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Endlich groß genug für
das erste Fahrrad!
Gerade bei Kindern spielt die richtige Größe des Rades und eine
angepasste Sitzposition die entscheidende Rolle für eine sichere Fahrweise
und nicht zuletzt auch für den Spaß auf zwei Rädern.
Den Kleinen
ist das Erscheinungsbild des Rades besonders wichtig, das somit
ausschlaggebend für ein sorgfältiges Behandeln wird. Qualität ist ein
Garant für einen hohen Wiederverkaufswert, wenn das Fahrrad zu klein
geworden ist oder bietet eine besondere Langlebigkeit für
Geschwisterkinder.
Größe. Wählen Sie ein Fahrrad, das zur
Körpergröße passt. Stellen Sie den Sattel so ein, dass Ihr Kind den Boden
mit beiden Füßen berührt. Mindestens mit dem Fußballen, besser noch mit
dem ganzen Fuß. Die Beherrschbarkeit des Rades ist für sicheres
Fahrverhalten in allen Situationen ausschlaggebend.
Aber welches
Fahrrad passt zu welcher Körpergröße? Bei kleinen Kindern ist neben der
Größe auch die motorische Entwicklung entscheidend und ob Ihr Kind eher
ängstlicher Natur oder ein sportlicher Draufgänger ist.
Hier einige
Empfehlungen bei einer altersentsprechend durchschnittlichen Körpergröße
Ihres Kindes:
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Richtgrößen für
Kinderräder |
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Alter
bei durchschnittlicher Körpergröße
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Radgröße in Zoll |
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2- 4 Jahre |
12 Zoll |
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16 Zoll |
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18 Zoll |
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20 Zoll |
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24 Zoll | |
Kinder von 2-4 Jahre Zum Training des
Gleichgewichtsgefühls eignet sich der gute alte Tretroller am besten. Wenn Ihr
Kind eine gewisse Routine erlangt hat, kann es zum Fahrradfahren übergehen.
Denken Sie auch beim Rollerfahren an den Sicherheitshelm.
Mit einem Laufrad können Sie nicht nur das Gleichgewicht trainieren, sondern
gleichzeitig das Kind an die Sitzhaltung auf dem Fahrrad gewöhnen. Besonders gut
lernen die Kleinen den Umgang mit dem Laufrad und die Gleitphase auf einem
leicht abschüssigen Weg. Ein Fahrradhelm schützt vor Kopfverletzungen und
gewöhnt die Kleinsten an das Tragen eines Helmes von Beginn
an. Das 12 Zoll Kinderrad
ist das kleinste Kinderrad. Zweijährige kommen noch nicht mit den Füßen auf den
Boden und werden dieses Rad i.d.R. mit Stützrädern fahren, quasi als größeren
Ersatz des Dreirades. Hat das Kind bereits mit einem Laufrad den
Gleichgewichtssinn trainiert, wird es bereits ab 3 Jahren schon ein 12 Zoll Rad
ohne Stützräder fahren können. Kinder lernen besonders schnell Radfahren, wenn
sie sich auf dem Rad sicher fühlen. Ihr Gefährt beherrschen Kinder, wenn sie mit
den Füßen den Boden berühren können, idealer weise den ganzen Fuß aufstellen
können. Dies ist sicher mit 3-4 Jahren der Fall. Ein in Form und Farbe passender
Fahrradhelm macht den Radspaß sicher und wird gerne freiwillig angezogen.
Kinder 4-5 Jahre Die nächste Größe ist das 16 Zoll
Kinderrad. Diese Größe wird häufig als erstes Fahrrad, das mitwachsen soll,
gekauft. Es kann durchaus von geübten 3-Jährigen mit Stützrädern gefahren werden
- den Boden können die Kleinen dann i.d.R. noch nicht erreichen. Entsprechend
gestaltet sich das Erlernen des freien Radfahrens etwas zeitaufwendiger und nur
mit Haltehilfe der Eltern, bzw. erfolgt erst mit zunehmendem Alter.
4-Jährige können den Boden mit dem Fußballen erreichen. Sind sie sportlicher
Natur, werden sie auf diesem Rad problemlos das freie Radfahren erlernen können.
