport-Kalender 2018 ist voll

Auf meinem Plan für 2018 stehen weltweit einige Radsportevents, von denen ich euch mit Eindrücken und Bildern versorgen werde. Größtenteils stehen europäische Radevents im Fokus, bei denen wir auch das ein oder andere Gewinnspiel mit euch planen. Zusätzlich werde ich als Lucky Biker einige Ratgeber und Tipps rund um das Fahrradfahren veröffentlichen und euch von zahlreichen Radsport-Veranstaltungen mit Berichten versorgen. Es könnte eine spannende Radsportsaison werden, in der ich als Lucky Biker – so viel sei verraten – nicht nur mit dem Rennrad unterwegs sein werde. Erkennen werdet ihr mich an meinem nur für mich designten Lucky Bike-Outfit

Euer Lucky Biker

Der Lucky Biker

Lucky Bike / Radlbauer Redaktion

Unsere Lucky Bike / Radlbauer Redaktion ist so vielfältig, wie unsere gesamte Unternehmensfamilie. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Bereichen berichten über ihre Lieblingsthemen, schreiben News, berichten von Veranstaltung oder testen regelmäßig Fahrräder, die wir in unseren Filiale oder im Online Shop anbieten. in der Redaktion sind unsere Kolleginnen und Kollegen versammelt, die vereinzelt Testberichte, Newsbeiträge oder informative Texte rund um das Thema Fahrrad schreiben. Die Testberichte unserer Redaktion spiegeln ihre Erfahrungen, Ergebnisse und Meinungen objektiv hier bei uns im Blog.