5-Jährige können sicher den ganzen Fuß auf den Boden stellen und können sich
das freie Radfahren in kurzer Zeit selbst beibringen. Ein in Form und Farbe
passender Fahrradhelm macht den Radspaß sicher und wird gerne freiwillig
angezogen.
Kinder 5-6 Jahre Das 18 Zoll Kinderrad sieht nur
geringfügig größer aus als das 16 Zoll Rad. Es empfiehlt sich für geübte oder
größere Radanfänger entsprechend der genannten Altersklasse, auch wenn es
theoretisch mit Stützrädern für jüngere Kinder fahrbar
ist. Ein in Form und Farbe passender
Fahrradhelm macht den Radspaß sicher und wird gerne freiwillig angezogen.
Kinder 6-8 Jahre Jetzt kann bereits zum 20 Zoll Kinderrad
gegriffen werden. Zur technischen Ausstattung beachten Sie die unten genannten
Empfehlungen. Ein in Form und Farbe passender Fahrradhelm macht den Radspaß
sicher und wird gerne freiwillig angezogen.
Kinder 8-10 Jahre In dieser Altersstufe empfiehlt
sich ein 24 Zoll Jugendrad. Zur technischen Ausstattung beachten Sie die unten
genannten Empfehlungen. Ein in Form und Farbe passender Fahrradhelm macht den
Radspaß sicher und wird gerne freiwillig angezogen.
Rahmen. Achten Sie auf leichte und stabile Rahmen. (z.B.
aus Alu)
Lenker. Bevorzugen Sie Sicherheitsgriffe mit
Prallschutz an den Lenkerenden. Die Gummistöpsel fangen Stöße ab und schützen
vor Verletzungen. Ein Lenker ohne Prallschutz kann sich bei Stürzen in den
Körper bohren. Griffe mit Prallschutz gibt es auch als Zubehör zum Nachrüsten.
Achten Sie aber darauf, dass die Lenkergriffe fest sitzen und sich nicht drehen
lassen.
Polster. Anfänger fahren sicherer, wenn auch
der Lenkervorbau gepolstert ist.
Bremsen.
Rücktrittbremsen sind für Kinder besonders sicher. Bei Fahrrädern mit
Rücktrittbremse reicht eine zusätzliche Felgenbremse vorn. Felgenbremse.
Ideal sind Bremsen, die für Kinderhände gemacht sind: Bremshebel nah am Lenker,
Bremskraft nicht zu stark. Üben Sie das Bremsen mit Ihrem Kind. Erklären
Sie, dass das Vorderrad nicht zu stark gebremst und blockieren darf. Das Kind
muss ohne Mühe und ohne dass sich die Hand vom Lenker löst bremsen
können.
Schaltung. Ab 20 Zoll werden Schaltungen
angeboten. Kinder fahren gut mit einer 3-Gang-Nabe. Vorteil: fast wartungsfrei,
mit Rücktrittbremse. Mehr als drei Gänge überfordern die meisten Kinder unter 10
Jahren. Kettenschutz. Wählen Sie Tretkurbeln ohne
Befestigungskeil. An den Keilen können Hosenbeine hängen bleiben. Ebenfalls
wichtig: ein Kettenschutz.
Gepäckträger. Achten Sie auf
stabile Ausführung mit mindestens zwei Streben. Der Gepäckträger sollte auch
Freunde tragen können.
Reifen und Felgen. Wählen Sie
eher breite Reifen - die geben Sicherheit und dämpfen Stöße. Leichte Felgen aus
Aluminium sparen Gewicht.
Licht. Ideal fürs
Rücklicht: Leuchtdioden (LED) mit Standlichtfunktion - damit Ihr Kind bei Stops
an Kreuzungen und Ampeln nicht im Dunkeln steht. Vorn ein Halogen-Scheinwerfer.
Kinderräder, die zum spielerischen Umherfahren auf dem Gehweg oder in der
Spielstraße dienen, müssen keine Beleuchtung haben. Denn diese Fahrräder sind
keine Fahrzeuge im Sinne der Straßenverkehrsordnung.
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